2016


Landkreis Regen zahlt künftig 34 000 Euro pro Jahr

Regen. Ein Antrag des Naturparks Bayerischer Wald e. V. war letzter Tagesordnungspunkt in der jüngsten Sitzung des Wirtschafts-, Umwelt- und Tourismusausschusses des Kreistags. Landrat Michael Adam erklärte in der Sitzung am vergangenen Mittwoch, dass der Landkreis Mitglied beim Naturpark-Verein ist, die Höhe der Mitgliedsbeiträge hängt unter anderem von der Landkreis-Fläche ab. Bisher hatten die vier Mitgliedslandkreise 25 Cent pro Hektar gezahlt, diesen Satz will der Naturpark jetzt auf 35 Cent erhöhen. Damit erhöht sich der jährliche Beitrag des Landkreises Regen um 9750 Euro auf künftig 34 126 Euro. Kreisrat Heinrich Schmidt, Mitglied im WUT-Ausschuss und Vorsitzender des Naturparks, ergänzte, dass die letzte Erhöhung der Beiträge 2003 erfolgt sei, und bat seine Kreistagskollegen um Zustimmung. Die dann auch einstimmig erfolgte.jf 


Am 27. Januar und 17. Februar in den NaturparkWelten im Grenzbahnhof

Bayer. Eisenstein. Der Naturpark Bayer. Wald e.V. bietet eine Fortbildung für Touristiker und Vermieter in den NaturparkWelten im Grenzbahnhof Bayer. Eisenstein an. Die Veranstaltung findet am Mittwoch, 27. Januar , um 13.30 Uhr statt und dauert etwa zwei Stunden. Am Mittwoch, 17. Februar, gibt es um 13.30 Uhr einen Wiederholungstermin.

Die Teilnehmer können dabei eine echte Attraktion für Feriengäste näher kennen lernen: Der Grenzbahnhof bietet verschiedene thematische Schwerpunkte unter einem Dach. Das Europäische Fledermauszentrum informiert über Biologie, Lebensweise und Schutzmaßnahmen der nützlichen Insektenfresser, eine interaktive Ausstellung zum „König Arber“ spannt den Bogen von der letzten Eiszeit bis heute und informiert über naturkundliche Besonderheiten. Das einzige ostbayerische Skimuseum präsentiert die Entwicklung des Skilaufes, darüber hinaus gibt es Informationen zur Eisenbahn als umweltfreundlichem Verkehrsmittel und zur Geschichte der Bahnstrecke von Plattling nach Klattau auf der kürzesten Verbindung von München nach Prag.

Außerdem liefert die Einrichtung Informationen zu Großschutzgebieten, das heißt zu den Natur- und Nationalparken beiderseits der Grenze sowie zu einer mustergültigen, energetischen Gebäudesanierung. Der denkmalgeschützte Grenzbahnhof erreicht Neubaustandard nach der neuen Energieeinsparverordnung (ENEV).

Die dreisprachigen Ausstellungen werden durch interaktive Medien mit Apps und ausleihbare Tablets ergänzt. Zusätzlich gibt es im historischen Restaurant eine Bewirtungsmöglichkeit. Die Anreise ist bequem im Stundentakt mit der Waldbahn möglich.löf