• Naturpark Bayerischer Wald : 
  • Mit der Transsibirischen Eisenbahn zum Baikalsee Bebilderter Reisebericht von Bürgermeister Thomas Müller im Naturpark-Infozentrum


Zum Naturparkvortrag „mit der Transsibirischen Eisenbahn zum Baikalsee“ von Bürgermeister Müller waren 68 Leute in den Veranstaltungsraum des Grenzbahnhofes Eisenstein gekommen. Damit war der Veranstaltungsraum bis auf den letzten Platz besetzt. In seinem bebilderten Vortrag berichtete der 3. Naturparkvorsitzende Thomas Müller über seine dreiwöchige Reise im Mai 2008 als Assistent der Reiseleiterin Laura Schlothauer von Nürnberg über Moskau nach Irkuzk am Baikalsee und zurück. Die umweltverträgliche Reise ohne Flugzeug führte über 5.000 km weit mit der Eisenbahn. Reiseeindrücke gab es aus Moskau, vom Ural und dann vom Baikalsee. Der größte Süßwassersee der Erde beherbergt 20 Prozent des Süßwasser der Erde. Mit 8° Celsius ist er zum Baden zu kalt. Viele Arten gibt es nur dort, wie beispielsweise die Baikalseerobbe. Der Fettfisch der zu einem Drittel aus Fett besteht, dient der Robbe als Nahrungsgrundlage. Dieser Fisch wird aber nicht gefangen. Neben einem Besuch der Insel Olchon mit dem Schiff, standen Wanderungen und Exkursionen, sowie ein Lagerfeuerabend auf dem Programm. Mit 636 Kilometer ist der Baikalsee so lange wie die Strecke von Nürnberg nach Hamburg. 336 Flüsse münden in den Baikalsee, nur ein Fluss verlässt ihn. Bisweilen gibt es auch Stürme auf dem Binnensee. Interessantes konnte man bei der Reise mit der Transsibirischen Eisenbahn über Land und Leute und die Kultur erfahren. Meist gab es dazu am Nachmittag in der Bahn Informationen, während am Vormittag die Gelegenheit zum Russisch lernen gegeben war. In dem klaren See konnte man 40 Meter in die Tiefe schauen. Mit 1.600 Metern ist er der tiefste See der Welt, er erreicht überall Trinkwasserqualität. Müller ging auch auf die Buriaten ein, eine Naturreligion, die es dort noch gibt. Nach kurzweiligen zwei Stunden bedankte sich Bildungsreferent Hartwig Löfflmann beim Referenten Thomas Müller und bei den Teilnehmern.

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