Zur 42. Jahreshauptversammlung des Naturpark Bayerischer Wald e.V. waren etwa 60 Bürgermeister, Vertreter von Mitgliedsgemeinden und geladene Ehrengäste im Gasthof Unterwirt erschienen. Der erste Vorsitzende Heinrich Schmidt begrüßte die Vorstandsmitglieder und die Landräte der Mitgliedslandkreise sowie alle Ehrengäste und Mitglieder ganz herzlich. Sein Dank galt allen im „Naturpark-Geschehen“ Beteiligten für die gute und reibungslose Zusammenarbeit. In seinem Jahresrückblick stellte er die sechs Infostellen und Infozentren des Naturpark Bayerischer Wald vor. Darüber hinaus nannte er beispielhaft einige Artenschutzprojekte sowie das Engagement im Bereich der Landschaftspflege. Schmidt stellt auch die drei im Naturpark tätigen Gebietsbetreuer und ihr Aufgabengebiet näher vor. Naturparke arbeiten für ländlich geprägte Regionen unter Einbeziehung des Menschen. In seinem Geschäftsbericht informierte Geschäftsführer Hartwig Löfflmann über die Aktivitäten in den vier Aufgabenbereichen Erholung und Besucherlenkung, Naturschutz und Landschaftspflege, Öffentlichkeitsarbeit und Regionalentwicklung. Im Zusammenhang mit den Änderungen bei den Antragsformularen und der Naturparkförderrichtlinie verwies Löfflmann auf die Internetseite www.naturpark-bayer-wald.de. Dort kann man Verwendungsnachweis und Antragsformulare herunterladen und die neue Förderrichtlinie einsehen. Mit dieser ist man leider nicht zufrieden. Sie stellt keine wesentliche Verbesserung des bisherigen Zustandes dar. Im Anschluss an den Kassenbericht bescheinigte Kassenprüfer Walter Vollmer eine ordnungsgemäße Kassenführung und schlug eine Entlastung von Schatzmeisterin und Vorstand vor. Diese erfolgte einstimmig. Auch der Haushaltsplan 2009 und die Satzungsänderung wurden einstimmig gebilligt. In ihren Grußworten zeigten sich Landrat Alfred Reisinger und Bürgermeister Anton Piermeier von der Gemeinde Sankt Englmar erfreut darüber, dass die Jahreshauptversammlung des Naturparks in Sankt Englmar statt fand. Piermeier stellte den Ort kurz vor und bescheinigte, dass der Naturpark in der Zusammenarbeit mit der Gemeinde eine feste Größe darstellt, über die man sehr froh ist.

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