• Naturpark Bayerischer Wald : 
  • Der Faszination „Arbergebiet“ auf der Spur – Das Team von Bergauf Bergab entdeckt den „König des Bayerischen Waldes“


Skitouren am Dachstein, Wanderungen am Allgäuer Höhenweg oder Klettern auf Sardinien: Diese und ähnliche Themen assoziieren viele Zuschauer mit der Bergsteigersendung „Bergauf Bergab“, die alle zwei Wochen donnerstags um 21.15 Uhr im Bayerischen Fernsehen ausgestrahlt wird. Dass die von Hermann Magerer ins Leben gerufene und seit dem Jahr 1998 von Michael Pause moderierte Sendung, die nun schon über 35 Jahre alt ist, im Gegensatz zu vielen anderen Fernsehformaten noch immer rund 300.000 Menschen pro Folge fasziniert, hängt wahrscheinlich damit zusammen, dass sie jedem etwas bietet: dem aktiven Sportler genauso wie Leuten, die die ruhige, friedliche Atmosphäre in den Beiträgen genießen. Der – trotz allen Skipisten doch unbezähmbare – Große Arber steht am Donnerstag, 10.03. um 21.15 Uhr erstmals im Mittelpunkt eines Bergauf-Bergab-Beitrags: Dass es die naturnahen, stillen Seiten - trotz allen Pistenrummels - noch immer am „König des Bayerischen Waldes“ gibt, ist leider vielen Naturfreunden – selbst Einheimischen - nicht bewusst. Der Arber ist ein Berg der Gegensätze: Obwohl er „nur“ ein Mittelgebirgsberg ist, ist er unberechenbarer als mancher seiner „Kollegen“ in den Alpen. Dieser „Faszination“, die das Arbergebiet auch auf seine Kenner ausstrahlt, war letzte Woche ein Team von Bergauf Bergab auf der Spur. Konzipiert wurde die Route der zweitägigen Schneeschuhwanderung vom Berichterstatter Herwig Decker, freier Journalist aus Furth im Wald, und Arbergebietsbetreuerin Dr. Isabelle Auer vom Naturpark Bayerischer Wald: eine „Arberüberschreitung“ von Bodenmais über die Rieslochfälle mit einem kurzen Abstecher über das Mittagsplatzl, dem Arbergipfel und der Chamer Hütte zum Kleinen Arbersee. Begleitet die beiden vom Naturpark-Zivildienstleistenden Martin Käser und zwei weiteren Arberexperten, Roland Helbig und Hans Grüneissl vom Deutschen Alpenverein, sowie dem dreiköpfigen Bergauf Bergab-Kamerateam unter Sepp Wörmann. Bizarre Eisformationen, daneben stehendes und liegendes Totholz, Spechtbäume und steile Felsen prägen die Rieslochschlucht, in der sich der Riesbach zusammen mit seinen Zuflüssen auf rund 1,5 Kilometer Länge 260 Meter über Jahrmillionen in das harte Gestein gemeiselt hat. Im krassen Gegensatz dazu stehen die weiten, fast baumleeren ehemaligen Kyrill-Flächen unterhalb des Arbergipfels. Dass der Arber auch in scheinbar hauptsächlich menschengeprägten, verbauten Bereichen, wie dem Arbergipfel, wild und unbezähmbar sein kann, spürte das Team nur allzu deutlich am kalten „Gipfelsturm“, der am Gipfelriegel die Dreharbeiten zwar erschwerte, jedoch Bilder lieferte, die auch selbst die Darsteller und das Kamerateam faszinierten. Dass der Arber jedoch auch eine „gesellige Seite“ - u.a. in Form der Chamer Hütte – hat, wird der Bergauf-Bergab Zuschauer ebenso erfahren wie er einen Blick auf seine kommerziell genutzten Seiten werfen wird: Der „Große Arber“ – ein faszinierender Berg!

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