2015


Viele der heimischen Fledermausarten sind in ihrem Bestand gefährdet oder vom Aussterben bedroht. Ihr Aussehen, die nächtliche Lebensweise und ihr lautloser, auch in stockfinsterer Nacht zielsicherer Flug, waren in unserem Kulturkreis Gründe genug, sie mit dem Teufel oder anderen dunklen Mächten in Verbindung zu bringen. In anderen Kulturen, z.B. China, stehen Fledermaussymbole für Glück, Reichtum und Gesundheit.

Die ersten Urfledermäuse gab es schon vor ca. 60 Millionen Jahren. Das Ilztal, die Leitenwälder und Bauwerke sind Lebensraum für verschiedenste Fledermausarten. Die Rauhaut-, die Wasser- und die Bechsteinfledermaus und auch der seltene Klein- abendsegler sind z.B. typische Waldfledermäuse. Sie benötigen als Sommerquartiere alte Bäume mit Höhlen, abstehenden Rindenstücken und Spalten. Stehendes, abgestorbenes Holz im Wald ist deshalb ein wichtiger Lebensraum und kann zur Zeit auch finanziell gefördert werden. Daneben gibt es die Gebäudefledermausarten wie die Kleine Hufeisennase, das Mausohr oder die Bartfledermaus, die alte Dachböden in Kirchen und Schlössern oder Holz-verschalungen an Häusern als Quartier beanspruchen.

Der Naturpark Bayerischer Wald e.V. lädt am Freitag, den 03.07.2015 zu einer geführten Fledermauswanderung im Naturschutzgebiete „Obere Ilz“ ein. Treffpunkt ist um 21:00 Uhr am Parkplatz an der Schrottenbaummühle. Zusammen mit der Fledermausexpertin Susanne Morgenroth und dem Ilzgebietsbetreuer Stefan Poost erkunden die Teilnehmer das Fledermausvorkommen in den Ilzleiten und am Wasser. Auf der Wanderung erfahren Sie mehr über die Biologie und Lebensweise der dämmerungs- und nachtaktiven Fledermäuse. Daneben können Sie sich Informationen zum Fledermausschutz an Gebäuden oder fledermaus-freundlichen Gebäuderenovierungen einholen. Sie können mittels Technik den Ultraschallrufen lauschen und über die jeweilige Frequenz auch die unterschiedlichen Fledermausarten heraushören. Lassen Sie sich inspirieren von den kleinen Schatten der Nacht, die als nützliche Insektenvertilger das Ihnen seit Jahrhunderten anhaftende Negativ-Image nicht verdient haben

Die Veranstaltung dauert etwa 2 Stunden und findet bei Regen nicht statt. Telefonisch unter 0179-2239920 kurzfristig nachfragen. Festes Schuhwerk, eine gute Taschenlampe und eine der nächtlichen Temperaturen angepasste Kleidung wird empfohlen.


Unterwegs mit Naturpark-Gebietsbetreuer Stefan Poost

Von den Ufern der Ilz durch die Leiten zu den Hangschultern führt die Wanderung durch das Naturschutzgebiet „Obere Ilz“. Die oft nur schmalen Auengehölze weichen Buchenmischwäldern in den Hängen. In den schattigen, kühleren Lagen dominiert der Bergmischwald aus Tanne, Rotbuche und Fichte. Typisch für die wärmeren Hänge sind Eichen-Hainbuchenwälder mit Winterlinde. Blockübersäte oder muldenförmige Unterhänge beherbergen anspruchsvolle „Schluchtwälder“, wo neben Esche und Bergahorn auch noch die Bergulme zu finden ist. Immer wieder trifft man in den Ilzleiten auf stehende, abgestorbene Bäume. Dieses sogenannte Totholz beherbergt in Wirklichkeit das pralle Leben. Alte Spechthöhlen dienen z.B. den Waldfledermäusen als Sommerquartiere. Seltene Bockkäferarten wie der blaue Alpenbock entwickeln sich über mehrere Jahre in alten, vermodernden Buchenstöcken. Eine Vielzahl von Pilzen zersetzen die Bäume langsam und bereiten den Nährboden für neuen Wald.

Der Naturpark Bayerischer Wald e.V. lädt am Sonntag, den 28.06.2015 zu einer geführten Wanderung im Naturschutzgebiet „Obere Ilz“ ein. Treffpunkt ist um 14:00 Uhr am Parkplatz an der Schneidermühle. Mit dem Naturpark Gebietsbetreuer Stefan Poost erkunden die Teilnehmer die Wälder in den Ilzleiten. Die Veranstaltung dauert etwa 2,5 Stunden und findet bei jedem Wetter statt. Festes Schuhwerk und der Witterung entsprechende Kleidung wird empfohlen.


Abendwanderung mit dem Bürgermeister gut besucht


Knapp 30 Teilnehmer waren zur Naturpark-Exkursion zu den Bodenmaiser Naturschätzen unter der Leitung von 1. Bürgermeister Joachim Haller aus Bodenmais und Naturparkgeschäftsführer Hartwig Löfflmann gekommen.

Die Rißlochschlucht zählt zu den echten Bodenmaiser Naturschätzen. Das Naturkundliche wurde bei dieser Abendwanderung des Naturpark Bayerischer Wald e.V. mit dem Feierlichen und Geselligen am Johannifeuer am Silberberg verbunden.

Auf dem Weg zur Rißlochschlucht erläuterte Bürgermeister Haller Wissenwertes zum Kraftwerk und zur Stromnutzung für die Bergbautätigkeit und für die „Steckerlfabriken“ in Bodenmais. Im Silberbergwerk wurden die Kompressoren angetrieben, mit denen die Bohrlöcher für die Sprengarbeiten erstellt wurden. In den „Steckerlfabriken“, wie der Einheimische sie nennt, wurden Buchenholzstäbe hergestellt, die früher mit Leder umwickelt zum Putzen der Wählscheiben in den Telefonvermittlungen verwendet wurden. Heutzutage dienen Sie für Zuckerwatte auf den Volksfesten und als Schaschliksstäbe.

Hartwig Löfflmann informierte dann über den Naturpark, die Schutzgebiete im Rißloch und die geologische Entstehung. Bei der Erläuterung von Vegetation und Tierwelt waren auch die Kinder mit eingebunden und eifrig dabei. Die höchsten Wasserfälle des Bayerischen Waldes begeistern immer. Die Exkursion führt dann weiter zur Schönebene und von dort zum Silberberggipfel. Dort wurde Pause gemacht. Unterhalb des Silberberggipfels wurde dann vom Kolpingverein das Johannifeuer entzündet und zuvor durch Kolpingpräses Alexander Kohl gesegnet. Die Bläser des Kolpingvereins umrahmten musikalisch. Mit Fackeln zog man dann zur Mittelstation zu einer kleinen Einkehr.

 


Naturparkwanderung ab Schnitzmühle

Viechtach. Eine literarische Abendwanderung am Fluss Regen und an der Aitnach bietet der lichtung verlag und die Umweltstation Viechtach des Naturparks an. Eva Bauernfeind und Kristina Pöschl lesen literarische Texte rund um das Thema Wasser. Treffpunkt für die ca. zweistündige lyrische Abendwanderung ist am Donnerstag, den 25. Juni um 19:00 Uhr bei der Wanderkarte vor dem Adventure Camp Schnitzmühle. Kurze Texte nach dem Motto „Literatur trifft Natur“ werden an Stationen im Fluss- und Bachtal gelesen. Alle Interessierten sind herzlich zu dieser kostenlosen Literaturwanderung eingeladen.  

Das Flusstal des Schwarzen Regens ist nicht nur ein besonderer Lebensraum für seltene Tiere wie dem Flussuferläufer sondern auch landschaftlich sehr reizvoll. Der Schwarze Regen entspringt im Böhmerwald bei Markt Eisenstein und mündet als Hauptfluss des Bayerischen Waldes nach fast 200 km Fließstrecke in Regensburg in die Donau. Das Donau-Einzugsgebiet verläuft am Kamm des Böhmerwaldes. Hier liegt eine „Wasserscheide“. Diese trennt das Donau-Einzugsgebiet mit Ziel Schwarzes Meer vom Moldau-Elbe-Einzugsgebiet, wo das Wasser in Richtung Nordsee fließt.


Das nicht sehr einladende Wetter mit Temperaturen unter 10 Grad konnte 27 Naturinteressierte nicht abschrecken, die sich am Sonntag auf den Weg zu den Bodenmaiser Weideschachten machten. Die Kreisgruppe Regen des Landesbund für Vogelschutz, die Kreisgruppe Deggendorf des Bund Naturschutz und der Naturpark Bayer. Wald e.V. boten diese geführte Wanderung gemeinsam an und so kamen Wanderer nicht nur aus dem Landkreis Regen, sondern auch aus Deggendorf und Cham angereist.

Die Bodenmaiser Schachten sind neben ihren Kollegen im Zwieseler Winkel, die ehemaligen Naturschutzgebiete Ruckowitzschachten und Filze und Hochschachten im jetzigen Nationalpark, weit weniger bekannt.

Vom Bretterschachten aus wurde zunächst das Mittagsplatzl angesteuert. Auf dem Weg dorthin konnte Alois Hofmann vom Naturpark einige interessante Pflanzen vorstellen, darunter den Europäischen Siebenstern, den Alpenbrandlattich und den Krönchenlattich, die gerade in voller Blüte zu sehen waren. Am Mittagsplatzl wurde Rast gemacht und dabei das in der Seewand jährlich brütende Wanderfalkenpaar zusammen mit einem Jungvogel über dem Großen Arbersee kreisend beobachtet.

Der weitere Weg führte kurz zum Bodenmaiser Riegel am Großen Arber, wo der sogenannte Richard-Wagner-Kopf vom Landesamt für Umwelt zum Gestein des Jahres 2015 ausgewiesen wurde.

Rosmarie Wagenstaller vom LBV stellte den Wanderern die verschiedenen Schutzgebiete in diesem Raum vor und erläuterte auf dem Weg durch Wald und Windwurfflächen die verschiedenen Lebensraumansprüche des hier vorkommenden Auerhuhns. So können zum Beispiel die vielfältigen Nahrungspflanzen, die das Auerhuhn im Jahresverlauf benötigt, hier eng nebeneinander vorgefunden werden. Wenn sich dann auch die Besucher an die Wege halten und die Hunde anleinen, kann der momentane Aufwärtstrend bei dieser störempfindlichen Tierart hoffentlich anhalten.

Über die Schachten Bodenmaiser Mulde und Arberhüttenschachten ging es weiter zum Diensthüttenschachten, wo die Rinder von Weiderechtler Ludwig Fritz gerade aufgetrieben wurden. Herr Fritz konnte den Wanderern viel Interessantes über die historischen Weiderechte erzählen. So wurde das Weiderecht, das mit einer Urkunde aus dem Jahr 1522 belegt ist, durchgehend immer ausgeübt, denn nach 10 Jahren Ruhe wäre es unwiederbringlich erloschen. Allerdings sind es inzwischen nur noch 3 Rechtler, die dieses mit dem poetischen Namen „Blumbesuch“ umschriebene Recht mit insgesamt 21 Rindern auf 7 Schachtenflächen tatsächlich noch ausüben.

Nach Meinung der Naturschützer ist dies nicht nur historisch bedeutsam, sondern auch aus Gründen der Landschaftspflege und des Artenschutzes, denn die Schachten wurden künstlich durch Rodung als Weideflächen geschaffen und können auch nur durch Pflege erhalten werden. Andernfalls würde sich der Wald diese Flächen umgehend zurückholen. Da ohnehin nur noch Reste dieser ehemals zahlreichen Flächen existieren, sollen diese unbedingt erhalten bleiben. Dies wird vom Grundstücksbesitzer, den Bayer. Staatsforsten, inzwischen ebenfalls so gesehen. Mit staatlichen Förderprogrammen, wie dem Vertragsnaturschutzprogramm, wird die Beweidung ebenfalls finanziell unterstützt. Am Schluss wurde noch der idyllische Hochzellschachten besucht, wo die Arbeit der Rinder von Ludwig Fritz bereits abgeschlossen war.


Viele der heimischen Fledermausarten sind in ihrem Bestand gefährdet oder vom Aussterben bedroht. Ihr Aussehen, die nächtliche Lebensweise und ihr lautloser, auch in stockfinsterer Nacht zielsicherer Flug, waren in unserem Kulturkreis Gründe genug, sie mit dem Teufel oder anderen dunklen Mächten in Verbindung zu bringen. In anderen Kulturen, z.B. China, stehen Fledermaussymbole für Glück, Reichtum und Gesundheit.

Die ersten Urfledermäuse gab es schon vor ca. 60 Millionen Jahren. Das Ilztal, die Leitenwälder und Bauwerke sind Lebensraum für verschiedenste Fledermausarten. Die Rauhaut-, die Wasser- und die Bechsteinfledermaus und auch der seltene Klein- abendsegler sind z.B. typische Waldfledermäuse. Sie benötigen als Sommerquartiere alte Bäume mit Höhlen, abstehenden Rindenstücken und Spalten. Stehendes, abgestorbenes Holz im Wald ist deshalb ein wichtiger Lebensraum und kann zur Zeit auch finanziell gefördert werden. Daneben gibt es die Gebäudefledermausarten wie die Kleine Hufeisennase, das Mausohr oder die Bartfledermaus, die alte Dachböden in Kirchen und Schlössern oder Holz-verschalungen an Häusern als Quartier beanspruchen.

Der Naturpark Bayerischer Wald e.V. lädt am Freitag den 05.06.2015 zu einer geführten Fledermauswanderung am Rande des Naturschutzgebietes „Obere Ilz“ ein. Treffpunkt ist um 21:00 Uhr am Parkplatz von Schloss Fürsteneck. Zusammen mit der Fledermausexpertin Susanne Morgenroth und dem Ilzgebietsbetreuer Stefan Poost erkunden die Teilnehmer das Fledermausvorkommen in den Ilzleiten und am Schloßberg. Auf der Wanderung erfahren Sie mehr über die Biologie und Lebensweise der dämmerungs- und nachtaktiven Fledermäuse. Daneben können Sie sich Informationen zum Fledermausschutz an Gebäuden oder fledermaus-freundlichen Gebäuderenovierungen einholen. Sie können mittels Technik den Ultraschallrufen lauschen und über die jeweilige Frequenz auch die unterschiedlichen Fledermausarten heraushören. Lassen Sie sich inspirieren von den kleinen Schatten der Nacht, die als nützliche Insektenvertilger das Ihnen seit Jahrhunderten anhaftende Negativ-Image nicht verdient haben


Die höchsten Wasserfälle des Bayerischen Waldes

„Echter“ Urwald und rauschendes Wasser faszinieren. Die Rißlochschlucht vereinigt beides. Im Naturschutzgebiet und Naturwaldreservat, in dem selbst Kenner des Gebiets immer wieder Neues entdecke, kann man nun den Frühsommer erleben.

Der Naturpark Bayerischer Wald e.V. lädt für Mittwoch, 03. Juni 2015 alle Interessierten zu einem etwa 1,5-stündigen Rundgang durch die Rißlochschlucht ein. Referent ist der Geschäftsführer das Naturparks Hartwig Löfflmann.

Treffpunkt ist um 09:30 Uhr am Waldparkplatz Rißloch am Ende des Rißlochweges in Bodenmais. Bitte denken Sie an gutes Schuhwerk und wetterangepasste Kleidung. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

 


Bogen. Eine abendliche Fledermausexkursion in der Stadt Bogen bietet der Naturpark Bayerischer Wald e.V. gemeinsam mit dem Landesbund für Vogelschutz an. Treffpunkt ist am Freitag, 12. Juni um 21:00 Uhr am Bahnhof Bogen vor der Naturpark-Infostelle. Alle großen und kleinen Naturliebhaber sind herzlich zur zweistündigen, kostenlosen Abendwanderung mit dem Titel „Kleine Schatten in der Nacht“ eingeladen. Bitte Taschenlampe und festes Schuhwerk mitbringen. Die Wanderung wird vom Naturpark-Gebietsbetreuer Matthias Rohrbacher und der Biologin Susanne Morgenroth geführt. Die Fledermausexpertin ist bestens mit den heimischen Fledermäusen und deren Lebensweise vertraut. Mit Bildern und Tafeln zeigt sie die beeindruckende Welt der nachtaktiven Flugsäugetiere. Fledermäuse jagen in der Dämmerung und in der Nacht im Fluge nach Insekten. Als Jagdrevier nutzen sie gerne Still- und Fließgewässer. Ähnlich einem Radar orientieren sie sich mit Echoortung und Ultraschall. Mit einem Fledermausdetektor kann man ihre normalerweise für das menschliche Ohr nicht wahrnehmbare Rufe hören. Tagsüber verstecken sie sich in Höhlen alter Bäume, alten Dachstühlen oder in zerklüfteten Felsen.    

 


Botanik mit Gerhard Nagl

Der Naturpark Bayerischer Wald e.V. hatte zusammen mit der BN-Kreisgruppe Deggendorf und dem Verein Grünes Herz Europas e.V. zu einer gemeinsamen Botanik-Exkursion mit dem Thema vom Donaurand zum Donauhang eingeladen. Im Rahmen der Exkursion wurde die Pflanzenvielfalt eines Donauhanges erkundet. Einige Dutzend Baum-, Strauch-, und Pflanzenarten fand man auf wenige 100 Meter entlang von Wegen und Wiesenrändern. Darunter waren auch „Highlights“ wie der Riesenschachtelhalm und die Kleine Wachsblume. Gerhard Nagl verstand es wiederum geschickt mit Begleitinformationen einzelne Arten auf kurzweilige Art und Weise vorzustellen. Die Schachtelhalmgewächse erinnern an die Dinosaurier-Zeit. Die heutigen Steinkohlelagerstätten rühren aus der Zeit der Schachtelhalmwälder her. Pflanzennamen können oft einiges über die Pflanze selbst verraten, manchmal aber auch verwirren. Die Breitblättrige Glockenblume, beispielsweise, hat ihren Namen nur vom breiten Grundblatt, hat aber ansonsten ganz schmale Blätter. Nagl wies ausdrücklich darauf hin, dass das Ausgraben von „Lieblingspflanzen“ in der freien Natur und das nach Hause Pflanzen meist keinen Erfolg bringt. Ganz oft schadet man nur der Natur, da es sich oft um einjährige Pflanzen handelt, kommen diese im nächsten Jahr im Garten sowieso nicht mehr. Hier ist es besser, in einschlägigen Geschäften Samen zu kaufen und diese auszusäen. Staunend stand man vor einem Feldahorn, der an einem Wiesenrain bereits zu einem riesig großen Baum herangewachsen war. Nagl verstand es aber auch im Rahmen der Botanik-Exkursion nicht achtlos an Kleintieren vorbeizugehen. Von der Käferlarve bis zur Gespinstmotte konnte er entsprechend Auskunft geben. So gibt es beispielsweise bei uns etwa 1.000 Spinnenarten und in Mitteleuropa an die 6.000 Käferarten. Erst nach etwa drei Stunden erreichte die Gruppe wieder den Ausganspunkt.


Sankt Englmar. Eine Vogelstimmenexkursion in Sankt Englmar bietet der Naturpark Bayerischer Wald e.V. an. Die Wanderung wird von Fritz Reiter, Förster und Vogelkundler und Matthias Rohrbacher, Naturpark - Gebietsbetreuer geführt. Treffpunkt für die zweistündige Exkursion ist am Freitag, den 22. Mai um 19:00 Uhr am Parkplatz Kurpark nahe dem Edeka-Markt. Alle Interessierten sind zu dieser kostenlosen Veranstaltung für Groß und Klein herzlich eingeladen. Bitte Fernglas mitnehmen. Im landschaftlich sehr reizvollen Wiesental des Englmarbaches zeigt sich eine bunte Vielfalt an Lebensräumen für viele Vogelarten. In den beschaulichen Talwiesen sind Heckenraine, Feldgehölze und kleine Weiher zu finden. Hier lebt gerade abends der Gesang der Vögel wieder auf. In den pfleglich genutzten Feucht- und Nasswiesen zeigt sich im Frühjahr auch eine bunte Vielfalt an Blumen, Gräsern und Kräutern.