2015


Fledermausbaby mit Mutter neu in Freiflugvoliere

Insgesamt drei deutschsprachige und eine tschechische Führung waren beim Internationalen Museumstag im Grenzbahnhof Bayer. Eisenstein angeboten. Zahlreiche Besucher nutzten die Gelegenheit, bei freiem Eintritt die fünf Etagen des Grenzbahnhofes vom Europäischen Fledermauszentrum über die Arberinfo und das Skimuseum bis hin zur Eisenbahngeschichte mit Modelleisenbahn zu besichtigen.

Höhepunkt für die Besucher und auch die Kinder, war die Ankunft eines Abendseglerweibchens mit ihrem Baby in der Freiflugvoliere. Beide müssen in den nächsten Tagen fliegen lernen, denn Ziel ist es, die Tiere dann wieder in die Natur zu entlassen. „Wir haben hier keinen Zoo in dem die Tiere bleiben“, so die Fledermausexpertin Susanne Morgenroth, „sondern das ist der klassiche Fall, für den wir die Freiflugvoliere brauchen. Das Baby muss fliegen lernen und die Flugmuskulatur kräftigen und die Mutter hat noch etwas zu viel Winterspeck, ist aber auch flugfähig“. Mit diesen Worten setzte Sie die Tiere in den eigens dafür zuvor vorbereiteten Fledermauskasten und rückte die Mehlwürmer im Futternapf in erreichbare Nähe.

Im Anschluss daran, bauten die Kinder Fledermausbretter als Tagesverstecke für Fledermäuse zusammen und durften die Kästen dann auch mit nach Hause nehmen, um sie am Schuppen oder an Bäumen oder auch am Balkon aufzuhängen.

Wer dem schlechten Wetter zum Pfingstfest die positive Seite abgewinnen will, kann an den Feiertagen oder auch in den kommenden Pfingstferien täglich zwischen 09:30 und 16:30 Uhr die Ausstellungen und Museen in den NaturparkWelten besuchen oder im Museumscafe Mittag essen oder Kaffee trinken.


Hofführung auf dem Biohof Scherm in Kirchberg

Im Bayerischen Wald ist der Frühling angekommen und überall erstrahlt neues Leben. So auch auf dem Biobauernhof Scherm, den Besucher auf der ersten Hofführung dieses Jahres mitentdecken konnten. Neben Katzen, einem lieben und anhänglichen Lama, Enten, Hühnern, Ziegen und ihrem Nachwuchs steht vor allem das Schwäbisch Hällische Landschwein im Mittelpunkt des Hofbetriebs. Der Biobauer Ludwig Scherm besitzt damit den einzigen Zuchtbetrieb dieser Schweineart in ganz Bayern. Charakteristisch für diese, dem Urschwein ähnelnde Art, ist ihr großer Magen und ihr langer Darm, wodurch diese Schweine bei extensiver Fütterung leicht zur Fettbildung neigen. Um dies zu vermeiden dauert die Aufzucht eines Schwäbisch Hällischen Landschweinferkels länger als die eines Ferkels aus der kommerziellen Aufzucht für den Massenverkauf. Dieser Mehraufwand ist auch im höheren Verkaufspreis der Ferkel des Biobauernhofes zu sehen. Außerdem ist dieser Preis durch die teuren Kontrollen für das Öko-Siegel, den erhöhten Zeitaufwand für die bürokratischen Pflichten, die größeren für die Schweine zur Verfügung gestellten Landflächen und die aufwändige Fütterung der Tiere gerechtfertigt. Laut Gesetz müssen die Schweine rein vegetarisch und ohne Futterersatzmittel ernährt werden und bei der Bewirtschaftung der Felder für das Schweinefutter darf kein Düngemittel oder keine Gentechnik benutzt werden. Als Konsequenz hat ein Biobauer rund ein Drittel weniger Ernteertrag als er mit chemischer Feldbehandlung hätte. Die Idee hinter der eigenen Futterproduktion ist das Erschaffen eines nachhaltigen Produktionskreislaufes. Das angebaute Futtermittel wird an die Tiere weitergegeben und mit deren Mist werden wiederum die Felder gedüngt. Der Biobauernhof Scherm produziert circa 60 Prozent des Futters selber und bezieht den restlichen Bedarf von Bioproduktverkäufern aus der Region. Alles in allem bedarf es einem Spagat zwischen der Wirtschaftlichkeit dieses Unternehmens und der vorgegebenen Ökogesetze. Letztendlich entscheidet jeder Ökobauernhof individuell wie kommerziell sein Betrieb sein soll und wieviel „Bauernhofidylle“ machbar ist. Also kann man auf Grund eines Ökosiegels nicht automatisch auf eine kleinere Tierherde in Familienhaltung auf einem großen Freigelände schließen. Der Biobauer Ludwig Scherm setzt dieses persönliche Konzept zwar um, muss aber darauf hinweisen, dass dies für ihn nur als Nebenerwerbstätigkeit möglich ist. Des weiteren vermietet er Ferienwohnungen und betreibt eine Polstereiwerkstatt. Die Ferkel verkauft er zu 75% an Ökobetriebe und das Fleisch an Edelköche oder besonders umweltbewusste und naturverbundene Menschen, die diese Art der Tierhaltung schätzen. Bei Interesse an einer Hofführungen man sich an den Biobauernhof Scherm oder die Gemeinde Kirchberg wenden.


Wiesenfelden. „Weiher und Moore um Wiesenfelden“ - eine Frühjahrsexkursion auf der Wiesenfeldener Hochebene bieten der Landschaftspflegeverband Straubing-Bogen e.V. und der Naturpark Bayerischer Wald e.V. an. Treffpunkt ist am Freitag, den 8. Mai um 15 Uhr vor dem Rathaus am neuen Naturpark-Infopunkt in Wiesenfelden. Alle Interessierten sind herzlich zu dieser ca. zweieinhalbstündige, kostenlosen Wanderung eingeladen. Bitte festes Schuhwerk mitnehmen. Der Weg verläuft über die Naturschutzgebiete am Beckenweiher und im Brandmoos wieder zurück nach Wiesenfelden. Vom barrierefreien Naturlehrpfad am Beckenweiher führt die Exkursion weiter zum Flachmoor Brandmoos, an dessen Rand der Wanderweg Goldsteig vorbeiführt. Dabei kann man Wissenswertes und Interessantes zur Tier- und Pflanzenwelt sowie Pflege und Entwicklung der Landschaft erfahren. Referenten sind Diplom Biologe Heribert Kemmer, Geschäftsführer des Landschaftspflegeverbandes und Matthias Rohrbacher, Gebietsbetreuer des Naturparks.

 


Fortbildung in der Natur

Viechtach. Die Umweltstation Viechtach des Naturparks Bayerischer Wald und der Tourismusverband Viechtacher Land bieten eine Fortbildung für Vermieter, Touristiker und alle interessierten Naturliebhaber über den Pfahl an. Die kostenlose Wanderung findet am Dienstag, den 5. Mai von 15 bis 17 Uhr statt. Treffpunkt ist am Parkplatz „Großer Pfahl“ an der B 85. Referent ist Naturpark-Mitarbeiter Matthias Rohrbacher von der Umweltstation Viechtach. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Rückfragen unter 09942 – 1661. „Großer Pfahl und Kulturlandschaft – der grüne Mantel des weißen Quarzriffs“ lautet der Titel der Exkursion, die vom Großen Pfahl in das angrenzende Riedbachtal führt. Auf touristische Fragen wie Wanderwege, Info-Materialien, Führungsangebote, Schaustände usw. wird dabei ebenso eingegangen.

Die Exkursion beginnt am einzigartigen Naturdenkmal „Großer Pfahl“ - Bayerns Geotop Nummer eins - mit seinen hoch aufragenden Quarzriffen und lichten Pfahlheiden. Der ehemalige Quarzbruch mit der „Verladestation“ und „Alten Schmiede“ sind Zeugnisse der einhundertjährigen Abbaugeschichte des Pfahls in Viechtach. Am „Klopferplatz“ kann man sich auf die Suche nach Quarzen und Kristallen begeben.

Am und im Umfeld des „Großen Pfahl“ liegt das Außengelände der Umweltstation Viechtach. Eine vielfältige und sanft gepflegte Kulturlandschaft findet sich im angrenzenden Riedbachtal mit seinen beschaulichen Bachwiesen und knorrigen Hangwäldern. Am „Erlebnislehrpfad Kulturlandschaft“ säumen heckenreiche Streuobstwiesen, ein Schaubienenstand und ein Naturweiher den Weg. Hier gibt es viele Angebote, sich über die Natur zu informieren und die Natur zu erleben.


Am Ufer der Ilz von Kalteneck nach Fürsteneck

Der Naturpark Bayerischer Wald e.V. bietet im Rahmen von Bayern Tour Natur am Sonntag, 03.05.2015 eine geführte Wanderung an der Ilz an. Treffpunkt ist der Bahnhof in Kalteneck, die Abfahrt der Ilztalbahn erfolgt um 9:41 Uhr in Passau. Wer nicht mit der Bahn anreist, kann sich der Führung um 10:10 Uhr am Bahnhof in Kalteneck anschließen, Parkmöglichkeiten sind vorhanden. Die Wanderung erfolgt entlang der Ilz nach Fürsteneck. Es gibt Erläuterungen zum Gewässersystem der Ilz, und zu Flora und Fauna durch Gebietsbetreuer Stefan Poost. Mittags ist die Einkehr in der Schloß- Gaststätte möglich. Nach der Besichtigung der „Naturpark-Infostelle Ilz“ im Schloss geht es nach einem kurzen Rundgang im Naturschutzgebiet „Obere Ilz“ entlang der Wolfsteiner Ohe zurück zum Bahnhof Fürsteneck. Die Rückfahrt nach Passau mit der Bahn ist entweder um 13:40 Uhr oder 16:18 Uhr möglich. Festes Schuhwerk und der Witterung entsprechende Kleidung wird empfohlen die Wegstrecke beträgt ca. 8 km, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

 


Naturpark unterwegs an Donau und Altwasser

Bei der Vogelexkursion des Naturpark Bayerischer Wald mit dem Natur- und Landschaftsführer Frater Ludwig Schwingenschlögl von der Abtei Niederalteich konnte man etwa drei Dutzend verschiedene Vogelarten sehen oder hören. Trotz des bedeckten Himmels, bei dem die Lichtverhältnisse nicht so optimal zum Beobachten sind, konnte man den Teilnehmern ein sehr abwechslungsreiches Programm bieten. Frater Ludwig Schwingenschlögl verstand es wieder geschickt Arten zu entdecken oder zu erkennen und interessante Informationen dazu zu geben. Die Männchen sind bei den meisten Arten bunt und auffällig gefärbt. Dies dient dazu Weibchen anzulocken. Mit dem Gesang grenzen Männchen ihr Revier ab und versuchen Weibchen anzulocken. Der Gesang dient aber auch dazu, es den Jungvögeln wieder zu lernen oder aber auch nur aus Freude am Singen. Zwischendurch kam man immer wieder auf das Thema Klimaerwärmung und Verschiebung des Artenspektrums . Der Storch in Hengersberg hat beispielsweise heuer den Winter hier verbracht und ist nicht mehr in den wärmeren Süden gezogen. Die Weisskopf-Möwe, die normalerweise im Mitterlmeerraum vertreten ist, lässt sich neben den Lachmöwen verstärkt an der Donau entdecken. Vom Stiglitz über den Gartenrotschwanz bis zu Blaumeise und Mönchsgrasmücke konnte man die verschiedensten Arten hören. Interessant ist, dass einige Arten ihren Namen rufen wie zum Beispiel der Zilpzalp und der Kuckuck, den man auf einem Baumwipfel entdeckte. Der dritte der seinen Namen ruft ist der Uhu. Mit Grünspecht, Graureiher, Graugänsen und zwei Reiherenten wurde anschließend das Repertoire am Donaualtwasser noch bereichert. Auch der gelb-schwarz gefärbte, bunte Pirol ließ sich am Altwasser noch hören, ehe Bildungsreferent Hartwig Löfflmann vom Naturpark Bayerischer Wald e.V. die Gruppe zum Schluss der Exkursion verabschiedete.


 Winter Ade. Die ersten warmen Sonnenstrahlen locken die Frühblüher aus dem Boden, eine bunte Vielfalt zum Teil seltener Pflanzen im Ilztal, wie z.B. die Frühlingsplatterbse erfreuen jetzt den Wanderer an der Ilz. Die langen Wedel des Straußfarnes rollen sich gerade aus der Rosette und das behaarte Lungenkraut leuchtet blauviolett in der Sonne. Auch die weniger seltenen Arten, wie Buschwindröschen und Leberblümchen bedecken jetzt vielerorts den Waldboden. Der Blütenzauber ist nur kurz, wenn durch die Belaubung der Waldbäume der Waldboden beschattet wird, ziehen sich die Frühblüher wieder zurück.

Der Naturpark Bayerischer Wald e.V. lädt am Sonntag den 26.04.2015 zu einer geführten Wanderung im Naturschutzgebiet „Obere Ilz“ ein. Treffpunkt ist um 14:00 Uhr am Parkplatz an der Schrottenbaummühle. Zusammen mit dem Botanikexperten Karel Kleyn und dem Gebietsbetreuer Stefan Poost geht es zuerst ilzabwärts und über die Schönberger Triftsperre und auf der anderen Ilzseite wieder zum Ausgangspunkt zurück. Die Veranstaltung dauert etwa 2 Stunden und findet bei jedem Wetter statt. Festes Schuhwerk und der Witterung entsprechende Kleidung wird empfohlen.

 


 Naturparkvortrag in den NaturparkWelten in Eisenstein               

Etwa 80 Leute waren zum Vortrag mit Professor Dr. Haller aus Bodenmais in die NaturparkWelten in den historischen Wartesaal des Grenzbahnhofs Bayerisch Eisenstein gekommen. Nach einer Führung durch die Ausstellung „König „Arber“ durch Bildungsreferent Hartwig Löfflmann berichtete Professor Haller über seine langjährigen Recherchen zum Thema „Der Arber in Sprache, Literatur und Kunst“. Seine Recherchen reichen weit zurück. Eine erste, gesicherte urkundliche Erwähnung liefert eine Schenkungsurkunde aus dem Jahr 1029. Darin wird der Arber als „Hadauit“ bezeichnet. Viele ähnlich klingende Namen gab es dann über die Jahrhunderte hinweg, einige gut erklärbar, andere weniger. Der Name „Hadauit“ für den Großen Arber kommt von Hadu = Kampf und deutet auf ständige Reibereien an der bayerisch - böhmischen Grenze hin. Interessant ist eine ältere Bezeichnung für den Kleinen Arber, der als „Ilmanschwart“ bezeichnet wurde. Dieser Name ist längst in Vergessenheit geraten und hat sich bis heute nicht gehalten. Der Name „Ilmanschwart“ kommt von „Ilman“, den Ulmen und Wart als Aufsichtspunkt. Damit ist ein Weideplatz mit vielen Ulmen gemeint. Interessant wäre, so Professor Haller, wenn man Pollenanalysen durchführen würde, um damit eine eventuelle Anwesenheit von vielen Ulmen in vergangenen Jahrhunderten dokumentieren zu können. Im weiteren Vortrag berichtete Professor Haller über zahlreiche Beschreibungen der Region und von Land und Leuten durch mehr oder weniger prominente Reisende und auch Landesvermesser. Er zitierte beispielsweise Aventinus, den Landesvermesser Apian aber auch Friedrich Nitsche, der seine Eindrücke über die Region verewigte. Zahlreiche Postkarten, Landkarten und Bilder sowie Fotos gliederte Haller in fünf Bereiche und präsentiere sie. Es waren dies „der Große Arber in der Totalen“, eine große Serie zur „Kapelle St. Bartholomäus“, eine Serie zum „Schutzhaus“ und eine weitere zum „Arbersee“. Den Abschluss bildete dann die Serie, „der Arber von Weitem“, denn nicht alle Besucher und Künstler nahmen damals die Mühen auf sich, die unwirtliche Gegend näher zu erkunden oder den Arber zu besteigen. Interessant ist auch, dass die heute weitum berühmten „Arbermandl“ noch nicht sehr lange als solche bezeichnet werden. Erst 1985 war ein Kameramann Namens Martin Lippl diesen von Schnee eingehüllten, zerzausten Bergfichten auf der Spur und die Sprecherin Elfi Bertram berichtete erstmals in ihrem Begleittext von den „zauberhften Arbermandeln“ in der Gipfelregion. Zum Schluss der Veranstaltung bedankte sich Bildungsreferent Hartwig Löfflmann bei Professor Haller für den sehr fundierten und kurzweiligen Vortrag und verwies auf die noch in diesem Jahr anstehende Buchvorstellung des derzeit von Professor Haller in Arbeit befindlichen Buchs zum Arber. Diese Literatur wird bereits mit Spannung erwartet.


Klimafreundlich Kreisläufe und nachwachsende Energie

Geiersthal. Eine Führung in einer land- und forstwirtschaftlichen Holzvergasungsanlage wird gemeinsam vom Agenda 21 Arbeitskreis Energie und der Umweltstation des Naturparks angeboten. Treffpunkt ist am Freitag, den 24. April um 15:00 Uhr am Biomassehof Probst, Piflitz 4 an der Strasse zwischen Geiersthal und Gumpenried. Alle Interessierten sind herzlich zu dieser kostenlosen Veranstaltung eingeladen. Bei der Führung wird die Strom- und Wärmegewinnung aus Holz in einer innovativen Holzvergasungsanlage erklärt. Christoph Probst, Energiemanager (IHK) und kommunaler Energiewirt der Gemeinde Geiersthal, zeigt die hofeigene Anlage.

In Holzvergasungsanlagen wird aus nachwachsenden Rohstoffen Wärme und Strom erzeugt, die als erneuerbare Energien in der Region zur Verfügung stehen. Das klimaschädliche Kohlendioxid ist in einem Kreislauf des Baumwachsens und der Holzverwertung eingebunden. Heimische Energiequellen wie Grüngut oder Holz stärken nicht nur die Wirtschaftskraft und Wertschöpfung in der Region, sondern sind auch bei weitem klimafreundlicher. Bei der Verbrennung der endlichen Energieträger Erdöl, Erdgas oder Kohle wird zusätzlich das klimaschädliche Kohlendioxid freigesetzt. Dieses Treibhausgas ist für den Klimawandel entscheidend mitverantwortlich.


Bogen. Der Vortrag „Der Luchs im Bayerischen Wald“ informiert über diese vom Aussterben bedrohte Wildkatzenarten. Der bildreiche Vortrag mit der Buchvorstellung „Die Rückkehr der Pinselohren“ findet am Donnerstag, den 23. April um 19:30 Uhr in der Naturpark-Infostelle im Bahnhof Bogen statt. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Der Eintritt ist zu diesem vom Naturpark Bayerischer Wald e.V. angebotenen Vortrag ist frei.

Referent ist Dr. Marco Heurich vom Nationalpark Bayerischer Wald aus dem Sachgebiet für Naturschutz und Forschung. Er geht auf die Lebensweise und die Überlebenschancen des Luchses im Bayerischen Wald ein und gibt spannende Einblicke in das Leben dieser faszinierenden Wildkatze. Dr. Marco Heurich hat jahrelang das deutsch–tschechische Luchsprojekt mitbettreut, bei dem ca. zehn Luchse und mehr als 200 Rehe mit Sendern versehen wurden. „Wir wollen wissenschaftlich erforschen, welchen Einfluss der Luchs auf den Rehbestand hat“, erklärt er das Hauptziel dieses Projektes. Im dem Buch „Die Rückkehr der Pinselohren“ hat er diese Erkenntnisse und vieles weiteres Interessantes und Wissenswertes zum Luchs beschrieben. Nach dem Vortrag kann das Buch durch den Autor signiert werden.