Gemeinde und Vereine sollen Naturpark bei der Erneuerung unterstützen – Gespräche für neue Werbegemeinschaft

Patersdorf. „Spitzi, der Feldhase“, soll das neue Maskottchen heißen, das Interessierte bald auf dem Patersdorfer Naturlehrpfad begleitet. Wie Naturpark-Geschäftsführer Hartmut Löfflmann in der jüngsten Gemeinderatssitzung erklärte, habe man sich für den Feldhasen entschieden, weil dessen Population durch Landwirtschaft und stark befahrene Straßen rückläufig ist. Weil der Spitzberg die höchste Erhebung in der Gemeinde Patersdorf ist, wurde das Maskottchen kurzerhand „Spitzi“ getauft.

Bis zum 15. September muss die Maßnahme abgeschlossen sein. „Genauer gesagt, muss dann die letzte Rechnung bezahlt sein“, sagte Hartmut Löfflmann. „So oder so müssen wir da jetzt dranbleiben“. Zehn Stationen wird der erneuerte Naturlehrpfad haben. An jeder davon befinden sich Infotafeln zu bestimmten Themen, etwa zur Besiedelungsgeschichte oder zur Kulturlandschaft. Neu wird etwa die Tafel zu den Eisheiligen sein. „Die Jungen wissen gar nicht mehr, was das ist“, begründete Löfflmann. Außerdem werde es drei Infotafeln über den Feldhasen geben.

Herbert Fuchs (CSU), der vor 20 Jahren die Errichtung des Naturlehrpfads vorangetrieben hat, erinnerte daran, wie viele Ehrenamtliche damals mitgeholfen haben: „Wie ist das dieses Mal gedacht?“

Hartmut Löfflmann bestätigte, dass der Naturpark sich die Unterstützung durch den Bauhof erhoffe. Zwar könne man den Großteil in der Zwieseler Naturparkwerkstatt herstellen, bei der Montage sei aber jede Hilfe willkommen. Bürgermeister Willi Dietl versicherte, dass er den Bauhof beauftragen würde und auch Vereine wolle man mobilisieren.

2. Bürgermeister Richard Kauer (Freie Wähler) verwies auf den acht Meter hohen Turm aus Holz, der Teil des Naturlehrpfads ist. „Das wäre mir wichtig, dass der irgendwie miteingebunden wird“, sagte er. Der Naturpark-Geschäftsführer erklärte, dass der Blick aufgrund des Jungwuchses mittlerweile verdeckt sei. „Die Bäume sind in einer Phase, in der sie unglaublich in die Höhe schießen. Da hilft auch keine Erweiterung“. Weil der Turm zudem sanierungsbedürftig sei, habe man ihn deshalb aus der Erneuerung ausgeklammert. Denkbar sei jedoch, dort nach der Sanierung kulturhistorische Fotos auszustellen.

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