Fledermausbaby mit Mutter neu in Freiflugvoliere

Insgesamt drei deutschsprachige und eine tschechische Führung waren beim Internationalen Museumstag im Grenzbahnhof Bayer. Eisenstein angeboten. Zahlreiche Besucher nutzten die Gelegenheit, bei freiem Eintritt die fünf Etagen des Grenzbahnhofes vom Europäischen Fledermauszentrum über die Arberinfo und das Skimuseum bis hin zur Eisenbahngeschichte mit Modelleisenbahn zu besichtigen.

Höhepunkt für die Besucher und auch die Kinder, war die Ankunft eines Abendseglerweibchens mit ihrem Baby in der Freiflugvoliere. Beide müssen in den nächsten Tagen fliegen lernen, denn Ziel ist es, die Tiere dann wieder in die Natur zu entlassen. „Wir haben hier keinen Zoo in dem die Tiere bleiben“, so die Fledermausexpertin Susanne Morgenroth, „sondern das ist der klassiche Fall, für den wir die Freiflugvoliere brauchen. Das Baby muss fliegen lernen und die Flugmuskulatur kräftigen und die Mutter hat noch etwas zu viel Winterspeck, ist aber auch flugfähig“. Mit diesen Worten setzte Sie die Tiere in den eigens dafür zuvor vorbereiteten Fledermauskasten und rückte die Mehlwürmer im Futternapf in erreichbare Nähe.

Im Anschluss daran, bauten die Kinder Fledermausbretter als Tagesverstecke für Fledermäuse zusammen und durften die Kästen dann auch mit nach Hause nehmen, um sie am Schuppen oder an Bäumen oder auch am Balkon aufzuhängen.

Wer dem schlechten Wetter zum Pfingstfest die positive Seite abgewinnen will, kann an den Feiertagen oder auch in den kommenden Pfingstferien täglich zwischen 09:30 und 16:30 Uhr die Ausstellungen und Museen in den NaturparkWelten besuchen oder im Museumscafe Mittag essen oder Kaffee trinken.

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