Ausstellung zum Thema „Lichtverschmutzung“ beim Naturpark

Zwiesel. Was versteht man eigentlich unter „Lichtverschmutzung“? Welche Auswirkungen hat der Verlust der dunklen Nacht auf den menschlichen Organismus, auf die Tier- und Pflanzenwelt? Und wie kann man Lichtverschmutzung vermeiden? Die Antworten darauf und vieles mehr werden in einer neuen Naturpark-Dauerausstellung präsentiert.

Eröffnet wird sie am kommenden Donnerstag, 8. November, im Naturparkhaus in Zwiesel (an der B 11, vor der Abfahrt Zwiesel-Süd). Heinrich Schmidt und Hartwig Löfflmann vom Naturpark Bayerischer Wald werden kurz die bisher im Projekt zum Thema Lichtverschmutzung erreichten Ziele und neue Projektaussichten präsentieren. Projektkoordinator Johannes Matt wird anschließend durch die neue Ausstellung führen und auf die Thematik der Lichtverschmutzung eingehen.

Außerdem wird Gelegenheit geboten, Planeten und Sterne per Teleskop zu beobachten. Josef Bastl von der Bayerwald Sternwarte wird für Fragen rund um die Astronomie zur Verfügung stehen, aber auch den Einfluss des Lichtsmogs auf astronomische Beobachtungsmöglichkeiten im Bayerischen Wald aufzeigen.

Zu dieser Auftaktveranstaltung am 8. November um 19.30 Uhr lädt der Naturpark Bayerischer Wald gemeinsam mit der Bayerwald Sternwarte alle Interessierten in das Naturpark-Informationshaus ein. Für einen kleinen Imbiss wird gesorgt.

Die Ausstellung wurde im Rahmen des Interreg-Projekts „Lichtverschmutzung – gemeinsames Verfahren“ erstellt. Das Projekt wird über das Programm zur grenzübergreifenden Zusammenarbeit zwischen dem Freistaat Bayern und der Tschechischen Republik gefördert und durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung realisiert.

Das Naturparkhaus ist bis Weihnachten nur von Montag bis Freitag jeweils von 9.30 bis 16.30 geöffnet.bbz

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