Die versunkene Großtierfauna der Böhmischen Masse

von Wolfgang Scherzinger

Aktuelle Pressemeldungen über das Vordringen spektakulärer Großtiere in die Waldlandschaft längs der Bayerisch- Böhmischen Grenze werfen die Frage nach der "potentiell-natürlichen Tierwelt" dieses Naturraumes auf: Sind z.B. Elch und Wolf, Luchs und Biber ursprüngliche Glieder der heimischen Artenausstattung - oder eher erstaunliche Irrläufer, deren Seßhaftwerden besser nicht gefördert werden sollte?

Der "Große Wald", wie er sich als rauch-grüner Teppich über weit geschwungene Bergsilhouetten zwischen Donau und Moldau breitet, läßt nur anekdotenhafte Einblicke in seine Naturgeschichte zu, und die aktuelle Frage nach der ursprünglichen Tierwelt in den düsteren Wäldern scheint im Gewebe aus Mythen und Märchen hängen zu bleiben. - Zwar weiß man aus Fossilfunden und alten Schriften, daß Mitteleuropa einst Lebensraum einer bunten Vielfalt an Großtieren war - aber gerade in diesem weitläufig bewaldeten Mittelgebirge zwischen Böhmen und Bayern kann man sich Riesenhirsch und Moschusochse, Waldpferd und Elch heute ganz einfach nicht mehr vorstellen! - Aus gegenwärtiger Sicht stören ja bereits die zahlreichen Hirsche und Rehe im Bergwald, - und ein derart empfindlicher Lebensraum könnte sich für so große Pflanzenfresser ganz bestimmt nicht eignen!

Die schweigenden Wälder am langgestreckten Grenzkamm lassen uns kaum ahnen, welche Großtiere hier einst hausten bzw. das dunkle Waldgebirge bis heute besiedeln könnten. Das liegt vor allem am sauren Urgestein, wie es zur Erhaltung von Skelettresten längst ausgestorbener Tierarten sehr ungünstig ist, denn - im Gegensatz zum Molasseschutt im Donautal - löst es Knochenreste bald auf. Fossile Zeugen aus der Frühgeschichte der Mittelgebirgslandschaft sind daher rar und auf seltene Sonderstandorte beschränkt.

Tatsächlich entdeckte WOLDRICH (1879) an die 9000 Knochen und 13000 Zähne einer urzeitlichen Fauna in Kalkklüften bei Zuzlawitz/Sudslavice, nur wenige Kilometer nördlich Winterberg/Vimperk im Böhmerwald.

Wie ein winziges Fenster, das ganz zufällig Licht in die Vergangenheit dieser Landschaft wirft, erlaubt diese Aufsammlung einen Blick zurück bis in die Wärmeperiode vor der letzten Eiszeit: Im Wald des uralten Grundgebirges lebten so skurrile Formen wie der zimmerhohe Waldelefant und die Großkatzen Höhlenlöwe und Leopard; Auerochsen, Rothirsche und Wölfe waren häufig, neben Höhlenbär und Höhlenhyäne. Aus dem waldarmen Außenbereich der böhmischen Masse sind Steppenwisent und Wildpferd durch Knochenfunde bestätigt. Das Klima entsprach weitgehend den heutigen Verhältnissen, doch müssen die Wälder durch ausgedehnte Wiesen durchbrochen gewesen sein, finden sich doch ausgeprägte Waldtiere (wie Wildkatze und Luchs) neben typischen Weidetieren (wie Wildpferd, Wildschaf oder Wildrindern).

Wo die Eiszeit die hochgelegenen Plateaukuppen mit Firneis überfror und die Wälder schrittweise durchTundren und Kältesteppen abgelöst wurden, siedelte im Bergland zwischen Arber und Dreisessel eine arktische Tierwelt, mit Schneeule und Schneehase, Schneehuhn und Schneeleopard, Moschusochse und Rentier, Vielfraß und Eisfuchs - wie es sie heute noch in Skandinavien oder Sibirien gibt. Mammut und Wollnashorn, in diesem Raum ebenfalls einmal heimisch, sind hingegen in die Kältesteppen tieferer Lagen ausgewichen.

Mit Abklingen der Kälteperiode werden die flachgewölbten Berglagen vom Eise befreit. Zurück bleiben die Schutthaufen der Moränen, die eingetieften Karseen, - und nur zögernd kehrt das Pflanzenkleid zurück. Birkhuhn und Steinbock, Braunbär und Elch fühlen sich im Gestrüpp aus Birken und Weiden zu Hause. Mit dem Wald, der zunächst durch Kiefern geprägt ist, kommen Auerhuhn und Auerochse, Rothirsch und Wildschwein, Biber und Luchs ins Mittelgebirge zurück.

Für das Vorkommen großer Wildtiere aus der nacheiszeitlichen Wärmeperiode der Gegenwart fehlen lückenlose historische Belege, da die menschliche Besiedlung im "großen Wald" bis zum Mittelalter vermutlich nur sporadisch und unstet gewesen ist. Jedoch sind für die Jungsteinzeit aus dem Inneren Böhmerwald die Vorkommen von Elch, Rothirsch und Wildschwein gesichert, und gilt der Auerochse als weitverbreitet (STRUCKMANN 1880). Das letzte bayerische Exemplar wurde im Neuburger Wald bei Passau um 1470 abgeschossen (LENGERKEN 1953).

Interessante Einblicke liefern auch die Abfallgruben der frühgeschichtlichen Siedlungen aus dem weiteren Bayern, aus denen ersichtlich wird, daß Auerochsen, Biber und Elche keineswegs selten waren, Braunbären und Gänsegeier weit verbreitet und selbst Kraniche in den süddeutschen Mooren als Brutvögel lebten. Für die Donauauen ist der Schreiadler typisch, im Veldensteiner Forst jagte der Steinadler (PIEHLER 1976, STREITFERDT 1972). Mit dem Aufbau der Viehzucht vermischen sich allerdings die Nahrungsreste von Wild- und Haustieren, was speziell bei den Pferden die systematische Bestimmung erschwert. Die Abfallknochen verraten auch, daß Rothirsch und Auerochse allmählich zu Kümmerlingen degenerierten; jedenfalls liefert der heutige "Edelhirsch" ein klägliches Abbild einstiger Größe (BOESSNECK 1958)! Schwieriger ist die Einordnung des Wisents, von dem mir bislang nur ein Hornfund aus der Veste Oberhaus bei Passau bekannt geworden ist; jedoch wurden Wisentreste - neben den Knochen von Auerochsen, Wildschweinen und Hirschen - aus Abfallgruben mittelalterlicher Siedler im landschaftlich vergleichbaren Waldviertel in Niederösterreich nachgewiesen (HOFER 1996).

Für die Rekonstruktion einer Artenausstattung der Tierwelt, wie sie die Waldgebiete um Dreisessel, Rachel, Osser oder Arber heute noch bewohnen könnte, hätte der Mensch nicht eingegriffen, stehen uns hauptsächlich Schußlisten, Handelsabrechnungen oder Unfallberichte zur Verfügung, wobei die Archive der KIöster und des Adels wahre Fundgruben darstellen. Entsprechende Auswertungen liegen vor allem für den Böhmerwald vor.

So hat z.B. VODAK (1993) den Versuch gemacht, die Geschichte des Braunbären nachzuzeichnen, nach Flurnamen (wie Bärenloch, Bärenkopf, Bärenbach) oder Ortschaften (z.B. Bärnstein), nach Marterln und Votivtafeln, die vom glimpflichen Ausgang einer Bärenbegegnung zeugen und nach Kassenberichten, aus denen Schußgelder, Prämien etc. für den Bärenfang registriert sind. Aus dem Gebiet um Rachel und Falkenstein klagten die Bauern im 17. Jhdt. über die Verwüstung der Hafer-felder durch wilde Bären. Nach POSCHINGER (1927) kaufte der fürstliche Hof zu München für den Zwinger regelmäßig Bären auf, die im Bayerischen Wald eigens lebend eingefangen worden waren.

Auffallend ist, daß sich der Bärenbestand im weitläufigen Waldgebiet länger als sonstwo in Mitteleuropa halten konnte: Letzter Abschuß auf bayerischer Seite 1827 in Oberzwieselau, auf böhmischer Seite 1856, - doch werden hier noch weitere "letzte" und "allerletzte" Bären 1864 (Winterberg) bzw. 1870 (Böhm. Eisenstein) gemeldet: das Vorkommen erlosch vermutlich erst 1875 endgültig (HURKA 1992, ANDERA & CERVENY 1994). Seit 1970 - 1980 ist eine Expansion slowenischer Braunbären nach Norden zu beobachten, und diese - nur scheinbar kuscheligen - Raubtiere haben bereits das Tote Gebirge und Hintergebirge im nahen Oberösterreich erreicht, so daß die Spekulation über eine künftige Rückkehr der Petze in den Wald nördlich der Donau gar nicht mehr so utopisch erscheint (RANNER 1995)!

Die "Schußliste der Herrschaft Winterberg im Böhmerwald", wie sie REININGER (unveröff.) für den Zeitraum 1657 bis 1907 zusammengestellt hat, weist 22 Bären auf, mit einem letzten Abschuß bereits um 1760. Diese Beuteliste weist einige Überraschungen auf, wenn z.B. 66 Adler (letzter Abschuß um 1890), 67 Uhus, 30 Wildkatzen (letzter Abschuß um 1900), 383 Fischotter und 30000 Wacholderdrosseln neben 2125 Auerhühnern, 3100 Rebhühnern sowie 50000 Feldhasen aufgezählt werden. - Die meisten dieser einst häufigen Arten finden sich heute auf den "Roten Listen" bestandsbedrohter Tierarten wieder! Als Kuriosum wird um 1880 auch eine Gemse aufgeführt.

Mit den wilden Urzeiten wird aber in erster Linie das Vorkommen von Wölfen verbunden, die im Böhmerwald bis ins 18. Jhdt als häufig galten, und gelegentlich bis an den Rand der Städte kamen. Die Winterberg'sche Schußliste führt 66 Wölfe auf, mit einem Schwerpunkt im 18. Jhdt. Auffälligerweise starben die Kolkraben, die ja auf die Beutereste dieser Raubtiere angewiesen sind, bald darauf im Gebiet aus (55 Abschußmeldungen, letzter Nachweis 1750)! Als Ausrottungsdatum für den Wolf im Böhmerwald geben ANDERA & CERVENY (1994) 1874 an, was jedoch nur für die fortpflanzungsfähige Population gilt, da Einzelwölfe während all der Jahre immer wieder zugewandert sind (für 1970-1996 etwa 12 Nachweise). - Anders zu bewerten sind die Wolfsmeldungen nach dem spektakulären Ausbruch 1976 von 9 Wölfen aus dem Gehege des Nationalpark Bayerischer Wald, die daraufhin in Oberpfälzer Wald, Böhmerwald und Mühlviertel gesichtet wurden. Als alle Gehegeflüchtlinge zur Strecke gebracht worden waren, da waren es plötzlich 12 (statt 9), - was jedenfalls bemerkenswert erscheint!

Die besten Kenntnisse liegen von der Rückkehr des Luchses vor: Ursprünglich in allen waldreichen Teilen des Mittelgebirges regelmäßig verbreitet, unterlag der Luchs um 1830 den Verfolgungen im Böhmerwald, - mit den letzten Abschüssen 1864 bzw. 1894 (109 erlegte Luchse auf' der Winterberger Schußliste). Wenn auch einzelne Pioniere immer wieder aus der Slowakei zugewandert sind (zuletzt für 1950 belegt), brachte erst die künstliche Umsiedlung slowakischer Wildfänge durch den Bund Natur-schutz (1970 im Rachelgebiet; ca. 7 Tiere) und durch die tschechischen Naturschutzbehörden (1982-1986 im Böhmerwald; insgesamt 18 Tiere) die erfolgreiche Wiederansiedlung. Heute ist der Luchs beiderseits der Grenze fest etabliert, - wenn auch nicht überall akzeptiert.

Zu den Rücksiedlern zählen nicht nur Raubtiere, auch Elch und Wildschwein bemächtigen sich heute wieder der Lebensräume längs dem Grenzkamm. Wenn es auch zahlreiche Zweifler gibt, die diese Tierarten nicht zur örtlichen Fauna rechnen wollen, so belegen die Archive eindeutig, daß beide Wildtiere tatsächlich heimisch sind: So wurde das Wildschwein im Rachelgebiet vor 300 Jahren in großer Stückzahl erlegt, in Westböhmen galt die Art bis zum Ende des 18. Jhdt als häufig. Nach der Schußliste aus Winterberg wurden 191 Wildschweine erlegt, vor allem zur Mitte des 18. Jhdt; letzter Abschuß um 1800. Warum das "Schwarzwild" vor etwa IOO Jahren wieder verschwand, wird wohl genau so wenig zu klären sein, wie sein neuerliches Einwandern seit 1951 (Bergreichenstein) bzw. 1980 (Böhm. Eisenstein, ANDERA & CERVENY 1994).

Der ursprüngliche Elchbestand Böhmens hat bis zum 13.-14. Jhdt überdauert: als letzten Nachweis nennt HURKA (1992) 1570 bei Decin. Nach 400 Jahren Unterbrechung wanderte die Art um 1957 über Polen wieder nach Böhmen ein. Von diesem Pioniervorkommen im Wittingauer Seengebiet stammen Einzeltiere, die bis in den Nationalpark Bayer. Wald bzw. in die Oberpfalz vorgestoßen sind (LEIBL 1994) und - nach Querung der Donau - sogar den Österr. Voralpenraum erreichten (STEINER 1995). Diese kolossale Hirschart ernährt sich von Jungbäumen aller Art, speziell Tanne und Kiefer, weshalb die Forstleute ihre Rückkehr mit Argwohn beobachten. - Hier sei angemerkt, daß auch der heute so häufige Rothirsch hierorts schon einmal ausgerottet war, - durch gezielte Aktionen um 1860-1870, um der Wilderei und der Waldschäden Herr zu werden (ANDERA & CERVENY 1992, 1994). Doch bereits 1874 erfolgte eine Wiederansiedlung mit Gatterhirschen, auf dessen genetischen Mischmasch der stolze "Bayerwaldhirsch" besser nicht zurückblicken sollte! Das Wiedererstarken des Wildbestandes verlief zunächst sehr zögerlich, zumal noch bis 1920 Rothirsche im Bayerischen Wald als "standortsfremd" abgeschossen wurden. Erst die Hegepflicht im Dritten Reich verhalf dem "König des Bayerwaldes" zur flächenhaften Dominanz (WOTSCHIKOWSKY 1981).

Zur "Bereicherung" der Fauna und für das Jagdvergnügen wurden aber auch gebietsfremde Arten wie Sikahirsch, Damhirsch, Mufflon und Mähnenschaf ausgesetzt (HURKA 1992). Von fehlgeschlagenen Versuchen - wie der Ansiedlung von Gemsen - einmal abgesehen, sind solche Faunenverbesserungen eher zweifelhafter Natur, vor allem übertünchen sie die wahren Verluste, wie sie die Tierwelt des Bayerisch-Böhmischen Grenzwaldes noch in historischer Zeit - z.B. durch das Aussterben von Biber, Wildkatze und dem seltenen Nerz - erleben mußte (vgl. SMIT WIJNGAARDEN 1981).

Literatur:

ANDERA, M. & J. CERVENY (1992): Übersicht der Säugetierarten des Böhmerwaldes und seines Vorgebirges. Artenschutzreport/Jena 2: 51-55.
ANDERA, M. & J. CERVENY (1994): Atlas of distribution of the mammals of the Sumava Mts. region (SW-Bohemia). Acta Sc. Nat. Acad. Scient. Bohemicae/ Brünn; Nova Series 28: 110 S.
AUBRECHT, G. & G. MAYER (1986): Liste der Wirbeltiere Oberösterreichs. Linzer biol. Beitr. 18: 191-238.
BOESSNECK, J. (1958): Studien an vor- und frühgeschichtlichen Tierresten Bayerns. Teil II. München: 170 S.
HOFER, G. (1996): Als Waldviertler den Wisent jagten. Presse/Wien:S.10
HURKA, L. (1992): Die Säugetiere des westlichen Teiles der Tschechischen Republik.- IV: Die Raubtiere (Carnivora) und die Paarhufer (Artidactyla). Folia Mus. Rer. Nat. Bohemiae Occid./Pilsen; Zoologica 35: 35 S.
LEIBL, F. (1994): Verzeichnis der Säugetiere der Oberpfalz und ihr Gefährdungsgrad. Acta Albertina Ratisbonensia 49: 29-36.
LENGERKEN, H. (1953): Der Ur und seine Beziehungen zum Menschen. Neue Brehm-Bücherei/Leipzig 105: 80.
PIEHLER, H.-M. (1976): Knochenfunde von Wildvögeln aus archäologischen Grabungen in Mitteleuropa. Diss./Univ. München
POSCHINGER, von (1927): Wild und Jagd vergangener Zeiten im Bayerischen Walde. Deutscher Jäger 49: 829-830.
SMIT, C. & A. van WIJNGAARDEN (1981): Threatened mammals in Europe. Handbuch der Säugetiere Europas/Ergänzungsband, Wiesbaden: 259.
STEINER, E. (1995): Die Rückkehr des Elches (Alces alces L.) nach Österreich. Stapfia 37: 255-267.
STREITFERDT, U.-K. (1972): Osteoarchäologische Untersuchungen an Tierknochenfunden aus vier Römischen Stationen im Süddeutschen Raum. Diss./Univ. München
STRUCKMANN, C. (1880): Über die Veränderungen in der geographischen Verbreitung der höheren wildlebenden Tiere im mittleren Europa und speziell in Deutschland seit der älteren Quartärzeit bis zur Gegenwart. Zeitschr. geol. Gesell. 32: 728-773.
VODAK, L. (1993): Sumavsti Medvedi - Jejich historie a perspektivy. Vimperk: 43 S.
WOLDRICH, J.-N. (1897): Übersicht der Wirbeltierfauna des "Böhmischen Massivs" während der anthropozoischen Epoche. Jahrb. k. u. k. geol. Reichsanstalt 47: 393-428
WOTSCHIKOWSKY, U. (1981): Rot- und Rehwild im Nationalpark Bayerischer Wald. Wiss. Schriftenr. Bayer. Staatsmin. ELF 7: 111 S.
Anschrift des Verfassers:
Dr. Wolfgang Scherzinger
Guntherstraße 8
94568 St. Oswald

Quelle: www.waldwildnis.de / Der Bayerische Wald - Zeitschrift für naturwissenschaftliche Bildung und Forschung im Bayerischen Wald, Mitteilungen des Naturkundlichen Kreises Bayerischer Wald (gegr. 1975) e.V., der Botanischen Arbeits- und Schutzgemeinschaft Bayerischer Wald (gegr. 1984) und des Naturwissenschaftlichen Vereins Passau (gegr. 1857) e.V. 10. Jahrgang (Neue Folge) Dezember 1996 ISSNO724-2131, Verlag Morsak, Grafenau