Waidlerbühne und Gabi Nowak sorgten für Lacher im Grenzbahnhof

Bayer. Eisenstein. Das Naturpark-Wirtshaus im Grenzbahnhof Eisenstein war samt Nebenzimmer gut gefüllt, als es hieß: „O’zapft is“. Beim Starkbieranstich war für beste Unterhaltung gesorgt.

Bürgermeister Charly Bauer zapfte das erste Holzfass „Silvator“ aus der 1. Dampfbierbrauerei Zwiesel im Beisein von Brauereichef Mark Pfeffer an. Wie in alter Zeit wurde – historisch korrekt – das dunkle Starkbier unfiltriert abgefüllt. Dazu gab es typisch bayerische Gerichte und Brotzeiten.

Höhepunkt des Abends war das Theaterstück „Die Mühle der Justiz“, das von der Waidlerbühne Bayerisch Eisenstein aufgeführt wurde. Es handelte sich um eine königlich-bayerische Gerichtsbegebenheit, wie sie sich zur Blütezeit des Grenzbahnhofes und der Regentschaft des Prinzregenten Luitpold zugetragen haben könnte.

Zwei Landstreicher hatten sich in der Speisekammer des Pfarrhofes eingenistet und von den reichlichen Vorräten gezehrt. Feste und auch flüssige Schmankerl waren den Tätern in die Hände gefallen. Die bereits gerichtsbekannte, resolute Pfarrhaushälterin dramatisierte den Tathergang auf ihre ganz spezielle Weise. Gerichtsschreiber und Richter hatten da alle Hände voll zu tun, um für Recht und Ordnung zu sorgen.

Zu später Stunde strapazierte dann auch noch Gabi Nowak mit ihren Gstanzln die Lachmuskeln. Von der Eisensteiner Wasserversorgung, über die Schlaglöcher in den Straßen bis hin zu den Gemeinderatssitzungen nahm sie in passenden Reimen kommunale Themen aufs Korn. Musikalisch sorgten „Da Opa und I“ für Unterhaltung.bbz 

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