2010


Zur mittlerweile traditionell stattfindenden gemeinsamen Exkursion von Naturpark Bayerischer Wald e.V. und Naturkundlichem Kreis Bayerischer Wald e.V. konnte Bildungsreferent Hartwig Löfflmann 36 Teilnehmer am Kaltecksattel begrüßen. Unter der Leitung von Fritz Pfaffl aus Zwiesel erkundete man im Rahmen einer etwa dreistündigen Exkursion die geologischen Verhältnisse und die Blockmeere am Rahen Kulm etwas näher und beleuchtete die Spuren der letzten Eiszeiten. An drei Haltepunkten gab es anschauliche Informationen. Anhand einer geologischen Karte und von verschiedenen Gesteinsschliff-Präparaten erläuterte Pfaffl die Entstehung des Grundgebirges. Der Vordere Bayerische Wald ist überwiegend aus Perlgneis aufgebaut. Damit existiert zwischen dem Brotjacklriegel und der Käsplatte ein Gestein mit hohem Quarzanteil und großer Verwitterungsbeständigkeit. Perlgneis gilt als Härtling, in der Vergangenheit wurde er kaum verwendet, weil er zum Bearbeiten viel zu hart und beschwerlich war. Blockmeere sind durch Frostsprengungen entstanden. Wild durcheinander gewirbelte Gesteinsblöcke liegen hier oft bis zu zehn Metern mächtig übereinander. Sehr ausgedehnte Blockmeere gibt es auch auf dem Dreisessel oder auf dem Zwercheck, das prominenteste Beispiel ist der Lusen im Inneren Bayerischen Wald. Hier am Rauhen Kulm gibt es jedoch verschiedene, häufig vom Wald bedeckte Blockmeere. Auch der Vordere Bayerische Wald hat von den letzten Eiszeiten einiges abbekommen, wenn auch seine Vergletscherung nicht sicher nachgewiesen werden kann. Die letzten Eiszeiten begannen vor etwa 600.000 Jahren und endeten vor ca. 10.000 Jahren. Die Eiszeiten wurden nach den oberbayerischen Flüssen Günz, Mündel, Riss und Würm benannt. Die Würm Eiszeit war die allerletzte. Erst seit dieser Zeit fand wieder Bodenbildung statt und hat sich unsere heutige Vegetation mit den Pflanzen und Baumarten entwickelt. Zum Abschluss ging Pfaffl noch auf die verschiedenen Böden ein, die sich über dem Ausgangsgestein entwickelt hatten. Zum Schluss beendete man die Fachexkursion mit einer gemeinsamen Einkehr.


Dem „König des Bayerischen Waldes“ mit viel Spaß etwas Gutes zu tun und außerdem viel Interessantes über die besondere Pflanzen- und Tierwelt des Arbers zu erfahren, war das Ziel des ersten diesjährigen Arberabenteuertags mit Arbergebietsbetreuerin Isabelle Auer vom Naturpark Bayerischer Wald. Standen in den letztjährigen Arber-Naturschutztagen der Große Arbersee und die Märchenwiese im Mittelpunkt, so lernten die 31 Teilnehmer diesmal die besondere Pflanzenwelt des Arbergipfels kennen. Dass es aber auch über ganz gewöhnliche häufig zu findende Pflanzen Interessantes zu berichten gibt, erfuhren die jungen Naturschützer bereits zu Beginn des achtstündigen Arberabenteuertages auf dem Weg vom Brennes zum Arbergipfel: Bei der Weißen Pestwurz beispielsweise, die man besonders an feuchten Stellen findet , handelt es sich um eine wahre „Zauberpflanze“. Sie hat im Frühjahr kleine längliche Blätter, die sich erst nach dem Verblühen zu großen runden Blättern entwickeln. Wie bereits im vergangenen Jahr sollten die Teilnehmer des Arberabenteuertags aber nicht nur viel Neues über die Natur am „König des Bayerischen Waldes“ erfahren, sondern ihm auch auf ihrer Art und Weise helfen können. Der Arbergipfel ist Heimat vieler bedrohter Pflanzenarten. Einige von ihnen - wie etwa der Krause Rollfarn - sind der ständigen Gefahr ausgesetzt, von den Tritten unachtsamer Wanderer zerstört zu werden. Andere, wie der im Bayerischen Wald stark gefährdete Alpen – Flachbärlapp oder selbst der Ungarische Enzian, werden am Arbergipfel von den sich ausbreitenden Heidelbeersträuchern bedrängt. Um sie zu schützen, müssen in regelmäßigen Abständen die Heidelbeersträucher zurückgeschnitten werden. Dabei mussten die sensiblen, normalerwiese abgesperrten Bereiche des Arbergipfels betreten werden. Ausgerüstet mit Gartenscheren und mit dem notwendigen Wissen über das naturverträgliche Verhalten, machten sich die sechs- bis zwölfjährigen Landschaftspfleger an die Arbeit, die sie sich hin und wieder mit Heidelbeeren versüßen konnten. Nebenbei erfuhren die Kinder auch, dass Naturschutz nicht nur körperliche Arbeit bedeutet, sondern dass die Natur nur geschützt werden kann, wenn alle zusammenarbeiten oder zumindest den guten Willen haben, Naturschutzregeln einzuhalten, da diese Regeln einen Sinn haben. Besonders deutlich wird dies am Arbergipfel, den jährlich über eine Million Ausflügler – Bergbahnbenutzer, Wanderer und Mountainbiker - besuchen. Die meisten der Fußgänger akzeptieren das Wegegebot. Dass das Radfahren im Gipfelbereich jedoch verboten ist, da Mountainbiker zum Einen die Fußgänger gefährden, zum Anderen sich die Summe von Mountainbikebremsspuren unweigerlich zu Erosionsrinnen entwickeln, die den Bodenabtrag fördern, ist leider vielen Sportlern nicht bewusst. Damit keiner – weder Berg, Fußgänger oder Radfahrer – unter den Bedürfnissen des anderen leidet, muss sich jeder an die Regeln, die es in den Naturschutzgebieten und am Arbergipfelplateau nun einmal gibt, halten. Als Dankeschön erhielten alle Teilnehmer nach getaner Arbeit von Arbergebietsbetreuerin Isabelle Auer die „Arberverdienstmedaille 2010“ verliehen. Den besonderen ideellen Wert dieser Holzmedaille drückte die achtjährige Michelle so aus: „ Ich habe ja schon zwei Leichtathletik-Goldmedaillen und einen Pokal gewonnen, aber das ist die schönste Medaille von allen!“


Rund fünfunddreißig Naturliebhaber aus Nah und Fern nahmen an der Naturpark-Veranstaltung „Vom Tal des schwarzen Regen zum weißen Quarzriff Großer Pfahl“ teil. Von weither reisten manche Teilnehmer an und waren von dem vielfach unberührten Tal des „Schwarzen Regen“, durch das die Bahnstrecke nach Viechtach führt, besonders beeindruckt. Der stellenweise schnell fließende Fluss liegt mit einem stein- und geröllreichen Bett in einem steilen Flusstal. Am Bahnhof Viechtach begrüßte Heinrich Schmidt, 1. Vorsitzender des Naturparks, die Teilnehmer. Sein besonderer Dank galt den Mitgliedern des Wanderbahn-Vereins, die diese Ausflugsbahnfahrt am Wochenende ehrenamtlich ermöglichten. Dabei forderte der Naturpark-Vorsitzende eine Wiederaufnahme des täglichen Bahnverkehrs im Zweistunden-Takt nach Viechtach. „Eine Anreise mit der Bahn ist nicht nur umwelt- und klimafreundlich, sondern lädt dazu ein, die Natur und Kultur weiter zu erkunden“, betonte Heinrich Schmidt die Bedeutung einer regelmäßigen Bahnverbindung für den Tourismus und versprach das Führungsangebot des Naturparks noch stärker darauf abzustimmen. Nach der Begrüßung wanderten die Teilnehmer vom Stadtzentrum auf dem Pfahl-Steig zum Großen Pfahl. Naturpark-Gebietsbetreuer Matthias Rohrbacher führte die Gruppe auf diesem reizvollen Wanderweg. Unterwegs, im schattigen Riedbachtal, säumten knorrige Hangwälder, beschauliche Bachwiesen und ein weiträumiger Naturweiher den Weg. Nach einer kleinen Rast beim Schaubienenstand ging es über heckenreichen Streuobstwiesen zum weithin sichtbaren, hoch aufragenden Quarzriff Großer Pfahl. Der Quarzfelszug ist nicht nur das landschaftliche Wahrzeichen von Viechtach, sondern als bayerisches und nationales Geotop ein erdgeschichtliches Naturdenkmal mit überregionaler Bedeutung. Erstaunt waren die Teilnehmer der Wandergruppe über das bunte Farbenspiel an manchen Felspartien. Grünlich leuchtende Schwefelflechten überdauern neben blaugrauen Silikatfelsflechten auf den stellenweise rostrot überlaufenen Quarzfelsen. Die bizarren Pfahlkiefern wachsen wie Bonsaibäumchen in manchen Felsritzen. Vogelbeeren und Birken stehen auf kleinen Felsvorsprüngen. Gebietsbetreuer Matthias Rohrbacher berichtete auch über einige besondere Tierarten, die am Felsen vorkommen. Flugakrobaten wie die nachtaktiven Fledermäuse übertagen in den Ritzen und Spalten im Felsen. In den sogenannten „Wochenstuben“ bringen die Fledermausweibchen hier ihre Jungen zur Welt. Am Felsenfuß wartet im einem Fangtrichter der Ameisenlöwe auf seine Beute. Weiter wanderte die Gruppe zum bis zu 40 Meter tiefen Steinbruch und zu den heute restaurierten Steinbruchgebäuden. Die Verladestation und die Alte Schmiede informieren über die einhundert jährige Abbaugeschichte des Pfahls. Sie sind Zeugnisse des Quarzabbaus und geben Einblicke in das harte Leben der „Schudderschloger“. So wurden die Steinbrucharbeiter genannt, die in schwerster körperlicher Arbeit das sehr harte Quarzgestein abbauten. Zum Abschluss der Wanderung nahmen einige Teilnehmer als Andenken ein Quarzmineral vom sogenannten „Klopferplatz“ mit – nur hier ist die Mitnahme von Quarzen aus dem Naturschutzgebiet erlaubt.


Rund 30 Einheimische und Urlauber waren auf den Spuren der Holztrift an Wolfsteiner Ohe und Ilz unterwegs. Schon bei der Begrüßung an der Ilz-Infostelle auf Schloss Fürsteneck wies der Naturpark Gebietsbetreuer Stefan Poost auf das deutlich vernehmbare rauschen der Wolfsteiner Ohe hin. Ähnlich müssen die Wahrnehmungen jedes Frühjahr zur Zeit der Schneeschmelze und Holztrift in früheren Zeiten in Fürsteneck gewesen sein. Nach einem kurzen Marsch vom Burgberg hinab ins Tal der Wolfsteiner Ohe konnten die Teilnehmer die Spuren des Hochwassers der letzten Tage anhand der umgeknickten Pflanzen am Ufer erahnen. An der Triftsperre in der Wolfsteiner Ohe wurde das Flusssystem der Ilz erläutert. Von dort wanderten die Teilnehmer von der Wolfsteiner Ohe zur Schönberger Triftsperre in der Ilz. Hier erfolgte anhand historischer Bilder eine detaillierte Erklärung über den Holzeinschlag im Winter und den Holztransport mittels Schlitten an die Bäche. Poost erläuterte anschließend das Ilzer Triftsystem, den künstlichen Bau von Klausen zum Wasserrückhalt in den höheren Lagen und die oft nur mit ganz wenig Querneigung angelegten Kanäle – manchmal nur im Promillebereich liegend - für die Wassersammlung der Klausen. Einige Bilder verdeutlichten die harte und gefährliche Arbeit der Trifter vergangener Zeiten. Das ein oder andere Marterl im Wald und an den Bächen zeugt noch heute von der gefährlichen Arbeit der Holztrift. Nach ca. 2 Std. endete die Führung wieder am Schloss Fürsteneck. Die Teilnehmer wurden auf die bis Ende August geöffnete Ausstellung des Grafikers und Heimatdichters Josef Fruth im Schloss Fürsteneck hingewiesen. Dieser hat sich in vielen seiner Werke unter andrem auch der harten Arbeit der Holzgewinnung und Holztrift immer wieder gewidmet. Auch der neu eröffnete Künstlersteig an der Wolfsteiner Ohe erinnert an das frühere Leben in dieser Bayerwaldregion


Vierjährige, die die rund 400 Höhenmeter vom Brennes zum Arbergipfel spielerisch und mit viel Spaß überwinden, interessierte Erwachsene, die viel Neues über die Welt des „König des Bayerischen Waldes“ erfahren, Schulkinder, die sich auch in den Ferien für naturkundliche Themen begeistern – all das erlebten die 33 Teilnehmer einer Naturerlebniswanderung mit Arbergebietsbetreuerin Isabelle Auer vom Naturpark Bayerischer Wald. Dass man die Natur nur mit allen Sinnen begreifen kann, wenn man entweder einen ungewohnten Blickwinkel einnimmt oder einzelne Sinnesorgane bewusst nicht einsetzt, zeigte die Gebietsbetreuerin gleich zu Beginn der dreistündigen Führung: Legt man sich etwa einen Taschenspiegel auf den Nasenrücken, so konzentriert sich der Blick entweder nur nach oben oder nur auf den Erdboden. Man entdeckt plötzlich Dinge, die eigentlich leicht zu sehen wären, die man beim normalen „Blick nach vorne“ aber nicht entdecken würde: Die Baumwipfel, die Muster, die Licht und Schatten auf den Boden zeichnen, werden normalerweise weniger beachtet. Beim „Raupengang“, bei dem die Teilnehmer unter Führung eines sehenden Gruppenleiters hintereinander durch den Wald gehen, werden den Spielteilnehmern – Kindern wie Erwachsenen – auch kleinere Bodenunebenheiten, leisere Geräusche oder Gerüche bewusster. Intensive Naturerfahrungen sind jedoch nur möglich, wenn man sich sowohl auf sich selbst als auch auf seine Mitwanderer verlassen kann. Das wurde auch beim „Baumfreund“ – Spiel deutlich, bei dem jeweils ein Teilnehmer mit verbundenen Augen von einem Spielpartner zu einem Baum geführt wurde, seine besonderen Merkmale ertasten musste und anhand dieser Besonderheiten diesen „Baumfreund“ sehend wieder erkennen sollte. Besonders Spaß machte der Gruppe jedoch das Zapfenwurfspiel, bei dem die Teilnehmer kurz vor dem Gipfelsturm noch einmal ihre Geschicklichkeit und vor allem ihre Treffsicherheit so beweisen konnten. Nach drei Stunden hatten so nicht nur die Erwachsenen, sondern auch die Kinder, selbst der gerade vierjährige Nico, spielerisch den „König des Bayerischen Waldes“ erklommen. – Ein „Gipfelsieg“, der besonders den Jüngsten noch lange in Erinnerung bleiben wird.


Unter dem Motto „Wir tun was für den Großen Arber“ veranstaltet der Naturpark Bayerischer Wald am Mittwoch, 11. August seinen ersten diesjährigen Arberabenteuertag, an dem alle Arber-Fans erfahren können, dass Landschaftspflegeaktionen, speziell, wenn sie auf dem Arbergipfel stattfinden, Spaß machen. Treffpunkt der 5-6-stündigen Naturparkveranstaltung, die speziell für Familien mit Kindern ab neun Jahren geeignet ist, ist um 10 Uhr am Brennesparkplatz. Während der Wanderung zum Arbergipfel werden die Teilnehmer spielerisch erfahren, wie faszinierend und schützenswert die Natur am „König des Bayerischen Waldes“ ist. Auf dem Gipfelplateau kann dann jeder in einer Landschaftspflegeaktion etwas Gutes für den Berg tun. Am Großen Arbersee, dem zweiten „Touristenmagneten“ des Arbergebiets erhalten alle Teilnehmer als kleines Dankeschön vom Naturpark die „Arber-Verdienstmedaille 2010“ verliehen. Wer will, kann anschließend auf der Schlussetappe zum Brennes noch einen Bereich des Großen Arbers kennen lernen, der zwar genau zwischen den am meisten besuchten Ausflugszielen liegt, den meisten Besuchern jedoch relativ unbekannt ist. Bitte bringen Sie – wenn vorhanden – Arbeitshandschuhe, gutes Schuhwerk, eine Brotzeit und ausreichend Getränke mit. Wer sich am Arberabenteuertag auf dem Arbergipfel beteiligen möchte, meldet sich bitte bis Dienstag, 10.08.10, 16:00 Uhr beim Naturpark unter Tel.: 09922-80 24 80 an.


Unter dem Motto „Wir tun was für den Großen Arber“ veranstaltet der Naturpark Bayerischer Wald am Mittwoch, 11. August seinen ersten diesjährigen Arberabenteuertag, an dem alle Arber-Fans erfahren können, dass Landschaftspflegeaktionen, speziell, wenn sie auf dem Arbergipfel stattfinden, Spaß machen. Treffpunkt der 5-6-stündigen Naturparkveranstaltung, die speziell für Familien mit Kindern ab neun Jahren geeignet ist, ist um 10 Uhr am Brennesparkplatz. Während der Wanderung zum Arbergipfel werden die Teilnehmer spielerisch erfahren, wie faszinierend und schützenswert die Natur am „König des Bayerischen Waldes“ ist. Auf dem Gipfelplateau kann dann jeder in einer Landschaftspflegeaktion etwas Gutes für den Berg tun. Am Großen Arbersee, dem zweiten „Touristenmagneten“ des Arbergebiets erhalten alle Teilnehmer als kleines Dankeschön vom Naturpark die „Arber-Verdienstmedaille 2010“ verliehen. Wer will, kann anschließend auf der Schlussetappe zum Brennes noch einen Bereich des Großen Arbers kennen lernen, der zwar genau zwischen den am meisten besuchten Ausflugszielen liegt, den meisten Besuchern jedoch relativ unbekannt ist. Bitte bringen Sie – wenn vorhanden – Arbeitshandschuhe, gutes Schuhwerk, eine Brotzeit und ausreichend Getränke mit. Wer sich am Arberabenteuertag auf dem Arbergipfel beteiligen möchte, meldet sich bitte bis Dienstag, 10.08.10, 16:00 Uhr beim Naturpark unter Tel.: 09922-80 24 80 an.


Bereits seit mehreren Jahren bietet der Naturpark Bayerischer Wald gemeinsam mit dem Naturkundlichen Kreis Führungen zum Thema „Spuren der Eiszeiten im Bayerischen Wald“ an. Dort, wo das Gelände vergletschert war, entstanden Karseen. Die Blockmeere sind Zeugen der Eiszeiten in den nicht vergletscherten, nur zeitweise vereisten, niedriger gelegenen Bereichen des Bayerischen Waldes. Ein sehr bekanntes Beispiel ist der Lusengipfel. Als das Wasser in den feinen Gesteinsspalten gefror, sprengte es hier die ehemals massiven Bergkuppen. Am Sonntag, 15.08.10 bieten der Naturkundliche Kreis mit seinem Geologen Fritz Pfaffl und der Naturpark Bayerischer Wald eine Exkursion zum „Donaurandberg“ Rauher Kulm und dessen Blockmeer an. Obwohl es vom Wald bedeckt und so eher versteckt liegt, ist es aber nicht minder bedeutsam. Treffpunkt der etwa dreistündigen Führung ist um 13:30 Uhr auf dem Parkplatz des Berghotels Kalteck (Gemeinde Achslach). Bitte denken Sie an eine kleine Brotzeit und gutes Schuhwerk. Für diese Exkursion ist eine Anmeldung erforderlich bis Freitag, 13.08.10, 12:00 Uhr beim Naturpark unter 09922 802480.


Der Naturpark Bayer. Wald lädt am Donnerstag, den 05. August besonders Familien dazu ein, mit Arbergebietsbetreuerin Isabelle Auer spielend auf den Großen Arber zu wandern. Auf der dreistündigen Führung zum Gipfel (reine Gehzeit: 1,5 Stunden) werden die Teilnehmer spielend und mit viel Spaß Wissenswertes über die Natur am Arber erfahren. Treffpunkt ist um 10:00 Uhr am Brennesparkplatz. Denken Sie bitte an festes Schuhwerk und an eine Brotzeit.


Im Rahmen des Naturpark - Bildungsprogramms 2010 bietet der Naturpark Bayer. Wald e.V. eine Exkursion im Ilztal zur Holztrift an. Treffpunkt ist am Sonntag, 08.08.2010 um 14:00 Uhr am Schloss Fürsteneck. Nach einer kurzen Einführung durch den Gebietsbetreuer Stefan Poost, wird zu einer etwa 2 – stündigen Exkursion gestartet. Auf dem kleinen Rundgang, der über die Triftsperre und den ehemaligen Holzhof führt, gibt es Erläuterungen zur historischen Holztrift im Bayerischen Wald. Natürlich gibt es auch Wissenswertes zu Ilz und Wolfsteiner Ohe zu erfahren. Wetterfeste Kleidung und gutes Schuhwerk sind erforderlich. Die Teilnahme ist kostenlos. Anmeldung ist nicht erforderlich. Zur Veranstaltung sind alle Interessierten sehr herzlich eingeladen.