April 2026

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Schutz für Auerhühner

Dreisessel. Zum Schutz der seltenen Auerhühner ist der Bereich am Habergrasberg im Dreisesselgebiet erneut während der Aufzuchtzeit gesperrt. Die Sperrung gilt von 1. April bis einschließlich 14. Juli.

Der betroffene Abschnitt liegt zwischen dem alten Skilift und dem Hochstein. In diesem sensiblen Gebiet ziehen manche Auerhühner in den kommenden Monaten ihren Nachwuchs groß und reagieren besonders empfindlich auf Störungen durch Wanderer oder andere Besucher.
Naturparkranger Markus Grünzinger hat deshalb wieder entsprechende Stoppschilder aufgestellt, die auf die zeitweise Sperrung hinweisen. Besucher des Dreisesselgebiets werden gebeten, die Hinweise zu beachten und während dieser Zeit auf alternative Routen auszuweichen.
Das Auerhuhn gilt als größte heimische Raufußhuhnart und ist ein typischer Bewohner strukturreicher Berg- und Mischwälder. Besonders im Bayerischen Wald und dem angrenzenden Böhmerwald findet die selten gewordene Vogelart noch geeignete Lebensräume.
Gerade während der Brut- und Aufzuchtzeit sind die Tiere besonders empfindlich. Die Hennen brüten ihre Eier am Boden aus und führen später ihre Küken durch den Wald. Werden sie dabei aufgeschreckt, kann das für den Nachwuchs schnell lebensgefährlich werden. Schon wiederholte Störungen können dazu führen, dass die Tiere ihre Brutplätze verlassen.
Mit der zeitweisen Sperrung des Habergrasbergs soll den Auerhühnern daher ein möglichst ruhiger Rückzugsraum geschaffen werden. Wanderer und Naturfreunde können das Dreisesselgebiet weiterhin erkunden – werden jedoch gebeten, in den kommenden Monaten auf die ausgeschilderten Alternativrouten auszuweichen und die Schutzmaßnahmen zu respektieren.

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Kleinod vor den Toren Passaus

Nicht weit von der Stadtmitte Passaus liegt das Naturschutzgebiet Halser Ilzschleifen. Die Geologie zwingt die Ilz hier kurz vor ihrer Mündung in die Donau in eine Doppelschleife. Der Gebietsbetreuer des Ilztales Stefan Poost erläutert neben der seltenen Tier- und Pflanzenwelt im Naturschutzgebiet anhand alter Bilder auch die historische Holztrift auf dem Gewässersystem der Ilz. An der Triftsperre gelangt man durch den Trifttunnel unter der Burg Reschenstein auf die andere Seite der einen Ilz-Schleife und wundert sich über die anscheinend geänderte Fließrichtung der Ilz.  Die Führung dauert gut zwei Stunden und findet bei jedem Wetter am Sonntag den 19.04.2026 um 14:00 Uhr statt, Treffpunkt ist der Parkplatz am Hofbauerngut in Hals.

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Beweidung mit Wasserbüffel auf Biber-Flächen

Gsenget/Neureichenau.
Feuchtlebensräume zählen zu den artenreichsten, aber auch zu den am stärksten gefährdeten Ökosystemen unserer Kulturlandschaft. Gleichzeitig entstehen durch die Aktivitäten des Bibers immer wieder neue, dynamische Lebensräume, die besondere Anforderungen an Pflege und Entwicklung stellen. Eine zunehmend erprobte und naturnahe Methode ist dabei der Einsatz von großen Weidetieren wie Wasserbüffeln, die durch ihr Verhalten und ihre Anpassung an nasse Standorte wertvolle Beiträge zum Erhalt dieser Flächen leisten können. Wie dieses Zusammenspiel von Biber, Wasserbüffel und Mensch in der Praxis funktioniert, steht im Mittelpunkt einer Exkursion in Neureichenau. Bei einem Rundgang durch die Gebiete erhalten die Teilnehmenden Einblicke in ökologische Zusammenhänge, lernen praktische Aspekte der Tierhaltung kennen und erfahren mehr über die positiven Effekte auf Biodiversität und Landschaftsbild.

Die Führung wird gemeinsam vom Bund Naturschutz und der Naturpark-Umweltstation Waldkirchen organisiert. Referenten sind der Wasserbüffel-Tierhalter Helmut Schmutzer und Karel Kleijn von der Kreisgruppe Freyung-Grafenau des Bund Naturschutz.

Die Führung findet am Samstag, den 18.04.2026 statt. Treffpunkt ist um 14.00 Uhr bei der Parkfläche in der Ortsmitte von Gsenget. Es wird mit privaten Pkws gemeinsam weitergefahren. Die Führung dauert etwa 3 Stunden und ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Bitte wasserfestes Schuhwerk mitbringen.

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Abends im Biberrevier

Jandelsbrunn/Sonnen.
Das zeitige Frühjahr bietet besonders gute Möglichkeiten Biber zu beobachten. Noch verdekct das Laub der Bäume nicht die Sicht in die faszinierende Teichlandschaft des größten Nagetiers bei uns. Der Bibererlebnispfad bei Jandelsbrunn bietet hervorragende Möglichkeit den Biber als Schlüsselart im Ökosystem "Gewässer" zu verstehen.

Die Naturpark-Umweltstation Waldkirchen bietet am Freitag, den 17.04.2026 eine abendliche Exkursion ins Biberrevier Steinerfurth bei Jandelsbrunn an. Geleitet wird die Führung von Johannes Matt, Naturpark-Umweltstation Waldkirchen. Treffpunkt ist um 19.30 Uhr am Parkplatz Biberlehrpfad Steinerfurth. Die Führung dauert etwa 1,5 Stunden und ist kostenlos. Eine Anmeldung ist bis Freitag, 17.04.2026 um 12 Uhr bei Johannes Matt unter Tel.: 0171 361 0115 erforderlich. Bitte, wenn möglich, Fernglas mitbringen.

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