Etwa siebzig Wanderer waren unterwegs zu einer naturkundlichen Exkursion in die Dießensteiner Leite. Eingeladen hatte der Naturpark Bayerischer Wald e.V. mit dem Gebietsbetreuer des Ilztales, Stefan Poost. Von der Schneidermühle ging es ilzaufwärts. Am Rande der Wildwasserregatta an der Ilz wollte der Naturpark ganz bewusst über die Natur im Ilztal und deren Gefährdungen informieren und über den Sinn von Ge- und Verboten aufklären. Aufgrund des langen und kalten Winters ließen sich die ersten Frühlingsboten nur spärlich blicken. Buschwindröschen und Schlüsselblume zeigten sich zaghaft am Wegesrand. Kraftvoll und mit großem Getöse wälzten sich dagegen die Wassermassen talabwärts, die von der Schneeschmelze in den Hochlagen herrühren. Auf der ganzen Strecke bis zum Eingang in die Dießensteiner Leite unterhalb Ellersdorf waren noch die Spuren des Sturmes Felix vom vergangenen Mai sichtbar. Vielerorts waren die Sturmschäden bereits aufgearbeitet, aber auch liegengelassene und gebrochene Bäume säumten noch den Wanderweg. So konnte den Teilnehmern auch die Gefahr und Entwicklung eines möglichen Borkenkäferbefalls erläutert werden.

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