Zur ersten Naturpark-Veranstaltung im Jahr 2014 konnte Bildungsreferent Hartwig Löfflmann 27 Interessierte und den Referenten Fritz Friesl aus Langdorf begrüßen. Friesl stellte zunächst sein Buch vor mit dem Namen „Sternstunden am Regener See“. Dann präsentierte er ausgewählte Fotos zum Jahreszyklus am Schwarzen Regen, speziell am Regener Stausee. Der Stausee entstand 1955 und wurde zur Wasserkraftnutzung angelegt. Das Naherholungsgebiet der Stadt Regen ist von der B11 und der Eisenbahn umgrenzt. Für Friesl war es eine Herausforderung, die vielen Facetten der Natur in eindrucksvollen Bildern wiederzugeben. Sein Lieblingsmotto waren Spiegelungen. Diese reichen von wenige Millimeter großen Wassertropfen bis hin zu der großen Weite mit Fernblick zum Geißkopf. Zahlreiche Motive interpretierte er mit amüsanten Geschichten von der Schlange über das Krokodil bis zum Ungeheuer „Nessie“. Enten, Fische oder der majestätische Höckerschwan waren seine Motive. Die Aquarelle, die die Wellen automatisch liefern, sollten dem Betrachter die Augen für das Besondere und für die Farbenfreude und auch für das Abstrakte liefern. Der Schwarze Regen ist nur selten schwarz, nämlich wenn die Sonne weg ist und die dunklen Bäume sich im See spiegeln. Manchmal ist er grün oder gelb oder sogar blau. Die schönsten Spiegelungen, so Friesl, gibt es vor 10 Uhr morgens, wenn die Luft noch ruhig ist und das Wasser „ungestört vor einem liegt“. Nach einer knappen Stunde schloss sich der Kreis wieder und die Veranstaltungsteilnehmer erhielten noch Gelegenheit, sich ausgelegte Fotos in Ruhe anzuschauen.

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