Kuppel der Naturpark-Sternwarte-Bayerwald steht

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Eschenberg bei Kirchdorf im Wald mit Idealbedingungen

Seit Mai 2026 läuft der Bau der Sternwarte auf dem Eschenberg bei Kirchdorf im Wald im Landkreis Regen. Auf dem ehemals als Radarstation genutzten, militärischen Gelände errichtet der Naturpark Bayerischer Wald zusammen mit dem Projektpartner Astronomische Vereinigung Mittlerer Bayerischer Wald eine Volkssternwarte. Im Sternenpark Bayerischer Wald entsteht somit das größte, barrierefrei zugängliche, robotisch steuerbare 1- m – Teleskop Deutschlands.

Begonnen wurde mit dem Unterbau für die Kuppel und mit der Besucherplattform samt Zugang. Dann lief der Zusammenbau der Kuppel auf dem Vorplatz durch die Firma Innovametall. Es entstand eine Robuste Metallkuppel, die den Wetterbedingungen auf der Höhenlage gewachsen ist. Die Firma ASA fertigt derzeit das deutschlandweit einzige, barrierefrei erreichbare, robotisch steuerbare 1 – Meter-Weltraumteleskop, das für Privatleute zugänglich ist. Die Auslieferung soll im Frühsommer 2027 erfolgen. Der Standfuß für das Teleskop wurde über die Firma Holzbauer aus Rinchnach auch schon erstellt. Nach den Sommerferien startet dann die Sanierung des Aufenthaltsgebäudes. Bis zum Sommer 2027 sollen Gebäude und Garagen weitgehend saniert und die Kuppel fertig gebaut sein.

Den Durchbruch in Sachen Finanzierung brachten die Fraktionsreserve-Finanzmittel des Freistaates Bayern. Es war ein Paradebeispiel für gute Zusammenarbeit. Auf die Initiative des Landtagsabgeordneten Martin Behringer hin wurde das Projekt auch von MdL Dr. Stefan Ebner voll unterstützt. Mit diesem Eigenmittelersatz und einer weiteren, entscheidenden Unterstützung aus dem Bayerischen Wirtschaftsministerium in Form eines separaten Förderbescheides für des 1- Meter-Teleskop konnten dann die über 2 Millionen Euro EU-Fördermittel aus dem INTERREG-Programm im Rahmen des Projektes „Stella Mundi BYCZ08-253“ festgezurrt werden. Zusätzliche Finanzmittel kamen über die Bayerische Sparkassenstiftung, die Sparkasse Regen-Viechtach, den Bezirk Niederbayern, den Landkreis Regen und die Gemeinde Kirchdorf. Nun stehen als Projektsumme etwa 3,3 Millionen Euro zur Verfügung.Die Vorteile eines großen Teleskopes liegen darin, dass im Weltall ein Farbsehen möglich ist und ein ganz anderes Erlebnis geboten werden kann. Heute bieten Amateurteleskope schon relativ gute Beobachtungs- und Foto-Möglichkeiten. Mit einem 1-Meter-Telekop kann man aber noch ganz andere Tiefen des Weltalls erschließen. Der Eschenberg bietet dazu einen idealen Standort. Auf 1042 Meter Meereshöhe liegt man über dem Dunst der Niederung, abseits von störenden Lichtquellen und hat auch eine entsprechende „Luftruhe“, die für eine qualifizierte Beobachtung nötig ist. Große Vergrößerungen und hohe Bildauflösung alleine bringen noch keine optimale Beobachtungsqualität, wenn die anderen Faktoren nicht passen. Die Bemühungen, den Sternenpark Bayerischer Wald optimal weiter zu entwickeln, stellen dazu eine weitere, wichtige Voraussetzung dar. Die Sternwarte soll im Sommer 2027 fertig gestellt werden und danach in Betrieb gehen.

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