MdB Stefan Schmidt informierte sich in Eisenstein und Bodenmais

B. Eisenstein/Bodenmais. Von einer Podiumsdiskussion in Berlin zum Bahnsteig in Bayerisch Eisenstein: Hartwig Löfflmann, Geschäftsführer des Naturparks Bayerischer Wald, war bei einer Veranstaltung in Berlin mit dem Regensburger Grünen-Bundestagsabgeordneten Stefan Schmidt ins Gespräch gekommen und hatte den Politiker eingeladen, sich vor Ort ein Bild vom Naturpark zu machen. Zusammen mit Jens Schlüter vom Bezirksvorstand der niederbayerischen Grünen kam Schmidt jüngst nach Eisenstein, wo Löfflmann über den Naturpark informierte.

Der Geschäftsführer muss die Interessen von 89 Gemeinden und vier Landkreisen unter einen Hut bekommen und ohne großes Budget die Arbeit der etwa 17 Vollzeitstellen im Naturpark koordinieren. Auch dank ehrenamtlichem Engagement und der Unterstützung der örtlichen Politik gibt es immer wieder besondere Erfolge. So wird zum 1. Januar 2019 eine Umweltstation im Grenzbahnhof eingerichtet.

Nach einer Führung durch den Bahnhof vom Fledermauszentrum im Keller bis zur Modelleisenbahn unter dem Dach ging es für Schmidt und Schlüter in Sachen Tourismus nach Bodenmais weiter. Der Grünen-Politiker ist Mitglied im Ausschuss für Tourismus und wollte sich daher auch mit Bernhard Mosandl von der Bodenmais Marketing und Tourismus GmbH austauschen.

Dieser verdeutlichte die klare Ausrichtung von Bodenmais als Tourismusort: Über 800 000 Übernachtungen im Jahr 2017 bei etwas mehr als 3000 Einwohnern. Als Gründe für den Erfolg nannte Mosandl natürliche Gegebenheiten wie den Bretterschachten, aber auch die Qualität und Nachhaltigkeit der Betriebe und die Innovationskraft im Ort. Der Tourismusmanager setzt den Schwerpunkt weniger auf Masse als auf Klasse und auf ein breiter aufgestelltes touristisches Portfolio. Hier erwähnte Mosandl besonders den 5-Sterne-Campingplatz, der im Entstehen ist. Schmidt zeigte sich beeindruckt von der Region und nahm sie als mögliches Ziel für seine Sommer-Radltour ins Visier.bbz

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