Zur Eröffnung der Sonderausstellung Ölgemälde und Holzreliefschnitte im Grenzbahnhof Eisenstein konnte Bildungsreferent Hartwig Löfflmann den 2. Bürgermeister von Bayerisch Eisenstein Alois Friedl und seine Frau sowie eine Reihe interessierter Gäste ganz herzlich begrüßen. Für die Übersetzung der zweisprachigen Veranstaltung sorgte die Dipl.-Forstingenieur Vladimir Mares von der Nationalparkverwaltung Sumava, der den Naturpark seit Jahren im Infozentrum Grenzbahnhof Eisenstein unterstützt. Hartwig Löfflmann bedankte sich bei Jan Bosek und Josef Protiva für die gelungene Ausstellung. Bürgermeister Alois Friedl zeigte sich in seinem Grußwort ebenfalls erfreut über die Aktivitäten im Grenzbahnhof und die Werke der beiden tschechischen Künstler. In seiner Laudatio ging Bildungsreferent Hartwig Löfflmann auf die beiden Ausstellungen näher ein. Jan Bosek ist 1943 in Klatovy geboren worden und besuchte dort das Gymnasium. Die Anmeldung in der Kunstschule blieb ohne Erfolg, auf Grund der damals politischen Probleme. Beruflich konnte sich Jan Bosek dann als Kulturreferent bei der Stadt Klatovy etablieren. Mittlerweile ist er in Ruhestand. Sein ganzes Interesse galt der Holzplastik und dem Holzschnitt über einen Zeitraum von 40 Jahren weg. Weitere Hobbies waren Naturbeobachtung, Hundeforschung und Jagdwesen. In der Ausstellung im Grenzbahnhof ist er mit 60 Holzreliefschnitten aus Buchenholz vertreten. Die Motive entstammen überwiegend der Natur. Josef Protiva zeigt 9 Ölgemälde und zweimal 10 Federzeichnungen im Grenzbahnhof. Er wurde 1948 geboren und besuchte ebenfalls das Gymnasium in Klatovy. Er war als Künstler Autodidakt und startet mit etwa 15 Jahren als Landschaftsmaler. Seine Motive waren Naturmotive und Baudenkmäler. Neben Ölgemälden macht er gerne Aquarelle aber auch Federzeichnungen mit Tusche. Er arbeitete im Kulturzentrum Klatovy. Seine Interessen galten eben der Malerei und ebenfalls der Natur. Darüber hinaus widmete er sich seinem Garten und ganz speziell auch dem Thema Alpinpflanzen. Nach einem Rundgang durch die Ausstellung gab es eine kleine Bewirtung. Die Sonderausstellung ist bis 16. März 2009 während der üblichen Öffnungszeiten von Dienstag bis Sonntag und an Feiertagen von 09:30 bis 16:30 Uhr im Veranstaltungsraum des Grenzbahnhof Eisenstein zu sehen.

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