• Naturpark Bayerischer Wald : 
  • Gemeinderat Bayerisch Eisenstein besuchte Grenzbahnhof/Baustelle 1.Naturparkvorsitzender Heinrich Schmidt gab Zwischenbilanz


Der Gemeinderat von Bayerisch Eisenstein besuchte den Grenzbahnhof Eisenstein, um sich über den aktuellen Bauzustand des Naturparkprojektes zu informieren. An der größten Baustelle im Gemeindegebiet begrüßte der 1. Bürgermeister Thomas Müller die anwesenden Gemeinderäte und die beiden Naturpark Vertreter Heinrich Schmidt und Hartwig Löfflmann. In seiner Einführungsrede dankte der 1. Vorsitzende Heinrich Schmidt der Gemeinde nochmals für die großzügige Unterstützung in finanzieller Form und auch für das Baugrundstück, auf dem das Hackschnitzel-Heizgebäude errichtet wurde. „Der Besuch ist eine gute Gelegenheit, so Schmidt, über die Mittelverwendung Rechenschaft zu geben und aufzuzeigen was in den nächsten Monaten am und im höchstgelegenen Grenzbahnhof der Bundesrepublik passieren wird. Ein Großteil der Fördergelder kommt von außerhalb in die Region und gerade dies ist für strukturschwache Gebiete wichtig und für die Firmen, die hier arbeiten, von Bedeutung. Vorgestellt wurde im Anschluss der Planungsstand und der Ausführungsstand der Arbeiten. Für die einzelnen Etagen gibt es die ersten Grafikentwürfe, wie die Ausstellungen künftig gestaltet sein sollen. Im Untergeschoß entsteht das Europäische Fledermauszentrum, im Erdgeschoß eine interaktive Arber-Ausstellung, im ersten Obergeschoss ein Skimuseum und im zweiten Obergeschoss eine Ausstellung zum Thema „Eisenbahn und Mobilität“ in Verbindung mit einer Modelleisenbahn im Dachgeschoss. Die Außenbauarbeiten sollen in diesem Jahr noch einigermaßen abgeschlossen werden, im Inneren des Gebäudes will man bis März 2012 soweit sein, dass Ausstellungen montiert werden können. Die Fertigstellung wird Ende 2012, eine offizielle Eröffnung wohl erst Anfang 2013 stattfinden. Beeindruckt zeigten sich die Mitglieder des Gemeinderates vom Baufortschritt, vor allem auch vom mittlerweile nahezu fertig installierten Hackschnitze.heizgebäude. Dort wird eine Hackschnitzelheizung Energie für den deutschen Bahnhofsteil liefern. Gefördert wir das Gesamtprojekt durch die Europäische Union im Rahmen des Programms- Ziel 3 aus dem Fördertopf INTERREG IV sowie aus dem Konjunkturpaket II des Bundes. Darüber hinaus unterstützen die Deutsche Bundestiftung Umwelt und die Bayerische Sparkassenstiftung, die Bayerische Landestiftung und die Landesstelle für die nicht Staatlichen Museen und die Gallinger-Max-Stiftung das Projekt des Naturparkes Bayerischer Wald im Grenzbahnhof. Die Gemeinde Bayerisch Eisenstein unterstützt das Vorhaben mit insgesamt 100.000 € verteilt auf vier Jahresraten von 2009 bis 2012. Der 1. Vorsitzende Heinrich Schmidt sprach zum Schluss nochmals den Dank an alle Förderstellen und Sponsoren aus ganz speziell auch an die Gemeindevertreter.

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