Beim Naturpark Bayerischer Wald e.V. gab es im Bayerisch – Böhmischen Informationszentrum für Natur - und Nationalparke im Grenzbahnhof Eisenstein Grund zum Feiern. Das Infozentrum wurde am 12.Oktober 2000 im Beisein zahlreicher Ehrengäste eröffnet. Seit dem haben sich im Infozentrum jährlich etwa 40.000 – 50.000 Besucher aus verschiedenen Ländern eingestellt. Der Naturpark Bayerischer Wald e.V. hatte das Projekt über die Europäische Union mittels dem Förderprogramm INTERREG und mit Hilfe des Bayerischen Naturschutzfonds gefördert bekommen. Nun freuten sich der 1. Vorsitzende Heinrich Schmidt, Bürgermeister Thomas Müller, der gleichzeitig stellvertretender Naturpark – Vorsitzender ist, zusammen mit den tschechischen Kollegen von der Nationalparkverwaltung Sumava über den 200.000. Besucher im Infozentrum Grenzbahnhof. Aus diesem Grund wurde ein kleiner Empfang gegeben. Der Naturpark hatte ebenso wir der Nationalpark Sumava je ein Buch als Geschenk gestiftet und Bürgermeister Thomas Müller überreichte einen Gutschein für die Kuschelgondel bei der Arberbergbahn. Bei dem 200.000. Besucher handelte es sich um Irene Bauer, die mit ihrem Mann Josef aus Rupertsbuch bei Eichstätt angereist war. Beide verbringen gerade ihren einwöchigen Urlaub im Bayerischen Wald. Josef Bauer hatte als historisch Interessierter schon lange einmal den Bahnhof besuchen wollen, zuletzt motiviert von einem Fernsehbericht darüber. Für den Tourismus im Landkreis und speziel im Raum Zwieseler Winkel und Bayerisch Eisenstein ist der Grenzbahnhof ein touristischer Magnet. Das aus der K & K Zeit stammende, historische Bahnhofsgebäude mit dem historischen Grenzstein in der Mitte der Eingangshalle zieht all diejenigen an, die einmal mit ihren zwei Beinen in zwei verschiedenen Länder stehen wollen.

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