Der Luchs - geheimnisvolle Waldkatze

Der Luchs bevorzugt große Waldareale

Vor gut 150 Jahren wurde der Luchs (Lynx lynx) im Bayerischen Wald ausgerottet. Im angrenzenden Böhmerwald hielt er sich noch bis Anfang des 20. Jahrhunderts. Seit Anfang der 90ziger Jahre ist er auch wieder Bestandteil der bayerischen Tierwelt. Als Teil einer länderübergreifenden Luchspopulation besiedelt er den Grenzraum Nordostbayerns. Einzelne Tiere versuchen auch immer wieder sich neuen Lebensraum zu erschließen, aber dem Luchs fehlt es im Bayerischen Wald nicht an Lebensraum sondern an Toleranz und Akzeptanz.

Seit 1996 ist der Naturpark Bayerischer Wald Projektträger für das Schutzprojekt, das zu 50% über EU-Mittel, zu 40% über die Naturparkförderung des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz und zu 10 % über einen Eigenanteil des Naturparks Bayerischer Wald e.V. finanziert wird. Dieser Eigenanteil wurde von 1998 bis 2001 durch eine Spende der Bayerischen Sparkassenstiftung abgedeckt.

Mehr zu Verbreitung, Lebensraum, Lebensweise, Gefährdung und Schutz erfahren Sie auf unseren "tierisch wilden" Seiten und noch mehr bei luchsprojekt.de.