Fürsteneck. Viele der heimischen Fledermausarten sind in ihrem Bestand gefährdet oder vom Aussterben bedroht. In Siedlungen, Scheunen und Wälder finden sie Unterschlupf. Auf der nächtlichen Wanderung erfahren Interessierte mehr über Biologie und Lebensweise. Mittels Technik kann man den Ultraschallrufen lauschen und anhand unterschiedlicher Frequenzen auch die verschiedenen Fledermausarten heraushören. Wasserfledermäuse, Hufeisennasen, Mückenfledermäuse oder Großer Abendsegler? Wer fliegt da so spät durch Nacht und Wind? Teilnehmer können sich von den kleinen Schatten in der Nacht begeistern lassen, die als nützliche Insektenvertilger das ihnen seit Jahrhunderten anhaftende Negativ-Image nicht verdient haben. Die Fledermausexpertin Susanne Morgenroth und Ilz-Gebietsbetreuer Stefan Poost führen die nächtliche Wanderung an der Ilz. Festes Schuhwerk und den nächtlichen Temperaturen angepasste Kleidung nicht vergessen und eine gute Taschenlampe mitnehmen. Die Naturparkveranstaltung findet am Samstag, 20. Juli, statt. Treffpunkt ist der Parkplatz an der Schrottenbaummühle, Beginn ist um 21 Uhr. Die Führung findet bei Regen nicht statt, kurzfristige Nachfragen sind unter  0179/ 22 399 20 möglich.

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