2013


Das Naturpark - Informationshaus an der B11 - Abfahrt Zwiesel - Süd (Info-Zentrum 3) ist ab Samstag, 21.09.2013 bis einschließlich Sonntag, 13.10.2013 geschlossen und dann wieder zu den übliche Zeiten, täglich von 9:30 bis 16:30 Uhr geöffnet. Die Geschäftsstelle ist weiterhin geöffnet.


Unter dem Motto „Natur und Kultur am Bogenberg“ fand der „Tag des Geotops“ in Bogen statt, zu der der Naturpark Bayerischer Wald e.V. eingeladen hatte. Dabei konnten Interessierte mehr über die Erdgeschichte sowie die Tier- und Pflanzenwelt des Naturschutzgebiets Bogenberg erfahren. Das Geotop Bogenberg ist in die Liste der einhundert schönsten erdgeschichtlichen Naturdenkmäler in Bayern aufgenommen. In der Naturpark-Infostelle im Bahnhof Bogen begann Gebietsbetreuer Matthias Rohrbacher mit einer Einführung in die Erdgeschichte des Bogenberges. Anhand von Gesteinen wie den besonderen Schiefersteines des Donaurandbruches wurde sie den Teilnehmern anschaulich erklärt. Erstaunt waren sie über die frühere Nutzung des steilen Bogenbergs als Weide und Weinberg, die in alten Bildern in der Naturpark- Infostelle zu sehen ist. Zahlreiche Bilder zeigen auch die am Bogenberg lebenden Tiere und Pflanzen. Zauneidechse, Grünspecht, Küchenschelle oder Mauerpfeffer sind an den trockenen und nährstoffarmen Magerrasen und Felsstandorten zu finden Während der anschließenden Wanderung über den Lipp- und Hangweg wies Matthias Rohrbacher auf verschiedene Pflanzenarten hin. Neben seltenen Bäumen wie Robinie, Feldulme oder Wildapfel standen auch botanische Besonderheiten wie Fetthenne oder Kartäusernelke im Blickfeld. Am Steilhang sind Eichen- und Hainbuchenwälder eng mit Schlehen- und Ligusterbuschwerk verzahnt. Auf felsigen und steilen Standorten mit wenig Humusauflage finden sich kleine Trockenrasen. An der Wallfahrtskirche angekommen wurden die Teilnehmer mit einem Ausblick auf die Donau und den Gäuboden belohnt. Der Rückweg führte die Gruppe über den Pilger- und Kreuzweg zurück zum Ausgangspunkt.


„Felsengipfel und Wacholderheiden“ – eine naturkundliche Wanderung im wilden Waldgebirge bietet der Naturpark Bayerischer Wald e.V. im Landkreis Straubing-Bogen an. Treffpunkt ist am Sonntag, den 29. September um 15:00 Uhr am Parkplatz Hirschensteinweg nahe dem Kletterwald in Sankt Englmar. Die ungefähr dreistündige Wanderung führt auf die drei, über tausend Meter hohen Berge Predigtstuhl, Hochberg und Knogl. Hier bietet sich eine beeindruckende Aussicht einmal in Richtung Donautal und einmal in Richtung Innerer Bayerischer Wald. Felsengebilde oder Blockschuttfelder zeigen den Vorderen Bayerischen Wald von seiner wilden Seite. Lichte Zwergstrauchheiden und weite Wälder säumen den Weg. Interessante Informationen zu seltenen Tieren wie Luchs oder Auerhuhn stehen auf dem Programm. Referent ist Matthias Rohrbacher, Gebietsbetreuer des Naturparks. Alle Interessierten sind zu der kostenlosen Wanderung herzlich eingeladen, die auch für Familien mit Kindern gut geeignet ist. Bitte festes Schuhwerk mitnehmen.


Die spannendste Art, etwas über die Menschen einer Region zu erfahren, über ihr Verhältnis zur Natur, über ihre Ängste, aber auch über ihre Probleme, ist, in ihre Sagenwelt einzutauchen. Im Bayerischen Wald sind es besonders die Berge, besondere Felsformationen, aber auch die dunklen Karseen, die schon vor vielen hundert Jahren die Phantasie der Menschen beflügelten. Obwohl viele Sagen tragisch enden, faszinieren sie noch heute jung und alt. Arbergebietsbetreuerin Dr. Isabelle Auer vom Naturpark Bayerischer Wald lud daher kürzlich Jung und Alt zu einer Sagenwanderung rund um den Großen Arbersee ein, da er – heute Ausflugsziel für eine halbe Million Besucher im Jahr – Schauplatz der meisten Arbersagen ist. Dass diese „sagenhafte Stimmung“ zu manchen Zeiten auch heute lebendig werden kann, wurde gleich zu Beginn der Führung, zu der die Gebietsbetreuerin trotz widrigen Wetters 15 Teilnehmer begrüßen konnte, deutlich: Jeder, der schon mal an den Arberseen unterwegs war, weiß, dass hier ein striktes Wegegebot und Badeverbot gilt: Aus Sicht des Naturschutzes, um die bedrohte Pflanzenwelt im und am See zu schützen und um Trampelpfade, die das Naturschutzgebiet verunstalten, zu verhindern. Eine „sagenhafte“ Begründung fand die Gebietsbetreuerin jedoch in der Geschichte vom Liebespaar, das beim Schwimmen im Großen Arbersee in den Tiefen gezogen wird. Welche Verfehlung das Paar jedoch aus Sicht derjenigen begangen hatten, die die Sage zuerst erzählten, kann man heute nur vermuten. Allen Arbersagen gemeinsam ist, dass der Große Arbersee nicht nur als Wohnort von Nixen oder „weißen Frauen“ gilt, sondern auch als Ort, wo allzu gierige Menschen, die dem See seinen „Schatz“ – goldene Fische – entreißen wollen, bestraft werden. Glaubt man der Sage, so lebt noch heute am Grunde des Sees der Arberriese, der hier, um die Menschen zu schützen, von den Arbernixen festgehalten wird. Nur wer sich nicht davor scheut, auch bei stürmischem Wetter einen Spaziergang um den Großen Arbersee zu machen, kann erleben, wie er noch heute hin und wieder am Seegrund tobt. Die Gebietsbetreuerin: „Wer sich auf den „König des Bayerischen Waldes“ einlässt, merkt, dass der Arber ein besonderer Berg ist. Er ist ein Ort, wo durch die Natur Mythologie und Moderne so unmittelbar aufeinander treffen, wie nirgendwo sonst im Bayerischen Wald.“


Der Bayerische Wald hat einige naturkundlich besonders interessante Berge zu bieten. Nirgendwo trifft jedoch eine faszinierende Natur auf so viele Besucher, wie auf dem Arbergipfelplateau. Über eine Million Menschen – Natursportler, Genusswanderer und Bergbahnbenutzer - finden in vielen Bereichen des Arbergipfels eine Natur, die selbst im Bayerischen Wald einzigartig ist. Oberflächlich gesehen, scheint die menschliche Nutzung am Gipfelplateau die Natur zu dominieren, doch bei näherer Betrachtung wird deutlich, dass der Naturschutz – beispielsweise durch eine intensive Besucherlenkung - es geschafft hat, viele Kleinode zu bewahren. Arbergebietsbetreuerin Dr. Isabelle Auer vom Naturpark Bayerischer Wald lud kürzlich alle Arberfans zu einem Rundgang um das Gipfelplateau ein. Bereits am Treffpunkt, der Arberkapelle, verdeutlichte die Gebietsbetreuerin den rund 40 Teilnehmern, dass der Arber auch in der Kultur des Bayerischen Waldes eine wichtige Rolle spielt: Alljährlich pilgern mehrere tausend Menschen zur Arberkirchweih auf den Gipfel. Lässt man sich auf den Berg ein, so wird einem schnell deutlich, dass die jahrhundertealten Sagen und Mythen, die sich um den Berg ranken, mit etwas Phantasie auch in unserer heutigen Zeit ihre Bedeutung haben: Die sagenhafte „Alte vom Arber“, die jedem Bergwanderer, der sich ihr anvertraut, neuen – psychologischen – Halt gibt, steht in unser hektischen Zeit für die Kraft, die jeder Wanderer in einer intakten Natur schöpfen kann. „Manchmal“, so Dr. Isabelle Auer, „kann auch scheinbar Alltägliches etwas Besonderes sei: Bei dem an manchen Stellen des Plateaus verbreiteten Sauerampfer handelt es sich keineswegs um den „normalen“ Wiesen-Sauerampfer, sondern um den besonders geschützten Alpen-Sauerampfer. Auch viele andere am Gipfel heimische Pflanzen – wie der Alpen-Flachbärlapp, der Ungarische Enzian oder die Frühjahrsblüher Alpenlattich und die Soldanelle sind außer in den Hochlagen des Bayerischen Waldes nur im Hochgebirge zu finden, ebenso wie viele Vögel, die die Felsen der Gipfelregion als Rastplatz, den Borstgrasrasen zwischen den Riegeln als Brutstätte nützen.“ Aufgabe des Naturschutzes ist es, diese einzigartige Arbernatur auch für kommende Generationen zu schützen. Die Gebietsbetreuerin: „Nur in einer intakten Natur können sich die Menschen vom Stress erholen und zumindest für kurze Zeit ihre Alltagssorgen vergessen. Der Naturschutz ist somit auch engster Verbündeter eines Fremdenverkehrs, der – ohne große Investitionen - das fördert, was das Besondere der Bayerwaldnatur ist: seine Ursprünglichkeit.“


Am Sonntag, den 15. September werden in ganz Deutschland viele Veranstaltungen zum Tag des Geotops angeboten. Geotope sind steinalte Boten der Erdgeschichte, wie beispielsweise bizarre Felsen, geheimnisvolle Höhlen oder Fundstellen seltener Mineralien. Hier kann man gleichsam den „Pulsschlag der Erde“ fühlen. Im Naturpark Bayerischer Wald stehen dabei der Große Pfahl in Viechtach und der Bogenberg in Bogen im Mittelpunkt. Alle Interessierten sind herzlich zu den kostenlosen Wanderungen eingeladen. Das Quarzriff Großer Pfahl in Viechtach und der Donaurandbruch am Bogenberg sind in die Liste der einhundert schönsten erdgeschichtlichen Naturdenkmäler Bayerns aufgenommen. Treffpunkt in Bogen ist am Sonntag, den 15. September um 14:00 Uhr in der Naturpark-Infostelle im Bahnhof Bogen (1.Stock). Die An- und Abfahrtszeiten der Bahn werden berücksichtigt. „Natur und Kultur am Bogenberg“ lautet der Titel der geführten Wanderung zum „heiligen Berg Niederbayerns“. Matthias Rohrbacher, Gebietsbetreuer des Naturparks, lädt zu einer ca. dreistündigen Wanderung am Naturlehrpfad für große und kleine Naturliebhaber ein. Der Bogenberg an der Donau ist Lebensraum für eine beeindruckende Tier- und Pflanzenwelt. Das Naturschutzgebiet ist Heimat für wärmeliebende Tierarten wie Zauneidechse, Schlingnatter oder Schwalbenschwanz. Auf den steilen Felsstandorten finden sich kleine Trockenrasen mit magerkeitsliebenden Pflanzen wie Felsenmauerpfeffer oder Sonnenröschen. Mit den besonderen Bruch- und Schiefergesteinen des Donaurandbruches gehört der Bogenberg zu den 100 schönsten Geotopen Bayerns. Seine religiöse und kulturelle Bedeutung zeigt sich zum Beispiel an der Wallfahrtskirche und dem Kreisheimatmuseum. Treffpunkt in Viechtach ist am Sonntag, den 15. September um 14:00 Uhr am Parkplatz Großer Pfahl an der B85. Referentin Dorothea Haas, Diplom Geologin und Landschaftsarchitektin, lädt zu einer ca. zweistündigen, naturkundlichen Wanderung am „Großen Pfahl“ ein. Wissenswertes und Interessantes zur Erdgeschichte, Tier- und Pflanzenwelt oder der fast 100-jährigen Abbaugeschichte im ehemaligen Quarzbruch kann man dabei erfahren. Im Naturschutzgebiet „Großer Pfahl“ bietet sich dem Wanderer ein Naturschauspiel von hoch aufragenden Felsenriffen, tiefen Quarzbrüchen, beweideten Pfahlheiden und lichten Wäldern. Die Felsentürme aus Quarzgestein sind nicht nur landschaftlich sehr reizvoll, sondern beflügeln schon lange die Phantasie der Menschen. Nach alten Sagen sind die weißen Felsenzacken der oberirdische Kamm eines tief im Erdinnern ruhenden Drachens. Tatsächlich ist der Pfahl ein uralter Riss im Grundgebirge des Bayerischen Waldes. Gegen Ende des Erdaltertums drangen heiße wässrige Quarzlösungen in diese Spalten und Hohlräume ein und erstarrten in einer Tiefe von bis zu fünf Kilometern zum weißen Quarzgestein. Im Laufe der Jahrmillionen wurde das umliegende weichere Gestein verwittert und abgetragen. Der sehr harte Pfahlquarz widerstand bis heute dem Zahn der Zeit. Am „Klopferplatz“ kann man selbst Quarzkristalle suchen – nur hier ist die Mitnahme von Quarzkristallen im Naturschutzgebiet erlaubt.


Abends, wenn es am Großen Arbersee wieder ruhig wird, kann man sie spüren: Die manchmal fast märchenhaft anmutende Stimmung, die den dunklen Karsee umgibt. Die Natur fasziniert die Menschen jedoch schon seit Jahrhunderten. Noch heute glauben einige Naturvölker, dass die Natur von Geistern beseelt ist. Aber auch bei uns entstanden über die Jahrhunderte aus dieser Faszination, die die Natur auf uns Menschen ausübt, viele Sagen, Geschichten und Gedichte. Der Naturpark Bayerischer Wald lädt daher alle sagenbegeisterte Arberfreunde am Samstag, den 14. September zu einer abendlichen Sagenwanderung rund um den Großen Arbersee ein. Arbergebietsbetreuerin Dr. Isabelle Auer wird auf dem etwa 2-stündigen Abendspaziergang alte Sagen und neuere sagenhafte Geschichten (wahre und erfundene) rund um den „König des Bayerischen Waldes“ erzählen. Treffpunkt ist um 18:00 Uhr vor der Gaststätte am Großen Arbersee. Bitte bringen Sie eine Taschenlampe mit und denken Sie an festes Schuhwerk.


Alljährlich Ende August versammeln sich in der Gottesgabe des Bodenmaiser Silberbergs die Fledermäuse der Arberregion zum Balzen. In trockenen Spätsommernächten kann man daher hier mit etwas Glück besonders viele dieser „Kleinen Schatten der Nacht“ beobachten. Europaweit laden Natur- und Artenschützer am letzten Augustwochenende an solchen bei Fledermäusen besonders beliebten „Treffpunkten“ zu Veranstaltungen zum Thema „Fledermaus“ ein. Über 70 Fledermausfans jeden Alters folgten auch heuer wieder der Einladung des Naturpark Bayerischer Wald und der LBV Kreisgruppe Regen, in der Europäischen Fledermausnacht am Silberberg sowohl spielerisch, also auch durch einen spannenden Bildvortrag der Fledermausexpertin Susanne Morgenroth mit anschließender Fledermausbeobachtung in der Gottesgabe mehr über die einzigen Säugetiere, die fliegen können, zu erfahren. Erste Einblicke in die Welt dieser faszinierenden Tiere konnte Arbergebietsbetreuerin Dr. Isabelle Auer besonders den jüngsten Teilnehmern bereits auf dem Aufstieg von der Silberbergtalstation zum Barbarastollen geben: Fledermäuse orientieren sich – nicht nur bei der Jagd – mit Hilfe der Echoortung. Sie stoßen extrem hohe Ultraschalltöne, die wir Menschen nicht hören können, aus. Diese werden von Hindernissen und Beutetieren reflektiert. Am Klangbild des Echos können die Tiere dann sogar erkennen, um welche Art des Hindernisses es sich handelt. Im Naturerlebnisspiel „Fledermaus und Motte“, bei dem ein Kind mit verbundenen Augen, das also quasi die „Fledermaus“ nachahmt, ein anderes Kind nur mit Hilfe eines Zurufes fangen muss, konnte diese Jagdsituation auch für die Kleinsten veranschaulicht werden. Fledermäuse sind besonders geschützte Tiere. Jeder, der sich näher mit ihnen beschäftigt, wird sich schnell auch ihrer Bedeutung für den Naturhaushalt bewusst. Einer, der jährlich weit über 1.000 Fledermäusen ein Winterquartier zur Verfügung stellt und dem jeder die Begeisterung für seine winterlichen „Untermieter“ anmerken kann, ist Martin Schreiner, der den Teilnehmern der Fledermausnacht anschließend eine kurze Einführung in die Geschichte des Silberbergs gab. Wissenschaftlich und doch kurzweilig und auch für die jüngsten Teilnehmer gut verständlich, erzählte darauf Fledermausexpertin Susanne Morgenroth, unterstützt vom LBV-Vorsitzenden der Kreisgruppe Regen, Claus Gregor, vom Leben der Fledermäuse und der Flughunde, von den 19 im Bayerischen Wald heimischen Fledermausarten, aber auch von ihrer Arbeit als Fledermausschützerin. Ausgestattet mit diesem theoretischen Grundwissen, mit Taschenlampen und Fledermausdetektoren konnten sich die Teilnehmer an über 200 Fledermaussichtungen begeistern. Die Wanderstecke war zwar kurz, aber wegen der Steilheit des Geländes war es doch eine etwas abenteuerliche Nachtwanderung an der Gottesgabe, der „Fledermausdisco des Bayerischen Waldes“, wie Morgenroth diesen beliebten „Fledermaustreffpunkt“ nannte. Alle auch die Teilnehmer, die wegen dieser Naturpark-Veranstaltung extra aus Passau angereist waren, waren sich daher einig, dass sich der abendliche Ausflug nach Bodenmais gelohnt hatte.


Die Kapelle auf dem Falkensteingipfel wurde vom Naturpark Bayerischer Wald e.V. im Jahr 1987 errichtet. Der damalige Landwirtschaftsminister Hans Eisenmann kam persönlich zur Einweihungsfeier. Der damalige 1. Vorsitzende Emil Rimpler und der Kassenverwalter Eduard Gistl waren beide Motor in Sachen Errichtung einer Kapelle auf dem Falkensteingipfel. Ihnen zu Ehren wurden im Frühjahr 2006 zwei Gedenkbretter an der Kapelle angebracht. Alljährlich am 1. Sonntag im September wird die Falkenstein-Kirchweih begangen. Die Kapelle ist dem Hl. Franziskus geweiht. Er gilt als Patron für Natur und Schöpfung. Zum Gottesdienst am Sonntag, 01.09.2013, um 11:30 Uhr an der Falkensteinkapelle (Neben dem Schutzhaus) ergeht daher herzliche Einladung. Für die musikalische Umrahmung sorgt der Männergesangverein Frauenau. Die Messe zelebriert Stadtpfarrer Martin Prellinger aus Zwiesel. Für eine anschließende Bewirtung ist gesorgt. Herzliche Einladung ergeht an die Bevölkerung zu einer Wanderung zur Falkensteinkirchweih. Um 08:30 Uhr und um 09:30 Uhr wird jeweils ein Bus von Zwieselerwaldhaus ab Parkplatz Schillerstraßl bis zur Ruckowitz-Kreuzung verkehren, am Nachmittag gibt es um 15:30 Uhr eine Rückfahrmöglichkeit.


Für den niederbayerischen Filmemacher Jürgen Eichinger ist die Ilz etwas ganz Besonderes: Hier drehte er im Jahr 1998 seinen ersten Natur- und Tierfilm im Auftrag des Bayerischen Fernsehens. Letztes Jahr kehrte er mit einem BR-Kamerateam wieder an die „Schwarze Perle des Bayerischen Waldes“ zurück, um für die Sendereihe „Traumpfade“ den Schriftsteller Harald Grill auf seiner Wanderung von der Quelle bis zur Mündung zu begleiten. Vor allem „Lebens-Wege“ sind es, die Harald Grill interessieren. Und so trifft er auf seiner Wanderung durch die einzigartige Natur des Ilztals Menschen, in deren Leben die Ilz eine wichtige Rolle spielt. Seine Begegnungen sind dabei so abwechslungsreich wie der Fluss selbst und die Naturschätze in und am Wasser. Gesendet wird „Traumpfade – Entlang der Ilz“ erstmals am Mittwoch, 28. August um 20.15 Uhr (Wiederholung: Sonntag, 27. Oktober um 15:30 Uhr) im Bayerischen Fernsehen.