• Naturpark Bayerischer Wald : 
  • Praktikanten für die Umwelt“: Unterwegs im Auftrag der Natur – unterstützt von der Commerzbank „Praktikanten für die Umwelt“ von Naturpark und Nationalpark Bayerischer Wald besuchten ihren Geldgeber


Seit 19 Jahren unterstützt die Commerzbank zusammen mit Europarc Deutschland das Projekt „Praktikum für die Umwelt“. Jedes Jahr erhalten so etwa 50 Studenten die Gelegenheit, in einem deutschen Nationalpark, Naturpark oder Biosphärenreservat ein bezahltes Praktikum zu absolvieren und so Erfahrungen in der Naturschutzarbeit und in der Umweltbildung zu sammeln. Dieses Engagement der Commerzbank für die Bildung zur nachhaltigen Entwicklung wurde letztes Jahr von der UNESCO-Kommission honoriert, indem das Projekt „Praktikum für die Umwelt“ als offizielles Dekadeprojekt ausgezeichnet wurde. Kürzlich besuchten vier Nationalparkpraktikanten und die beiden Naturpark Praktikantinnen zusammen mit der Praktikantenbetreuerin Isabelle Auer (Naturpark Bayer. Wald) und Thomas Michler (Nationalpark Bayerischer Wald in Vertretung für Nationalpark-Praktikantenbetreuer Lukas Laux) ihren Sponsor, die Commerzbank in Passau. Bereits bei einer kurzen Vorstellungsrunde zu Beginn des Gesprächs mit Filialleiterin Marianne Reischl und ihrem Stellvertreter Sven Dost zeigte sich, dass die diesjährigen Praktikanten nicht nur „grüne Fächer“, wie z.B. Biologie, Geographie oder Forstwissenschaften studieren, sondern dass selbst Informatikstudenten ein Praktikum für die Umwelt absolvieren können. Die Gründe, warum sich die jungen Leute für dieses Praktikum entschieden haben, sind vielfältig. Die einen sehen es als Möglichkeit, erste Erfahrungen in der Naturschutzarbeit zu bekommen und somit als Entscheidungshilfe für die spätere Berufswahl. Andere, deren Berufswunsch bereits konkreter ist, sehen das Praktikum als einen weiterer Schritt hin zum Traumberuf. Allen Praktikanten gemeinsam ist jedoch der Spaß am Arbeiten in der Natur und am Umgang mit Menschen. Darüber hinaus berichteten die Praktikanten von ihren Aufgaben in den beiden Großschutzgebieten: Die beiden Naturpark-Praktikantinnen erzählten der Filialleiterin Marianne Reischl, dass einer ihrer Hauptaufgaben die Durchführung von Projekttagen ist. Bei diesem „Unterricht im Grünen“ bringen die beiden Praktikantinnen Grundschülern jeder Altersstufe die Lebensräume Wiese, Hecke, Wald und Wasser näher. Auch bei den Nationalpark-Praktikanten steht die Umweltbildung im Vordergrund. Sie erzählten der Filialleiterin Frau Reischl, dass sie nicht nur Führungen durch den Nationalpark leiten, sondern auch Naturerlebnistage vorbereiten und sie selbständig durchführen. Abschließend bedankte sich Nationalpark-Praktikant Pavel im Namen aller Praktikanten bei Frau Reischl für das Engagement der Commerzbank: „Es ist ein Geschenk, in einer noch so unberührten Natur arbeiten zu können.“ „Manchen ist dieses Geschenk nicht bewusst“, betonte Arbergebiets- und Praktikantenbetreuerin Isabelle Auer vom Naturpark: „Immer wieder springen Bewerber kurz vor Beginn des Praktikums ab. So vertun sie nicht nur die Chancen, die ihnen das Praktikum für die Umwelt bietet, sondern sie blockieren auch Praktikumstellen für ihre Mitbewerber.“ Dass ein „Praktikum für die Umwelt“ nicht nur zur Persönlichkeitsentwicklung sondern tatsächlich auch zu einem festen Arbeitsvertrag führen kann, wurde den diesjährigen Praktikanten am Beispiel ihrer beiden Begleiter gezeigt. Sowohl Thomas Michler als auch Isabelle Auer absolvierten letztes Jahr im Nationalpark bzw. im Naturpark Bayer. Wald ein „Praktikum für die Umwelt“. Für sie sich ihr Engagement als Praktikant aber auch in der Zeit nach ihrem Praktikum auch beruflich gelohnt.

Zurück