• Naturpark Bayerischer Wald : 
  • Naturbegeisterung, Umweltbildung und Selbsterfahrung Commerzbank-„Praktikanten für die Umwelt“ zu Gast bei ihrem Geldgeber


Das Projekt „Praktikum für die Umwelt“, das von der Commerzbank und EUROPARC Deutschland unterstützt wird, jährt sich heuer bereits zum 20. Mal. Damit bekommen erneut etwa 50 Studenten aus ganz Deutschland und dem Ausland die Möglichkeit, in einer Vielzahl nationaler Schutzgebiete Erfahrungen im Bereich Naturschutzarbeit und Umweltbildung zu sammeln und den Uni-Alltag gegen ein Praxissemester in der Natur zu tauschen. Im Jahr 2007 wurde das Projekt durch die UNESCO gewürdigt und im Rahmen der Weltdekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ als offizielles Dekade-Projekt ausgezeichnet. In diesem Jahr haben fünf Praktikantinnen und ein Praktikant den Weg in den Bayerischen Wald gefunden, um den National- und Naturpark Bayerischer Wald tatkräftig zu unterstützen. Hauptaufgaben der Praktikanten ist die Öffentlichkeits- und Bildungsarbeit in den beiden Großschutzgebieten. Kürzlich empfing die Commerzbankfiliale Passau die diesjährigen „Praktikanten für die Umwelt“ aus dem National- und Naturpark Bayerischer Wald. Diese berichteten Filialleiterin Marianne Reischl, die das Projekt schon seit Jahren engagiert betreut, und ihrem Stellvertreter Sven Dost begeistert von ihren ersten Erfahrungen in ihren Großschutzgebieten. Diese Arbeit kann sich sehr unterschiedlich gestalten: So sind die beiden Praktikantinnen des Naturparks vor allem mit der Durchführung von Projekttagen an Grundschulen mit den Themen Wiese, Hecke, Wald und Wasser beschäftigt, während die Arbeit der Nationalpark-Praktikanten Führungen für Groß und Klein sowie Naturerlebnistage im Waldspielgelände, Jugendwaldheim Wessely Haus sowie im Wildnis-Camp am Falkenstein beinhaltet. Die Gründe, dieses Praktikum zu absolvieren, sind vielfältig. Für die meisten ist es eine willkommene Möglichkeit, das Pflichtpraktikum im Rahmen ihres Studiums zu erfüllen, einige nutzen es aber auch zur (Neu-)Orientierung im Studium oder Beruf. Allen gemein ist jedoch ein großes Ziel: Kindern und Erwachsenen die Faszination Natur mit allen Sinnen erfahren zu lassen und ihnen ihre Schönheit und damit auch die Notwendigkeit diese zu schützen aufzuzeigen. Dieser Aufgabe standen bisher alle Jahrgänge des Praktikums für die Umwelt der letzten 20 Jahre gegenüber, dieses Jahr jedoch bemerkte Frau Reischl: „Diesmal haben wir besonders motivierte und begeisterte Praktikanten. Ich bin überrascht, wie viel sie schon nach den ersten zwei Wochen von ihrer Arbeit zu berichten haben.“ Arbergebiets- und Praktikantenbetreuerin Isabelle Auer vom Naturpark Bayerischer Wald, die vor zwei Jahren noch selbst „Praktikantin für die Umwelt“ beim Naturpark war, pflichtete ihr bei: „Ihnen ist die Freude an der Arbeit förmlich ins Gesicht geschrieben. Ich hoffe, dass ihr auch nach Ende eures Praktikums am Ball bleiben werdet.“

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