Nach 25 Jahren: Verjüngungskur für Balancierbalken und Info-Tafeln

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Stadt und Naturpark setzen Naturlehrpfade instand

Regen. In der Kreisstadt Regen sind vor 25 Jahren unter dem Motto „Spur zur Natur“ vier Naturlehrpfade angelegt worden. Auf den ausgeschilderten Wegen mit Infotafeln, Erlebnisstationen und diversen Naturelementen können Wanderer die Natur mit allen Sinnen erfahren und in Bild und Text lehrreiche Informationen mitnehmen. Mit Unterstützung des Naturparks hat die Stadt diese Lehrpfade jetzt wieder in Schuss gebracht.

Der Erlebnispfad „Dem Gärtner über den Zaun geschaut‘“ mit Trockenmauer, Nisthilfen, Kräuterspirale findet sich in der Mühlleite, der Weg „Spur zur Natur“ im Waldschmidtpark wartet unter anderem mit einem Barfußpfad, Balancierbalken, Summstein und Aussichtskanzel auf. Ein weiterer Naturerlebnisweg findet sich im Stadtwald am Riedberg, hier sind Ameisenhaufen zu bestaunen, Baumhöhen zu bestimmen, Spuren und ihre Verursacher zu erkennen. Und schließlich vermittelt der „Fischlehrpfad am Regen“ im Kurpark mit seinen Tafeln Wissenswertes über Fische und Lebewesen in und am Fluss.

Durch Regen, Sonne und Wind sind Teile dieser Installationen über die 25 Jahre hinweg verwittert, es bedurfte einer Instandsetzung und Renovierung. Infotafeln mussten neu gedruckt und ausgetauscht, Teilstücke von Wegen wieder erneuert werden. Die Lehrpfade wurden erfolgreich instandgesetzt.

Bei einer Begehung der aufbereiteten Lehrpfade mit Bürgermeisterin Ilse Oswald, Vorsitzendem Heinrich Schmidt und Geschäftsführer Hartwig Löfflmann vom Naturpark, der Leiterin der Tourist-Info, Angelika Michl, und Ingo Straßner vom Bauhof Regen wurden die Ergebnisse begutachtet. „Wir freuen uns, dass wir von Seiten des Naturparks diese Maßnahme wieder unterstützen konnten“, erklärte der Naturparkvorsitzende, der federführend bei diesem Projekt mitwirkte. Der Naturpark beantragte die Fördermittel über die LNPR-Richtlinie, die Ausführung der Arbeiten erfolgte durch den Stadtbauhof Regen in Eigenregie. Gefördert wurde die Maßnahme durch die Höhere Naturschutzbehörde an der Regierung von Niederbayern aus Mitteln des Umweltministeriums. Die Kosten von 8000 Euro wurden mit 50 Prozent bezuschusst.

„In Regen kann man die Stadt mit Wanderstiefeln erkunden“, meinte Angelika Michl. „Diese einzigartige Kombination aus Bewegung, Information und Entspannung auf unseren Lehrpfaden kommt an.“ Ausführliches Kartenmaterial zu den einzelnen Lehrpfaden und Wanderwegen ist in der Tourist-Information in Regen erhältlich.bb

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