Gebietsbetreuung

Während es in anderen Ländern selbstverständlich ist, dass Besucher*innen in Schutzgebieten auf 'Ranger*innen' treffen, gab es in Deutschland zur Betreuung der Schutzgebiete lange keine hauptamtlichen Mitarbeitenden. Im Jahr 1974 wurde im benachbarten Nationalpark Bayerischer Wald eine erste hauptamtliche Nationalparkwacht eingerichtet, andere Nationalparke folgten später diesem Beispiel.

Aber nicht nur Großschutzgebiete bedürfen einer personellen Betreuung, gerade auch unsere Naturschutzgebiete tragen unter dem immer größer werdenden Erholungsdruck massive Schäden davon. Dabei fehlt es nicht an brauchbaren Schutzbestimmungen, vielmehr muss deren Einhaltung vor Ort auch gewährleistet werden. So müssen Besucher*innen oft erst über das Vorhandensein von Schutzbestimmungen informiert werden.

Mit der 1995 beim Naturpark Bayerischer Wald für den Großen Arber eingerichteten Schutzgebietsbetreuerstelle war damals bayernweit die erste hauptamtliche "Naturwacht" an einem Naturpark im Einsatz. Zudem ist entlang der Ilz ein Gebietsbetreuer unterwegs. Heute ist die Betreuung einer Vielzahl von Projekten in den jeweiligen Regionen damit verbunden.

In Bayern sind derzeit, außerhalb der Nationalparke, etwa 42 Gebietsbetreuer*innen im Einsatz.

Gebietsbetreuende für Arber und Ilz werden über folgende Förderstelle mitfinanziert: