Gegen Ende Juli bietet die Pflanzenwelt am Arbergipfel ihren Betrachtern einen besonders prachtvollen Anblick. Vor allem der Ungarische Enzian sorgt mit seinen Blüten für Aufsehen. Daneben weist der Arbergipfel viele weitere zwar weniger auffällige, aber ebenfalls seltene und geschützte Pflanzenarten auf. Sogenannte „Eiszeitreliktarten“ konnten aufgrund des rauen Klimas im Gipfelbereich überdauern. Aufgrund des rauen Klimas konnten hier Dreiblatt-Binse, Alpenflachbärlapp und Felsstraußgras überdauern. Auch dank der Besucherlenkungsmaßnahmen hat sich eine einzigartige Flora auf den Borstgrasrasen und Felsfluren erhalten. Viele der Tagestouristen, aber auch Einheimische sind sich der botanischen Besonderheiten und der Vielfallt am höchsten Berg des Bayerischen Waldes, nicht immer bewusst.

Daher sind alle Interessierte am Freitag, den 24.07.2020 zu einem botanischen Rundgang herzlich eingeladen. Treffpunkt ist um 14.00 Uhr an der Arberkapelle auf dem Arbergipfel. Der Rundgang dauert ca. 2,5 Stunden, so dass mit der letzten Gondel-Fahrt um 16.30 Uhr zur Arber-Talstation gefahren werden kann. Durchgeführt wird die Exkursion von Gerhard Nagl vom Verein „Grünes Herz Europas“ und dem Gebietsbetreuer für die Arberregion Johannes Matt. Eine Anmeldung ist bis Donnerstag 23.07.2020 12:00 Uhr beim Naturpark unter 09922 80 24 80 erforderlich. Es dürfen nur angemeldete Personen teilnehmen, da die Teilnehmerzahl auf 15 Personen beschränkt ist. Während der gesamten Führung ist der Mindestabstand von 1,5 m einzuhalten. Es gelten die üblichen Hygienevorschriften.

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