Oktober 2022

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Pilzerkennen mit Alois Zechmann

Seit Jahrtausenden stehen die Bäume in engem Kontakt mit Pilzen. Die hauchfeinen Fäden des Pilzmycels umschlingen deren Wurzeln und dringen in diese ein und tauschen Wasser und Nährsalze gegen Zucker, den sie selbst nicht herstellen können. Pilze zersetzten Holz und vergrößern mit ihrem Mycel das Wurzelwerk der Bäume. Die Herbstzeit ist die Hochzeit für Schwammerl. Viele bilden vor allem jetzt ihre Fruchtkörper aus. Begleiten Sie den Pilzexperten Alois Zechmann und den Gebietsbetreuer des Ilztales Stefan Poost auf einem anspruchsvollen Aufstieg durch die Ilzleiten. Buchen-, Misch- und Fichtenwälder bergen unterschiedliche Pilze, die spannende Frage, eßbar, ungenießbar oder vielleicht eine ganz andere Wirkung? Der Naturpark Bayerischer Wald bietet die geführte Wanderung, Dauer 2-3 Stunden, am Sonntag, den 09.10.2022 an. Treffpunkt ist um 13:30 Uhr am Ilz-Parkplatz an der Schneidermühle. Festes Schuhwerk für den Waldbegang abseits der Wanderwege in den Ilzleiten wird empfohlen.

Eine Anmeldung ist spätestens bis zum Freitag, den 07.10.2022 bis 12 Uhr beim Naturpark unter Telefon 09922 80 24 80 erforderlich.

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Wanderung im Quellgebiet von Kalter Moldau und Osterbach

Im Rahmen des Projekts „Wilde Mittelgebirgsbäche“ laden der Verein Haus der Natur, Kultur, Kunst und Jugend (HNKKJ) und der Naturpark Bayerischer Wald gemeinsam zu einer geführten Wanderung am Sonntag, den 9.10.2022 ein. Es handelt sich zudem um eine Gemeinschaftsveranstaltung mit der Katholische Erwachsenenbildung im Landkreis Freyung-Grafenau.

Ausgangsort ist der Wanderparkplatz Duschlberg. Von dort wird zum Osterbach und am Osterbachkanal entlang in Richtung des Quellgebiets der Kalten Moldau gewandert. Auf diesem Weg wird vielfach Spuren menschlicher Nutzung der Wälder und der Gewässer seit mehreren Jahrhunderten, insbesondere der Gewässer zur Holzdrift und bereits früher schon zur Wässerung der landwirtschaftlichen Wiesen, begegnet. Mit kilometerlangen Kanälen wurde hier die europäische Hauptwasserscheide der Gewässer überwunden. Glashüttenstandorte und Raumreuther sind Zeugen einer umfangreichen Waldnutzung. Im Bereich der Kalten Moldau können wir dann noch auf viel ältere Spuren der Goldsuche und des Abbaus stoßen.

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