Zum 1. März 2004 hat der Naturpark Bayerischer Wald e.V. die Trägerschaft für die Gebietsbetreuerstelle an der Ilz übernommen. Möglich geworden ist dies durch die gute Zusammenarbeit von Naturpark und Regierung von Niederbayern sowie dem Bayerischen Naturschutzfonds. Die Eigenanteile für das Projekt kommen von der Stadt Passau, dem Landkreis Passau und dem Landkreis Freyung - Grafenau. Dort wurde auch ein Großteil der Vorarbeit geleistet. Der Bayerische Naturschutzfonds stellt 80 % der erforderlichen Finanzmittel aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) bereit. Der Diplom Forstwirt (FH) Stefan Poost aus Freyung kümmert sich nun um die Ilz, eine der letzten Wildflusslandschaften der Bundesrepublik Deutschland. Sein Aufgabenbereich umfasst die Mitwirkung bei der Qualitätssicherung im Gebiet und die Mitarbeit bei ökologischen Verbesserungen. Darüber hinaus geht es um Monitoring und entsprechende Dokumentation in der Landschaft bei Tier- und Pflanzenwelt. Ein sehr wichtiges Aufgabengebiet ist die Öffentlichkeitsarbeit und die Information der Bevölkerung. Dazu zählen das Anbieten von Führungen und Projekttagen für Schulklassen und Gruppen und der Aufbau von Fachinformationen in Zusammenarbeit mit den beteiligten Akteuren vor Ort. Stefan Poost wird dabei auf Schulen und Bildungseinrichtungen sowie die Gemeinden, vor allem die ARGE- Ilz Gemeinden, aber auch auf Landnutzer zugehen. Nachdem es beim Naturpark Bayerischer Wald e.V. bereits zwei Gebietsbetreuer gibt, nämlich am Großen Arber seit 1995 und am Quarzpfahl seit dem Jahr 2000, konnte man in der Einarbeitungszeit in den vergangenen Monaten gut Synergieeffekte nutzen. Erreichbar ist der neue Ilzbetreuer in der Ilz- Infostelle in der Gemeinde Fürsteneck, Atzeldorf 2, 94142 Fürsteneck unter der Telefonnummer 08555 / 40 72 98 6 oder unter der Mobilnummer 0179 / 223 99 20. Die Email – Adresse lautet: naturpark-bayer-wald-ilzinfo@t-online.de . Der Dienstsitz Fürsteneck liegt für die Betreuung der Ilzregion zentral in der Mitte. Der Naturpark Bayerischer Wald e.V., die zwei Landkreise und die Stadt Passau bitten um vertrauensvolle Aufnahme des neuen Mitarbeiters, denn im Rahmen einer konstruktiven Zusammenarbeit kann die Region sowohl touristisch als auch vom Naturschutzwert her nur enorm gewinnen.

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