Aktuelle Meldungen

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Pilzexkursion in den Ilzleiten

Seit Jahrtausenden stehen die Bäume in engem Kontakt mit Pilzen. Die hauchfeinen Fäden des Pilzmycels umschlingen deren Wurzeln und dringen in diese ein und tauschen Wasser und Nährsalze gegen Zucker, den sie selbst nicht herstellen können. Pilze zersetzen Holz und vergrößern mit ihrem Mycel das Wurzelwerk der Bäume. Die Herbstzeit ist die Hochzeit für Schwammerl. Viele bilden vor allem jetzt ihre Fruchtkörper aus. Begleiten Sie den Pilzexperten Wolfgang Bachmeier und den Gebietsbetreuer des Ilztales Stefan Poost auf einem anspruchsvollen Aufstieg durch die Ilzleiten. Buchen-, Misch- und Fichtenwälder bergen unterschiedliche Pilze, die spannende Frage, eßbar, ungenießbar oder vielleicht eine ganz andere Wirkung? Der Naturpark Bayerischer Wald bietet die geführte Wanderung, Dauer 2-3 Stunden, am Sonntag, den 08.10.2023 an. Treffpunkt ist um 13:30 Uhr am Ilzparkplatz an der Schneidermühle. Festes Schuhwerk für den Waldbegang abseits der Wanderwege in den Ilzleiten wird empfohlen. Eine Anmeldung ist spätestens bis zum Freitag, den 06.10.2023 bis 12 Uhr beim Naturpark unter Telefon 09922 80 24 80 erforderlich.

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Naturpark Pilzwanderung in Teisnach

Eine Wanderung zur faszinierenden Welt der Pilze bietet die Naturpark Umweltstation Viechtach gemeinsam mit dem Landesbund für Vogelschutz und dem Bund Naturschutz Kreisgruppe Regen an. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Festes Schuhwerk wird empfohlen. Treffpunkt für die ca. dreistündige kostenlose Exkursion ist am Freitag, den 6. Oktober 2023 um 15 Uhr am Bahnhaltepunkt Teisnach. Eine Anmeldung ist spätestens bis zum Donnerstag um 12 Uhr beim Naturpark unter der Nummer 09922 80 24 80 erforderlich. Bei Anreise mit dem ÖPNV bitte Schienenersatzverkehr beachten. Die An- und Abreisezeiten werden berücksichtigt.

„Herbstzeit ist Schwammerlzeit“ – beim Wandern durch die Wälder begegnet man mancherorts einer großen Vielfalt an Pilzen. Was ist die Rolle der Pilze im Naturhaushalt? Welche sind genießbar und schmecken besonders gut? Gerne können auch eigene Pilze zum Bestimmen mitgenommen werden. Referentin Anna Marina Sturm, die auch als Pilzsachverständige tätig ist, berichtet über regionale Pilze und deren Besonderheiten.

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Heidi Heigl – neue Mitarbeiterin für die Naturpark – Umweltstationen Viechtach und Bayerisch Eisenstein

Für den Naturpark Bayerischer Wald ist die Umweltbildung ein wichtiger Bestandteil im Rahmen seiner Gesamtaufgaben. Als einziger Naturpark in Bayern betreut er drei Umweltstationen in Viechtach, Bayerisch Eisenstein und Waldkirchen, die als Umweltbildungseinrichtungen besonders gefördert und mit eigenem Personal ausgestattet sind.
Seit Juli 2023 unterstützt nun Heidi Heigl als neue Mitarbeiterin die vom Naturpark Bayerischer Wald getragenen Umweltstationen Viechtach und Bayerisch Eisenstein. Sie stammt aus der Gemeinde Prackenbach und ist seit ihrer Kindheit stark mit dem Bayerischen Wald verbunden. Nach ihrem Bachelorstudium, das sie an der LMU im Fach Biologie abgeschlossenen hat, absolvierte sie bereits 2017 ein freiwilliges Praktikum beim Naturpark Bayerischer Wald. In dieser Zeit gewann sie erste Einblicke in die interessante und wertvolle Arbeit des Naturparks, die von Umweltbildung bis hin zu Landschaftspflege reicht. Nach ihrem erfolgreich abgeschlossenen Masterstudium Organic Agricultural Systems and Agroecology an der Universität für Bodenkultur in Wien kehrte sie wieder zurück in ihre Heimat und schließlich auch zum Naturpark.
„Wir sind froh, dass wir mit Heidi Heigl eine sehr engagierte und kompetente Frau aus der Region gewinnen konnten“, freut sich der ehrenamtliche Leiter der Umweltstationen Heinrich Schmidt.

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Wasser und Boden im Fokus

Früher galt die Devise, Wasser möglichst schnell und effektiv aus den landwirtschaftlichen Flächen und in die Bäche abzuleiten. Die Trockenperioden der vergangenen Jahre einerseits und das gehäufte Auftreten von Starkregen andererseits haben uns gezeigt, dass ein Umdenken notwendig ist. Die Auswirkungen auf die Landwirtschaft, die Siedlungen, aber auch für unsere Tier- und Pflanzenwelt sind enorm. In Franken hat das Umdenken schon längst eingesetzt. Im Gäuboden findet es aktuell statt. Doch auch Grundeigentümer im Bayerischen Wald werden sich mit diesem Thema beschäftigen müssen.

Am Mittwoch, den 04.10.2023 widmet sich das Landschaftspflegeforum des Naturparks Bayerischer Wald, des BUND-Projekts „Quervernetzung Grünes Band“ und der ILE Ilzer Land den Wechselwirkungen zwischen Boden und Wasser sowie den damit einhergehenden Herausforderungen für Kommunen, Landwirte und Privatpersonen in Zeiten des Wandels.  Es wird aufgezeigt, wie man mit der Anlage bzw. der Erhaltung von Landschaftselementen und Biotopen Wasser in der Landschaft halten kann.

Nach den Vorträgen und einem gemeinsamen Imbiss wird ein Beispiel für den Rückbau unterirdischer Drainagen in der Gemeinde Ringelai besichtigt. Treffpunkt ist um 14:00 Uhr im SmartesLand Zentrum, Dorfstraße 19 in Ringelai.

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Wie nicht futtertaugliches Mähgut zur Bodenverbesserung und Energiegewinnung beitragen kann

Am vergangenen Mittwoch widmete sich das Landschaftspflegeforum des Naturparks Bayerischer Wald, des BUND-Projekts „Quervernetzung Grünes Band“ und der ILE Ilzer Land alternativen Möglichkeiten der Nutzung und Verwertung von Mähgut von Naturwiesen. Heu und Futtersilage waren und sind die wichtigsten Verwertungen von Grünlandaufwuchs. BUND-Projektmanager Tobias Windmaißer aber nannte einige Beispiele, von Flächentypen, bei denen auch anderweitige Verwertungsmöglichkeiten in Betracht gezogen werden sollten, nicht nur aus praktischen oder betriebswirtschaftlichen, sondern auch aus naturschutzfachlichen Gründen.

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Von Klingenbrunn zum Gipfel des Wagensonnriegels

Für den heutigen Wandertipp starten wir unsere Wanderung in Klingenbrunn am Parkplatz der Langlauf-Loipe. Der ganze Weg, hin und zurück, ist mit einem gelben Schild mit Eichelhähersymbol gekennzeichnet. Für die ca. 10km lange Strecke mit seinen 150 Höhenmetern brauchen wir ungefähr 2,5 Stunden.

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Biodiversität der Donauauen

Südlich von Oberzeitldorn erstreckt sich ein Mosaik aus verschiedenen Biotoptypen. Die Mischung aus Flussaue, Schilffeldern, Wiesenflächen und Trockenrasen bildet einen Hotspot der Biodiversität auf kleinem Raum. Flussauen gehören zu den artenreichsten Biotopen in Mitteleuropa. Mit ihren schwankenden Wasserständen und Überschwemmungsbereichen sind sie ein Paradies für Vögel, Libellen und speziell angepassten Pflanzenarten. Aber auch die nördlich des Dammes gelegenen und stärker vom Menschen geformten Wiesen sind durch ihre extensive Bewirtschaftung ein Rückzugsort für seltene Insektenarten.

Die Naturpark-Rangerin Katharina Merkel lädt gemeinsam mit dem Landschaftspflegeverband Straubing-Bogen e.V. zu einer Führung am Freitag, den 22.09.2023, um 17:30 ein. Treffpunkt ist der Parkplatz am Sportplatz 4 in Oberzeitldorn. Erfahren Sie mehr über die Vielfalt und die Besonderheiten dieser Naturlandschaft und lernen Sie den Lebensraum von Eisvogel, Blaukehlchen und Co. direkt vor unserer Haustür kennen. Wir bitten um eine Anmeldung bis zum Donnerstag, den 21.09.2023, unter 09922 802480 oder info@naturpark-bayer-wald.de.

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Mit den Naturpark-Rangern auf den Büchelstein

Freitag, den 22.09. um 15.00 Uhr für ca. 2,5 Std.

Grattersdorf. Ein herbstlicher Mischwald, knorrige Bäume, vermooste Felsen, sagenumwobene Buchen, und ein eingesperrtes Burgfräulein warten darauf entdeckt zu werden. Auf einer ca. 6 km langen Wanderung hinauf zum Büchelstein lassen wir uns von den Besonderheiten der Natur begeistern. Hinter dem was für uns oft ganz „normal“ erscheint, verbirgt sich teils eine fast unglaubliche Geschichte.

Eine Anmeldung ist bis zum 21.09. um 12.00 Uhr beim Naturpark Bayerischer Wald unter 09922 80 24 80 möglich. Treffpunkt ist der Parkplatz am alten Skilift von Kerschbaum (Grattersdorf).

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