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  • Große Resonanz bei Baustellen-Führung im Grenzbahnhof Bayerisch Eisenstein Naturpark Bayerischer Wald zieht Zwischenbilanz


Der Naturpark Bayerischer Wald e.V. saniert derzeit den historischen Grenzbahnhof in Bayerisch Eisenstein. Vor Einbruch des Winters wurde nun Zwischenbilanz gezogen und die Gebäudesanierung der Öffentlichkeit im Rahmen einer Baustellen-Führung vorgestellt. Hartwig Löfflmann präsentierte zunächst den fast fertigen Bauabschnitt I, das ist der vierstöckige Haupt-Bau mit Kellergeschoss unmittelbar am Busbahnhof. Dort sind die Räume bezugsfertig, die Haustechnik-Installation geht in die Endphase. Gefördert wurde dieser erste Bauabschnitt durch das Konjunkturpaket II des Bundes und den Fördertopf INTEREGG IV der Europäischen Union. Weitere Geldgeber waren das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege, die Bayerische Landesstiftung, die Deutsche Bundesstiftung Umwelt, die Gallinger-Max-Stiftung, die Sparkassen-Stiftung sowie die Landesstelle für die nicht staatlichen Museen in Bayern. Auch der Landkreis Regen und die Gemeinde Bayerisch Eisenstein hatten ihren Beitrag dafür geleistet. Dort entstehen auf etwa 1.500 m² neue Ausstellungsflächen mit einem Fledermaus-Zentrum, einer Arber-Ausstellung, einem Ski-Museum und einem Bereich zu Eisenbahn und Mobilität. Im zweigeschossigen Mittel-Bau, dem Bauabschnitt II, ist das Gebäude statisch ertüchtigt und außen fertig renoviert. Im Inneren fanden die etwa 35 Interessierten bisher nur den Rohbauzustand vor. Die Aufgabe des nächsten Jahres wird sein, diese Räume ansprechend zu sanieren. Hierfür stehen Finanzmittel des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien aus dem Denkmal-Sonderprogramm II zur Verfügung. Ergänzt werden diese Finanzmittel durch den Bezirk Niederbayern, das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege und die Landesstelle für die nicht staatlichen Museen. Bisher liegt das Projekt im Kostenrahmen und die Bilanz bei der energetischen Sanierung kann sich sehen lassen. Die neue Energieeinsparverordnung (ENEV) verlangt einen Energie-Ausweis für Gebäude. Der Grenzbahnhof erreicht hier einen höheren Standard, wie ein in der ENEV beschriebener Neubau. Innendämmziegel, Thermodach und dreifach verglaste Fenster machen dies möglich.

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