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  • Weg von Gas und Öl, hin zu Sonne und Holz: Das moderne Paar der Zukunft Solarpionier Wolfgang Hilz am 21. Oktober zu Gast im Naturparkhaus in Zwiesel


Modernes Heizen mit Sonne und Holz - Welche Möglichkeiten bietet das „Paar der Zukunft“? Um diese Frage dreht es sich am Donnerstag, 21. Oktober um 19:30, in einem Vortrag von Wolfgang Hilz, Solarpionier und Vorsitzender des neu gegründeten Sonnenhaus-Instituts e.V., im Naturparkhaus in Zwiesel (vor der B11 - Abfahrt Zwiesel - Süd (Infozentrum 3). Für Wolfgang Hilz gibt es keinen Zweifel: Die zukünftige Energieversorgung in unserer Region kann nur krisensicher mit Sonne und Holz bewerkstelligt werden. Für ihn hat diese Zukunft auch schon längst begonnen. Seit über zehn Jahren ist der Diplom-Ingenieur für die erneuerbaren Energien aktiv und hat maßgeblich zur Weiterentwicklung und Verbreitung der Solartechnik beigetragen. Hierzu zählt auch die Entwicklung des Sonnenhaus-Heizkonzeptes. In dieser neuen Form des „Niedrigst – Energiehauses“ wird mindestens die Hälfte des Wärmebedarfs solar, der Restbedarf durch eine moderne Holzheizung gedeckt. Dass das Konzept funktioniert, beweisen mehr als 30 Sonnenhäuser vorwiegend im ostbayerischen Raum. Dazu zählt auch das Naturparkhaus, das erste öffentliche ganzjährig solar beheizte Gebäude Europas. Dabei müssen es nicht einmal hohe solare Deckungsgrade von 50 bis 100 Prozent sein. Auch kleinere Solaranlagen können in Kombination mit einer modernen abgasarmen Holzheizung den Wärmebedarf für Heizung und Warmwasser rund ums Jahr problemlos decken. Zusammen bieten sie außerdem Unabhängigkeit von den knapper werdenden Ressourcen wie Öl und Gas. In seinem Vortrag zeigt Solarexperte Wolfgang Hilz die vielfältigen Möglichkeiten des Heizens mit Sonne und Holz auf. Bauinteressierte und Eigenheimbesitzer können sich über die Kombination fortschrittlicher Solartechnik mit komfortabler Pelletsheiztechnik im Zuge einer Heizungsmodernisierung informieren. Weiterhin geht Hilz auf Fördermöglichkeiten und Wirtschaftlichkeit der zukunftsträchtigen Heizkombination ein. Alle Hauseigentümer, die einen „Ölwechsel“ in ihrem Keller planen, können derzeit mit einer kräftigen Finanzspritze vom Staat rechnen: Die Bundesregierung hat ihr Programm zur Nutzung erneuerbarer Energien ausgeweitet und unterstützt den Einbau von Pellet-Zentralheizungskesseln mit 55 Euro je kW Leistung, bei Anlagen mit einem Wirkungsgrad von mehr als 90 Prozent sogar mit mindestens 1.700 Euro. Solarkollektoren werden mit je 110 Euro pro Quadratmeter bezuschusst. Nähere Informationen gibt es telefonisch unter der Rufnummer 0 99 22 / 5007 - 0 oder per E-Mail unter info@sonnenhaus-institut.de.

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