Der Verein

Der Naturpark Bayerischer Wald e.V. wurde am 18.05.1967 in Zwiesel gegründet und mit der Nummer 0087 in das Vereinsregister des Amtsgerichtes eingetragen. Damit war der 35. Naturpark in der Bundesrepublik Deutschland entstanden.

Motor der Naturpark - Bewegung war Dr. h.c. Alfred Töpfer. Der Hamburger Groß-Industrielle regte den Schutz von Vorbild-Landschaften an. Mit der Lüneburger Heide als erstem Deutschen Naturpark gab es ein beispielhaftes Vorbild.

Die Grundlage für den Naturpark Bayerischer Wald e.V. bildete die Bezirksverordnung vom 27.11.1967 zum Landschaftsschutzgebiet Innerer Bayerischer Wald - der geschlossene Waldgürtel entlang des Grenzkammes bildete den „Kernbereich“ des neuen Naturparks.

Verwaltungsgrundlagen

Vereinssatzung: 18.05.1967 (Verein)

Naturpark - Verordnung: 16.09.1986 (Umweltministerium)

Einrichtungsplan/Pflege- und Entwicklungsplan :
1985 (1988) bzw. 2001 ( Planungsbüro/ Naturparkplanung)

Förderrichtlinien:
- 18.12.1981 (Umweltministerium)
- 01.01.2004 (Umweltministerium)
- 01.03.2009 (Umweltministerium)

Gebietsentwicklung

Landkreis Regen

Der ursprünglich entlang des Grenzkammes ausgewiesene Naturpark wurde im Rahmen der Gebietsreform im Jahr 1972 auf den damaligen Alt-Landkreis Viechtach ausgedehnt. Von da an umfasste er den gesamten Landkreis Regen.

 

 

Landkreis DeggendorfLandkreis Straubing - Bogen

Zum 1.1.1978 traten die Landkreise Deggendorf und Straubing-Bogen nördlich der Donau dem Verein bei. In den Jahren 1979 und 1980 wurde auch von den dortigen Gemeinden der Beitritt vollzogen.



Landkreis Freyung - Grafenau

In den Jahren 1997, 1998 und 1999 traten dann sukzessive Gemeinden aus dem Landkreis Freyung - Grafenau dem Naturpark bei. Der Landkreis Freyung - Grafenau rundete mit seiner Mitgliedschaft zum 01.01.1999 das Naturparkgebiet im Vorfeld des ersten Deutschen Nationalparks ab. Damit war einer der größten Naturparke der Bundesrepublik Deutschland entstanden.

Persönlichkeiten

Konrad Klotz
An der Gründung des Naturpark Bayerischer Wald e.V. waren maßgeblich Oberregierungsforstrat Konrad Klotz, als Leiter des damaligen Forstamtes Zwiesel-Ost, Dr. Gottlieb Bernreiter, Bürgermeister der Stadt Zwiesel, und der geschäftsführende Vorsitzende des Bayerischen Wald-Vereins Oskar Langer beteiligt. Konrad Klotz wurde erster Geschäftsführer und Oskar Langer übernahm von 1967 bis 1969 den ersten Vorsitz.

Emil Rimpler

Der Glasfabrikant Emil Rimpler leitete dann die Geschicke des Vereines von 1969 bis 1990. Von 1990 bis 2005 bestimmte Landwirtschaftsdirektor Helmut Baumgartl die Vereinsgeschicke (7 Amtsperioden). Die Nachfolge des ersten Geschäftsführers Konrad Klotz trat Erhard Engelstädter an (6 Amtsperioden), von 1969 bis 1995 war Eduard Gistl (8 Amtsperioden) als Kassenverwalter das „Herzstück“ des Vereins.