Treffen der 37 bayerischen Gebietsbetreuer am Großen Arber

Gr. Arber. „Naturschutz. Für Dich. Vor Ort.“ – so lautet das Motto der Gebietsbetreuung in Bayern. Es sind insgesamt 37 Gebietsbetreuer, die sich um die schönsten Naturlandschaften Bayerns kümmern. Von den Hochlagen der Alpen bis zu den Hügeln der Rhön, von den Ufern des Bodensees bis zu den Mooren und Wäldern des Bayerischen Waldes. Die ökologisch wertvollen und facettenreichen Landschaften Bayerns zu erhalten, ist Ziel des Bayerischen Naturschutzfonds, der das Projekt „Gebietsbetreuer in Bayern“ ins Leben gerufen hat. Vergangene Woche kamen die Gebietsbetreuer am Arber zusammen.

Ihr Aufgabenfeld ist sehr breit gefächert. Es reicht von der Öffentlichkeitsarbeit mit Führungen, Exkursionen und der Umweltbildung über Besucherlenkung, Arten- und Biotopschutz einschließlich Monitoring bis zur Vernetzung der regionalen Akteure, Beratung und Vermittlung zwischen Eigentümern und Behörden. Sie stehen in engem Kontakt mit der umgebenden Landschaft wie auch mit den Menschen, die vor Ort leben und arbeiten.

Beim Treffen am Arber überzeugten sich die bayerischen Gebietsbetreuer nicht nur von der einzigartigen Natur am höchsten Bayerwaldgipfel, sondern auch von der Arbeit der dort tätigen Gebietsbetreuer. Mit Anette Lafaire vom Naturpark Oberer Bayerischer Wald und Johannes Matt vom Naturpark Bayerischer Wald sind in der Arberregion zwei Gebietsbetreuer unterwegs. Sie erläuterten, dass dies allein aufgrund der Größe der zu betreuenden Gebiete, des hohen Besucheraufkommens und der einmaligen Naturausstattung notwendig sei.

Bei einem Rundgang auf dem Arberplateau führte Johannes Matt in seine Arbeitsschwerpunkte wie Besucherbetreuung und Umweltbildung ein und zeigte die floristischen und faunistischen Besonderheiten des Arbergipfels auf. Auch die Themen Beweidung, Auerhuhn und Besucherlenkung kamen nicht zu kurz. Auch die gute Zusammenarbeit zwischen Arber-Bergbahn und Gebietsbetreuung wurde betont. Beispielsweise hat die Bergbahn das Treffen der Gebietsbetreuer großzügig unterstützt und auch fortlaufend würden Vorhaben eng abgestimmt, erfuhren die Gäste.

Das Tagesprogramm beinhaltete einen Zwischenstopp im Naturschutzgebiet Großer Arbersee mit Seewand und eine Dienstbesprechung im Grenzbahnhof Bayerisch Eisenstein. Den folgenden Tag setzten die Gebietsbetreuer ihr Treffen im Naturschutzgebiet Arracher Moor mit einer Führung durch Anette Lafaire fort. Zum Ende des umfangreichen Treffens präsentierte Gebietsbetreuer Hartmut Schmid seine Arbeit mit den streng geschützten Haselmäusen in den Trockenhängen am Donaurandbruch bei Donaustauf.bbz 

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