• Naturpark Bayerischer Wald : 
  • Toteislöcher oder Seifenhügel? Den unbekannten „Bodenmaiser Schätzen“ auf der Spur Gemeinsame Exkursion von Naturpark und Naturkundlichem Kreis Bayer. Wald


Der Bayerische Wald ist reich an Naturschätzen. Dieses Jahr steht Bodenmais im Mittelpunkt der gemeinsamen Jahresexkursion von Naturpark Bayerischer Wald und Naturkundlichem Kreis Bayer. Wald. Neben den bekannteren Naturschönheiten, beispielsweise dem Urwald im Rißloch oder dem Hochfall, wissen nur wenige „Insider“, dass sich ganz in der Nähe des Ortes noch eine weitere geologische Besonderheit befindet: Ein weitläufiges Hügelfeld, über dessen Entstehungsart Geowissenschaftlern noch heute diskutieren. Der Naturpark Bayerischer Wald und der Naturkundlichen Kreis laden am Sonntag, 11. August alle Interessierten dazu ein, diesen unbekannten Bodenmaiser Naturschatz kennenzulernen. Referenten sind der Geologe Fritz Pfaffl und die Arbergebietsbetreuerin Dr. Isabelle Auer. Bezüglich der Entstehung dieser Hügel gibt es zwei verschiedene Anschauungen. Die einen deuten sie als sogenannte „Toteislöcher“ aus der letzten Eiszeit, die anderen als „Seifenhügel“, also als kulturhistorisches Zeugnis einer Zeit, in der im Moosbach nach Gold gewaschen wurde. Treffpunkt der 2-stündigen Führung, zu der gutes Schuhwerk erforderlich ist, ist um 14:00 Uhr am Torbogen des Joskaparkplatzes (Am Moosbach 1) an der Staatsstraße 2132, die von Bodenmais nach Drachselsried führt.

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