2026
Unser Heimatstern die Sonne
Zwiesel. Am Samstag, den 30. Mai macht unsere Reise durch unser Sonnensystem Halt bei der Sonne. In einem abwechslungsreichen und anschaulichen Vortrag steht unser Heimatstern im Mittelpunkt, denn ohne diesen riesigen Feuerball wäre Leben auf unserer Erde undenkbar. Seit Jahrtausenden fasziniert die Sonne die Menschheit und in vielen Kulturen wurde sie als Gottheit verehrt. Auch heute noch zieht eine Sonnenfinsternis die Menschen auf der ganzen Welt in ihren Bann.
Neben der Bedeutung der Sonne für das Leben auf der Erde, widmet sich die Veranstaltung auch der genaueren Erforschung der Prozesse, die sich in der Sonne abspielen und welchen Einfluss sie auf uns Menschen haben. Zum Beispiel sind die Polarlichter direkt von der Sonnenaktivität abhängig.
Um immer mehr Erkenntnisse über die Sonne zu erlangen, beobachten Wissenschaftler sie mit modernster Technik, jedoch können wir besondere Ereignisse auf der Sonne auch mit einem normalen Teleskop und entsprechenden Vorsichtsmaßnahmen beobachten.
Bei passendem Wetter sehen wir so Sonnenflecken mit eigenen Augen. Das sind Bereiche auf der Sonne, die ca. 1000°C kälter sind als die Umgebung, somit weniger Licht aussenden und deswegen als dunkler Fleck erscheinen.
Neben den bereits erwähnten Themen wollen wir uns bei der Veranstaltung auch mit der Spektroskopie beschäftigen. In der Astronomie bietet sie die Möglichkeit, die Strahlung astronomischer Objekte zu analysieren, um damit Rückschlüsse auf deren Eigenschaften und den beteiligten chemischen Elementen zu ziehen.
Bei klarem Himmel stehen Ihnen im Anschluss an den Vortrag mehrere Teleskope zur Verfügung mit denen Sie die Sonne beobachten können. Vorab wird anhand von Bildern und Videos erklärt, wie eine sichere Sonnenbeobachtung abläuft und welche Details beim Blick durch das Teleskop sichtbar werden können. Besonders wichtig dabei: Niemals ohne geeigneten Schutz direkt in die Sonne blicken. Bereits ein kurzer Blick ohne speziellen Sonnenfilter kann zu dauerhaften Schäden am Auge und auf der Netzhaut führen.
Darüber hinaus stehen wir Ihnen gerne für Fragen rund um Astronomie und Teleskope, mit Tipps und fachkundiger Beratung zur Verfügung. Vor allem wenn Sie Fragen zu Ihrem eigenen Teleskop haben oder über eine Neuanschaffung nachdenken.
Die Veranstaltung richtet sich sowohl an Einsteiger als auch an erfahrene Sternfreunde und verspricht spannende Einblicke in die faszinierende Welt unseres Heimatsterns.
Die Veranstaltung beginnt am Samstag, den 30.05.2026 um 13:30 Uhr.
Treffpunkt ist am Naturpark Infozentrum in Zwiesel (Info-Zentrum 3, 94227 Zwiesel) im Vortragsraum.
Sie sind herzlich zu der kostenlosen Veranstaltung eingeladen. Anmeldungen bitte bis Freitag, den 29.05.2026 um 12:00 Uhr unter 09922 802480.
NaturparkWelten im Grenzbahnhof Ferien täglich offen
Insgesamt 2.500 Quadratmeter Innenfläche weist allein der Deutsche Bahnhofsteil in Bayerisch Eisenstein auf. Jahrzehntelang von der Grenze durchschnitt, stellt das Baudenkmal eine große Besonderheit dar, die mehrfach ausgezeichnet wurde. In den bevorstehenden Pfingstferien ist wieder täglich von 9:30 bis 16:30 Uhr geöffnet. Mit der Waldbahn kann man das Ausflugsziel im Stundentakt erreichen. Das Restaurant Vo’Gunders nimmt gerne Reservierungen unter 09925 18 29 766 entgegen.
In den Museen kann man sehr gut sein eigenes Smartphone einsetzen. Zusätzlich zu den üblichen Texten, Bildern, Videos und Hörstationen gibt es mehrere QR-Code-Linien die weitere Vertiefungsebenen erschließen. Langweilig wird es hier bestimmt nicht. Dafür sorgt auch die Modelleisenbahn im Dachgeschoss des Gebäudes. Im Maßstab 1:87 lassen sich immer wieder Details aus dem Bayerischen und Böhmerwald erkennen.
Nach und nach versuchte der Naturpark die Barrierefreiheit auszubauen. Im Gebäude gibt es 2 Aufzüge. In den letzten 5 Jahren wurde auch großes Augenmerk auf die Einbindung von blinden und sehbehinderten Personen gelegt. Es gibt mittlerweile eine reihe von taktilen Elementen und tastbaren Informationen sowie eine eigens geschaffene App. Die Mehrsprachigkeit ist selbstverständlich. Vor allem touristisch stellt der Grenzbahnhof eine sehr wichtige Schlechtwettereinrichtung dar. Gerade auch für tschechische Feriengäste im Eisensteiner Hochtal sind die fünf Museen im Grenzbahnhof sehr begehrt.
Mit einem Festakt wird am Dienstag, 02.06.2026 um 11.15 Uhr die Wiederaufnahme des Zugbetriebs vor 35 Jahren feierlich begangen. Hierzu gibt es noch eine gesonderte Einladung.
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Die Vielfalt des Forchenhügels entdecken
Sonntag, 31. Mai 2026, 13:00 bis 16:30 Uhr
Außernzell. Eine Wanderung durch das Naturschutzgebiet „Nadelwälder zwischen Außernzell und Jederschwing“ könnte abwechslungsreicher kaum sein: Lichtdurchflutete Heide-Kiefernwälder, kühle Tannwälder und bunte Moorwiesen können hier entdeckt werden. Gemeinsam mit der Naturpark-Rangerin schauen wir uns die Besonderheiten des Forchenhügels auf einer circa sechs Kilometer langen Wanderung einmal genauer an.
Eine Anmeldung ist bis zum 30.05. um 16:30 Uhr unter 09922 802480 möglich. Treffpunkt ist der Parkplatz der ZAW an der Eginger Straße, östlich von Außernzell. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der LBV Kreisgruppe Deggendorf und der BN Kreisgruppe Deggendorf statt.
Ankündigung Natur- und Landschaftsführerkurs 2026
Die Heimat- und Wanderakademie im Wanderverband Bayern bietet zusammen mit der ANL und dem Naturpark wieder einen Lehrgang zum DWV-Wanderführer® und zum zertifizierten Natur- und Landschaftsführer an. Die Ausbildung geht über zweimal 5 Tage mit einem vorgeschalteten Online-Termin am 14.9.2026 18:30 - 21:00. Dann folgen zwei Kursblöcke, von Mittwoch, 23. bis Sonntag, 27.9.2026 im Grenzbahnhof Bayerisch Eisenstein und von Mittwoch, 21. bis Sonntag, 25.10.2026 im Naturpark-Infozentrum Zwiesel. Die Ausbildung findet jeweils von 8:00 bis 19:00 Uhr.
Dieser Lehrgang vermittelt umfassende Kenntnisse, im Wesentlichen mit folgenden Inhalten:
Wandertechnik, Orientierung, Planung, Wetterkunde, Natur u. Erlebnispädagogik, Kommunikation und Führungsdidaktik, Rechtliches, Landschaft, Ökologie, Naturschutz, Geschichte, Pressearbeit.
Zur Qualifizierung wird von den Teilnehmern eine Hausarbeit erwartet. Sowie eine schriftliche Prüfung und eine Prüfungswanderung zu führen.
Teilnehmen kann jeder, um seine eigenen Kenntnisse zu erweitern oder wer "professionell" Wanderungen führen möchte. Voraussetzung ist ein Erste-Hilfe-Nachweis nicht älter als 3 Jahre und Kondition für eine Tagestour im Mittelgebirge
Anmeldung und weitere Informationen über die Internetseite des Wanderverband Bayern
https://wanderverband-bayern.de/veranstaltung/niederbayern-ab-2604-dwv-wanderfuehrerinnen-und-znl/
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Mit ÖPNV - Raus in die Natur
Waldkirchen.
Welche Schulklassen- Projekttage sind draußen in der Natur ganz einfach und bequem mit dem ÖPNV möglich? Die Naturpark-Umweltstation Waldkirchen stellt die ausgearbeiteten Projekttage rund um das diesjährige Schwerpunkthema der Umweltstation „Regionaler ÖPNV“ näher vor. Im Rahmen der Fortbildung wird beispielhaft der Dreisesselbus getestet. Und dabei werden praxisnahe Ideen vermittelt, wie sich Unterrichtsinhalte vor Ort in der Natur anschaulich und nachhaltig umsetzen lassen.
Die Fortbildung findet am Donnerstag, den 21.05.2026 um 13.45 Uhr unter der Leitung von Johannes Matt statt und dauert ca. 2,5 Stunden. Treffpunkt ist bei der Mittelinsel am Busbahnhof Waldkirchen. Bitte pünktlich am Treffpunkt am Busbahnhof Waldkirchen erscheinen. Die Busfahrt ist selbst zu bezahlen. Die Fortbildung richtet sich an Lehrkräfte aller Schularten und findet gemeinsam mit dem HNKKJ und den Staatlichen Schulämtern Freyung-Grafenau und Regen statt. Anmeldung für Lehrkräfte bis Mitwoch, 20.05.2026, 12.00 Uhr, beim Schulamt unter Tel.: 09921 – 601316. Die Fortbildung ist auch im FIBS eingetragen.
Burgenwanderung zwischen zwei Naturparken
Kommen Sie mit auf eine kleine „Burgenwanderung“ über die Grenzen zweier benachbarter Naturparke. Begleiten Sie Christoph Grausam, Ranger des Naturparks Oberer Bayerischer Wald, auf einer spannenden Tour und lassen Sie sich von faszinierenden Einblicken in Naturlebensräume und deren Vernetzung begeistern. Vom Schloss Altrandsberg aus führt die Route entlang des idyllischen Perlbachs über die Irlmühle und Kellburg nach Berghäusl bis hin zur Burgruine Neurandsberg. Dort erwartet Sie Rangerin Heidi Heigl des Naturparks Bayerischer Wald mit Wissenswertem zu Flora und Fauna rund um die Ruine. Im Anschluss geht es über den Wanderweg Mi3 zurück nach Altrandsberg, wo ein Besuch im Kunstmuseum den Ausflug abrunden kann.
Die ca. dreistündige und kostenlose Wanderung findet am Freitag, den 22. Mai statt. Treffpunkt ist um 9:30 Uhr beim Torbogen am Schloss Altrandsberg in Miltach (Schloßweg 1). Die Teilnahme ist kostenlos. Die Veranstaltung richtet sich an interessierte Erwachsene (nicht familiengeeignet) und erfordert festes Schuhwerk. Eine Anmeldung ist bis spätestens Donnerstag, den 21. Mai, um 12:00 Uhr unter 09922 802480 erforderlich.
Erleben Sie Geschichte und Natur hautnah – wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!
Vogelstimmenwanderung durch den frühlingshaften Arberwald
Begleiten Sie den Naturparkranger Markus Grünzinger und die Arbergebietsbetreuerin Corinna Kapfenberger auf einer morgendlichen Vogelstimmenwanderung rund um den Großen Arbersee und hinauf auf das Gipfelplateau. Da der Große Arber eine Vielzahl von Lebensräumen bietet, wird er von vielen Vogelarten als Brut- oder Rastplatz genutzt. Zu erwarten sind im Konzert der Vogelstimmen der charakteristische Ruf der Ringdrossel oder des Wiesenpiepers.
Die Führung endet am Gipfel und findet am Samstag, den 16.05.2026 um 6:30 Uhr statt. Treffpunkt ist vor dem Arberseehaus am Großen Arbersee. Sie können sich noch bis zum 15.05.2026 um 12.00 Uhr unter 09925 90 1 90 01, oder auch online bei der Touristinfo Bayerisch Eisenstein, anmelden. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Gebietsbetreuung für die Arberregion, der Touristinfo Bayerisch Eisenstein und der LBV-Kreisgruppe Regen statt. Festes Schuhwerk wird benötigt. Die mittelschwere Wanderung, die am Arbergipfel endet, dauert ca. 4 Stunden, man benötigt festes Schuhwerk. An eigene Verpflegung ist zu denken.
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Eintritt frei in den NaturparkWelten
Am Sonntag, den 17.05.2026 findet der „Internationale Museumstag“ statt. Im Grenzbahnhof Bayerisch Eisenstein bietet der Naturpark Bayerischer Wald e.V. deswegen freien Eintritt zu seinen Ausstellungen in den NaturparkWelten an. Diese sind von 9:30 bis 16:30 Uhr geöffnet.
In den NaturparkWelten im Hauptgebäude auf der deutschen Seite stehen auf fünf Etagen Ausstellungen und Museen für Besucher offen. Das Thema „Barrierefreiheit“ wird gerade schwerpunktmäßig ausgebaut. Unterstützt über das Modellprojekt für die Umweltstation und über die „Aktion Mensch“ sind taktile Elemente speziell für Menschen mit Blindheit und Sehbehinderung entstanden. Zusätzlich besteht die Möglichkeit für Menschen mit Seheinschränkung mit Hilfe der App BFW SmartInfo auf dem privaten Smartphone eine Tour durchs Museum zu machen. Die Inhalte sind auch in leichter Sprache verfügbar. Eine Videotour durchs Museum in Gebärdensprache gibt es ebenso.
Die Themen in den NaturparkWelten umfassen die Geschichte des Eisenbahnbaus durch den Bayerischen und Böhmerwald, das einzige ostbayerische Skimuseum, eine Ausstellung zum Arber, dem König des Bayerischen Waldes sowie das Europäische Fledermauszentrum in den Kellergewölben. Die Modelleisenbahn im Dachgeschoß ist zu etwa 90 % fertiggestellt. Außerdem gibt es die Ausstellungen zum Thema „Grenze – Kalter Krieg“ und „Stadln, das verschwundene Dorf im Böhmerwald“.
Zusätzlich sind Informationen über die Nationalparke Šumava und Bayerischer Wald, das Landschaftsschutzgebiet Šumava und den Naturpark Bayerischer Wald erhältlich. Der ehemalige historische Wartesaal 1. Klasse beherbergt das Restaurant „VoGunders“. Bei schönem Wetter ist auch der Biergarten in Betrieb.
Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Vor allem für alle Einheimischen, die ansonsten nicht die Vergünstigungen der Gästekarten nutzen können, besteht die Chance, bei freiem Eintritt alles zu besichtigen. Um 13.30 Uhr gibt es eine Führung durch die Ausstellungen mit Hartwig Löfflmann. Die Anreise ist im Stundentakt mit der Waldbahn möglich.
Was kreucht, fleucht und blüht denn da?
Waldkirchen.
Die Naturpark-Umweltstation Waldkirchen bietet am Mittwoch,den 13. Mai 2026 eine Fortbildung zum Thema „Wiese“ an. Bei dieser Fortbildung werden die Pflanzen und Tiere unserer heimischen Wiesen näher betrachtet und erklärt wie Kleinkindern Zusammenhänge in der Natur anschaulich vermittelt werden können. Im Rahmen der Fortbildung werden die Wiesen im Stadtpark Waldkirchen erkundet. Zudem werden die umweltpädagogischen Angebote und Kooperationsmöglichkeiten mit der Naturpark-Umweltstation Waldkirchen vorgestellt.
Die Fortbildung findet am Mittwoch, den 13.05.2026 um 14.00 Uhr unter der Leitung von Johannes Matt statt und dauert ca. 2 Stunden. Treffpunkt ist an der Umweltstation/HNKKJ, Marktmühlweg 4, 94065 Waldkirchen. Die Fortbildung richtet sich an Fach- und Ergänzungskräfte von Kindergärten und Lehrkräfte der Grundschulen und findet gemeinsam mit dem HNKKJ und den Staatlichen Schulämtern Freyung-Grafenau und Regen statt. Anmeldung für Lehrkräfte bis Dienstag, 12.05.2026, 12.00 Uhr, beim Schulamt unter Tel.: 09921 – 601316 oder direkt bei Johannes Matt unter: 0171 3610115 möglich. Die Fortbildung ist auch im FIBS eingetragen.
Ein Schatz in Loderhof
Thurmansbang. Manchmal sind es die unscheinbaren Dinge, die sich als wahrer Schatz entpuppen – so auch in diesem Frühjahr in Loderhof. Zum ersten Mal wurde dort durch den Naturpark Bayerischer Wald und die Kreisgruppe Freyung-Grafenau des Bund Naturschutz ein Amphibienzaun aufgestellt. Über 800 Erdkröten, Grasfrösche & Molche wurden innerhalb von 6 Wochen gerettet. Eine Premiere, die zeigt, was gemeinschaftliches Engagement vor Ort bewirken kann.
In den vergangenen Jahren bot sich entlang der Straße zwischen Aue und Weiher ein trauriges Bild. Jedes Jahr, wenn der Frühling nahte und die ersten frostfreien Nächte anbrachen, machten sich unzählige Kröten auf den Weg zu ihren Laichgewässern. Wer des Nachts auf der Landstraße unterwegs war, konnte kaum ausweichen, so zahlreich waren die nächtlichen Besucher. Ein stilles Sterben, dass das Artensterben vor unserer Haustüre weiter beschleunigt.
„Wir sind froh, dass Lisa Geib aus der Gemeinde auf uns zugekommen ist. Durch ihre Initiative und ihre Bereitschaft viele Stunden ehrenamtlich den Zaun zu betreuen, können wir nun der Amphibienpopulation in Loderhof helfen.“, dankt Naturpark-Rangerin Carina Kronschnabl.
Unter dem Motto „Der Natur auf der Spur“ waren auch die Loderhofer Kinder von Anfang am Start. Die Reaktionen waren so vielfältig wie die kleinen Tiere selbst: von anfänglichem Ekel über vorsichtige Neugier bis hin zu echtem Staunen. Selbst das Aufsammeln überfahrener Tiere gehörte dazu. Eine Erfahrung, die berührt und prägt. Den wilden Tieren so nahe zu sein, ist ein seltenes Glück.
Gemeinsam halfen die Kinder den Amphibien sicher über die Straße zu ihrem Gewässer. Dabei entstanden nicht nur wertvolle Naturerlebnisse, sondern auch echte Begeisterung. „Tolle Tiere! Sie fühlen sich so weich an“, schwärmte Hollie mit leuchtenden Augen.
Es gab auch einen besonderen Gast: Ein Bergmolch wurde entdeckt. Ein kleines Highlight, das die Vielfalt der heimischen Amphibien unterstreicht.
Auch die Zahlen sprechen für sich: Lisa Geib, die die Aktion ins Leben rief, schätzte zunächst mutig etwa 500 Tiere. „Ich konnte es kaum glauben, als in der Liste 819 lebende Tiere verzeichnet waren.“ Eine Zahl, die selbst erfahrene Naturschützer beeindruckt.
Auch Marco Müller, Landschaftspfleger beim Naturpark Bayerischer Wald, war beeindruckt: „Solche großen Vorkommen sind mittlerweile selten.“ Worte, die zeigen, dass es sich lohnt, mit offenen Augen durch unsere Natur zu gehen und gemeinsam anzupacken.
Ein besonderer Dank gilt dem Teichbesitzer, der die Aktion uneingeschränkt unterstützt hat sowie der Gemeinde und dem Bauhof Thurmansbang, die sich finanziell und organisatorisch beteiligten. Dieses Miteinander ist es, was erfolgreichen Naturschutz möglich macht. Denn die Tiere kennen keine Grenzen – weder Straßen noch Grundstücksgrenzen halten sie auf.
Der Amphibienzaun von Loderhof ist mehr als nur gelebter Naturschutz. Er ist ein Symbol für Engagement. Für Gemeinschaft. Und für die Schönheit des Bayerischen Waldes, die es zu bewahren gilt. Mehr Informationen zum Projekt und Rund um den aktiven Naturschutz der Region können bei Carina Kronschnabl, Rangerin im Naturpark Bayerischer Wald, per Email c.kronschnabl@naturpark-bayer-wald.de erfragt werden.