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  • Naturpark-Exkursion stellt Vogelarten des Donautals vor Natur- und Landschaftsführer Frater Ludwig vermittelt Info und Erlebnis


Zur Naturpark-Exkursion konnte Bildungsreferent Hartwig Löffelmann 24 interessierte Teilnehmer in Niederalteich an der Basilika begrüßen. Mit dem Natur- und Landschaftsführer Frater Ludwig Schwingenschlögl von der Abtei Niederalteich startete die Gruppe dann entlang der Hengersberger Ohe bis hin zum Ochsenwöhr und über den Donaudamm zurück zum Ausgangspunkt.

Weil die Bäume bereits dicht belaubt waren, konnte man viele Vögel nur an ihrem Gesang erkennen. Immer wieder faszinierend ist es für Teilnehmer, wenn man Gartenrotschwanz, Grünfink, Zilpzalp und Blaumeise am Gesang unterscheiden lernt. Bei näherem Hinschauen mit dem Fernglas lässt sich dann die eine oder andere Art doch auch beobachten. Einfach war es, auf den Feldern den Fasanen, und Kiebitzen zuzuschauen. Besonders interessant, gerade auch für die Kinder, waren die jungen Kiebitze auf den Ackerfurchen. Auch seltenere Arten wie Sumpfrohrsänger und Pirol waren zu beobachten. Die Krönung bildete natürlich der große Brachvogel in den Wiesen. Bedingt durch den strengen und langen Winter kamen die Zugvögel heuer erst eine Woche später aus Afrika zurück. Gerade beim Sumpfrohrsänger, der ein großer Stimmenimitator ist, kann man Vogelstimmen lernen, die es nur im tropischen Afrika gibt. Man hört dann Fragmente von Gesängen, von Vögeln die man überhaupt nicht kennt. Das Ochsenwöhr, ein Altwasser an der Donau bietet reichlich Lebensraum für unterschiedliche Lebensgemeinschaften. Umso wichtiger ist es, mit einer verträglichen Bewirtschaftung der angrenzenden Flächen und einem Erhalt dieser Lebensräume den Arten langfristig eine Überlebensperspektive zu geben.

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