„Sagenhaft – magische Orte in Bayern“ lautet der Titel einer Sendereihe des Bayerischen Fernsehens, in der verschiedene Sagen an Originalschauplätzen nachgespielt und verfilmt werden. Die „Sage vom Drachenkamm“ wird am kommenden Dienstag, den 5. April um kurz nach 16.50 Uhr im Bayerischem Fernsehen gesendet. Die Sage von der Entstehung des Pfahls ist die erste niederbayerische „Volksmär“, die in dieser Sendereihe ausgestrahlt wird. Das weiße Quarzriff des Pfahls wird in der Sage als der oberirdische Kamm eines im Erdinnern ruhenden Drachens verklärt. Wie wird nun aus einer Eidechse ein Pfahldrache ? Der Volksmund erklärt sich die Entstehung des geheimnisvoll anmutenden Felsenriffes auf eine phantasievolle Art und Weise. Ritter, Kristallkönigin, glitzernde Paläste dürfen dabei nicht fehlen und fügen sich zu einer spannenden Geschichte zusammen. Bei den mehr als fünftägigen Drehtagen sind auch viele interessante Detailbilder und stimmungsvolle Landschaftsaufnahmen entstanden. Das weiße Quarzriff konnte dabei aus der Luft mit dem Hubschrauber oder auf einer Feuerwehrleiter in Abendstimmung gefilmt werden. Das Kamerateam wurde bei den Dreharbeiten in der freien Natur vom Gebietsbetreuer des Naturparks, Matthias Rohrbacher, betreut und unterstützt. Viele Akteure haben bei der Inszenierung der Sagengeschichte mitgewirkt: Laienschauspieler des Burgfestspielvereins Neunußberg, Reitpferde des Reit- und Fahrvereins Viechtach, Koordinator Rainer Klingl vom Kristallmuseum Viechtach, Natur- und Landschaftsführer Max Haas als Sagenerzähler. Familie Pittasch stellte ihre Gewölbekeller zur Verfügung. Die Feuerwehr Viechtach half mit Drehleiter und Notstromaggregat bei den Filmarbeiten. Gemeinsam konnte so die spannende Sage erstmalig nachgespielt und verfilmt werden.

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