2012


Jährlich besuchen über 500.000 Wanderer und Ausflügler – Einheimische und Gäste - den Großen Arbersee. Leider wissen nur die wenigsten, welche Naturschätze man links und rechts des Seerundwegs entdecken kann, welche Sagen sich um den See ranken oder welche Anekdoten es über dieses Naturschutzgebiet zu erzählen gibt. Arbergebietsbetreuerin Dr. Isabelle Auer vom Naturpark Bayerischer Wald lädt daher alle, die mehr über den Großen Arbersee wissen und gleichzeitig seine Schönheit genießen wollen, am Samstag, 19. Mai zu einer abendlichen Führung rund um den Großen Arbersee an. Treffpunkt der etwa 2-stündigen Führung ist um 18:00 Uhr vor der Gaststätte am Großen Arbersee. Die Führung findet bei jedem Wetter statt. Bitte denken Sie an wetterfeste Kleidung und gutes Schuhwerk. Zu dieser Führung ist keine Anmeldung erforderlich.


Im Rahmen des Naturpark - Bildungsprogramms 2012 bieten der Naturpark Bayer. Wald e.V. zusammen mit der LBVKreisgruppe Deggendorf, der BN-Ortsgruppe Metten - Offenberg und dem Verein „Grünes Herz Europas“ eine gemeinsame botanische Frühjahrswanderung an. Treffpunkt ist am Sonntag, 20.05.2012 um 14:00 Uhr in der Gemeinde Bernried - Leithen, Landkreis Deggendorf an der Abzweigung Richtung Hirschberg, vor KFZ Kaiser. Referent ist Gerhard Nagl aus Deggendorf. Die Veranstaltung dauert etwa zwei Stunden. Die ersten Frühjahrsblüher kleiden die Landschaft in ein helles Grün und locken auf Ihre Weise hinaus in die Natur. Die Erläuterungen bieten für jeden etwas und ermöglichen auch dem botanisch weniger Geübten Pflanzen unterscheiden zu lernen. Ein Höhepunkt werden wild wachsende Orchideen sein. Wetterfeste Kleidung und gutes Schuhwerk sind erforderlich. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Die Veranstaltung ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.


Der Arbeitskreis Energie-und Verkehr des Landkreises Regen traf sich zu einer richtungsweisenden Sitzung im Naturpark-Informationshaus in Zwiesel. Seit über 15 Jahren war Dr. Paul Kestel aus Zwieselerwaldhaus Vorsitzender und Willi Baumgartner vom Landratsamt Regen Geschäftsführer. Beide wollen ihr Ehrenamt seit Herbst vergangenen Jahres in jüngere Hände legen. Eine Suche nach Nachfolgern gestaltete sich bisher schwierig, weil einige Dinge auch im Umbruch waren. Nun steht fest Dr. Wolfgang Schlüter der vormalige Leiter der Fundamentalstation Wettzell übernimmt den Vorsitz des Arbeitskreises und Josef Niedermeier aus Kaikenried der Maschinenbau- und Umwelttechnik studierte und sich erstmals mit einer Projektarbeit einen Namen machte, übernimmt die Geschäftsführung. Als Ansprechpartner am Landratsamt Regen dient die neue Juristin Petra Zöls, die die Spitze des Energiekompetenzteams darstellt. Nach einer kurzen Einführung durch den Arbeitskreisvorsitzenden Dr. Paul Kestel und einen Rückblick auf die zurückliegenden Aktivitäten durch Willi Baumgartner moderierte Regionalmanager Waldemar Herfellner den Abend. Willi Baumgartner bilanzierte, dass der Arbeitskreis Energie und Verkehr in den letzten 15 Jahren mit ca. 80 Veranstaltungen einer der aktivsten Arbeitskreise war. Neben einer Vielzahl von Veranstaltungen, die von der Wasserkraft bis zur Raumenergie reichten, wurden auch verschiedene Umfragen durchgeführt und Projektarbeiten angestoßen. Die Zusammenarbeit mit verschiedensten Institutionen bis hin zur FH Deggendorf war Standard. Auch bei zwei regionalen Entwicklungskonzepten für die Leader-Förderung wurde mitgearbeitet. Danach skizzierte Dr. Wolfgang Schlüter seine Ziele für den Arbeitskreis, der Informationsaustausch, die Vernetzung von Aktivitäten und die Mitwirkung von Projekten sind dabei wichtige Ziele. Heute beträgt der CO2 – Ausstoß pro Bürger 11 Tonnen im Jahr. Ziel ist es bis 2030 auf 6 Tonnen und bis zum Jahr 2050 auf 3 Tonnen herunter zu kommen. Weil Aktivitäten von Parteien oft nur die eigenen Parteileute erreichen, ist es wichtig einen allgemeinen Konsens zu finden. Das Thema ist jedoch für die Gesellschaft viel zu wichtig, als dass man es einem Hick – Hack aussetzen sollte. Als nächste Veranstaltung hat Dr. Schlüter einen Vortragsabend Mitte Juni ins Auge gefasst. Herr Kleinert vom Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr- und Technologie wird über das Energiekonzept der Bayerischen Staatsregierung berichten.


Zur Vogelexkursion des Naturparks Bayerischer Wald e.V. mit dem Natur- und Landschaftsführer Frater Ludwig Schwingenschlögl von der Abtei Niederaltaich konnte Bildungsreferent Hartwig Löfflmann eine Reihe Interessierter begrüßen. Etwa 20 verschiedene Arten von der Goldammer bis hin zum Mäusebussard konnte man beim etwa zweistündigen Rundgang durch das Naturschutzgebiet Runstwiesen zwischen Metten und Offenberg beobachten und hören. Beeindruckend war der Gesang der Lerche, die auch als „Mozart“ unter den Vögeln bezeichnet wird. Gerade Wiesenflächen sind für Wiesenbrüter enorm wichtig. Bei intensivem Ackerbau oder bei früher Mahd im Intensivgrünland haben Jungvögel keine Chance, ganz oft werden schon die Gelege vernichtet.


Der Naturpark Bayerischer Wald e.V. veranstaltete eine geführte Botanik- Wanderung an der Ilz. Referenten waren der Biologe Karel Kleyn und Gebietsbetreuer Stefan Poost. Bei herrlichem Wetter fanden sich gut zwanzig Naturinteressierte an der Schneidermühle zur Wanderung ilzaufwärts in die Dießensteiner Leite ein. Die gerade weiß aufblühende, späte Traubenkirsche, verbreitet momentan einen süßlichen Duft. Die häufigen Frühblüher wie Lichtnelken, Schöllkraut oder Erdbeere konnten blühend bewundert werden. Neben dem gefleckten Lungenkraut konnte aber auch das wollige Lungenkraut mit den langen und weichbehaarten Blättern als eine Besonderheit an der Ilz gezeigt werden, ebenso die vielblütige Weißwurz und auch die Einbeere. Die gerade austreibenden, hellgrünen Farnwedel des seltenen Straußfarnes heben sich vor dem dunklen Hintergrund der fließenden Ilz im Gegenlicht ab. In den Startlöchern stehen Eisenhut, Waldgeißbart und Mädesüß, die erst im Frühsommer das Ufer der Ilz mit ihren Blüten säumen. Unübersehbar waren auch die unzähligen Keimlinge des drüsigen Springkrautes und auch der beginnende Austrieb des schlitzblättrigen Sonnenhutes. Diese Neophyten bestimmen von Juli bis weit in den September wieder das Bild an der Ilz. Das große Samenpotential, die Verbreitung durch das Wasser und die lange Keimfähigkeit der Samen des Sprinkrautes sind die Ursache dieser Vermehrung. Aktive Maßnahmen zur Beseitigung der Neophyten werden deshalb nicht in Erwägung gezogen. Verschiedene Schmetterlinge nutzten das warme Wetter zum Fliegen. Der kleine Aurorafalter mit den orangen Flügelspitzen und der Zitronenfalter waren neben Tagpfauenauge und kleinem Fuchs schon unterwegs. Die abgenagten Zweige im Wasser zeigen die Anwesenheit des Bibers. An der Dießensteinmühle wurde über die ehemaligen Pläne zur Errichtung eines Stauwehres diskutiert, welches im Rückstaubereich die Dießensteiner Leite komplett unter Wasser gesetzt hätte, eine Vorstellung, die bei den Teilnehmern nicht auf Gegenliebe stieß. Auf der weiteren Wanderung wurde auch der Neubau des Weges in diesem Bereich angesprochen. „In ein paar Jahren wird sich alles wieder verwachsen haben, die geringe Wegereite und der moderate Ausbau haben dem Naturschutzgebiet keinen größeren Schaden zugefügt“, so die Meinung der Beteiligten, wenngleich der eine oder andere aber doch lieber auf einem Waldweg an der Ilz entlang gehen möchte.


Rund zwanzig Interessierte hatten sich zur abendlichen Vogelstimmenwanderung in das Riedbachtal eingefunden, die vom Landesbund für Vogelschutz Kreisgruppe Regen und dem Naturpark Bayerischer Wald e.V. in der Umweltstation Viechtach angeboten wurde. Förster Fritz Reiter führte fachkundig zu den Naturweihern, Hangwäldern und Wiesen im Riedbachtal. Der Referent informierte auch über Lebensweise und Lebensräume der heimischen Vogelwelt. Auf den noch unbelaubten Bäumen konnten einige Vögel wie Singdrossel oder Haubenmeise erspäht werden. Je später der Abend, umso intensiver erfreute der Vogelgesang die Wanderer. Das Rotkehlchen mit seiner perlend hohen Strophe, die kunstvoll flötende Mönchsgrasmücke oder der trillernde Zaunkönig wechselten sich ab. Einige höhlenbrütende Vögel wie Kleiber oder Waldbaumläufer tippelten auf den grobrindigen Eichen, Erlen und Weiden hin und her. Sie suchten dabei nach Insektennahrung und Bruthöhlen. „Gerade für die Höhlenbrüter sind dicke, alte und stellenweise morsche Bäume in den Wäldern wichtig, da hier bevorzugt die Spechte ihre Höhlen anlegen. Verlassene Spechthöhlen werden wiederum von vielen Vogel- und Fledermausarten genutzt“, berichtete Förster Fritz Reiter über einen naturnahen Wald mit einem gewissen Anteil von Tot- und Altholz. Nach der ca. zweistündigen Exkursion hatten die zufriedenen Wanderer mehr als dreißig Vogelarten erspäht oder gehört.


Im Rahmen des Naturpark - Bildungsprogramms 2012 bietet der Naturpark Bayer. Wald e.V. eine Vogelstimmenwanderung in Offenberg im Bereich der Runstwiesen an. Treffpunkt ist am Samstag, 05.05.2012 um 8:00 Uhr am Bahnhof Deggendorf. Wer aus dem Raum Offenberg kommt kann auch unter der Autobahnbrücke warten. Von dort aus startet die Exkursion. Die Veranstaltung dauert etwa zwei bis drei Stunden. Referent ist der Natur- und Landschaftsführer Frater Ludwig Schingenschlögl von der Abtei Niederalteich. Die Erläuterungen bieten für jeden etwas und ermöglichen auch dem ornithologisch weniger Geübten Vogelstimmen unterscheiden zu lernen. Wetterfeste Kleidung und gutes Schuhwerk sind erforderlich. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Die Veranstaltung ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Bitte Fernglas mitbringen.


Umweltbildung für alle Altersgruppen anzubieten, ist das Ziel der Umweltstation Viechtach, die vom Naturpark Bayerischer Wald e.V. getragen wird. Das neue Jahresprogramm informiert über alle Aktivitäten und Veranstaltungen. Neben Projekttagen und Führungen für Kinder und Jugendliche werden auch Vorträge, Seminare und Fortbildungen für Erwachsene angeboten. „Mit ca. 3.100 Teilnehmer im Jahr 2011 haben sich die Teilnehmerzahlen wieder sehr positiv und mit steigender Tendenz entwickelt“, freut sich Naturparkvorsitzender Heinrich Schmidt über den regen Zuspruch im Vorjahr. „Wer die Natur bereits in frühen Jahren kennen und schätzen gelernt hat, dem ist sie oft ein Leben lang ein schützens- und erhaltenswertes Gut“, so der Leiter der Umweltstation. Schon im Vorfeld wurden viele Institutionen, Vereine und Verbände eingebunden, um gemeinsam Veranstaltungen unter dem Dach der Umweltstation anzubieten: Der Imkereiverein Viechtach, der Landesbund für Vogelschutz, der Bund Naturschutz, der Kreisverband Regen für Gartenbau und Landespflege, der Tourismusverband Viechtacher Land oder das Staatliche Schulamt Regen sind hier zusammen mit dem Naturpark tätig. Auch Vertreter von örtlichen Kindergärten und Schulen waren bei den Vorbereitungen aktiv. „Mit Exkursionen, Ausstellungen und Projekttagen sollen Kinder, Jugendliche und Erwachsene für Umweltthemen sensibilisiert werden“, so Naturpark - Gebietsbetreuer Matthias Rohrbacher. Das Außengelände der Umweltstation im Umfeld des „Großen Pfahl“ bietet dazu vielfältige Möglichkeiten. Nach dem Motto „Der Natur auf der Spur“ kann man auf den Streuobstwiesen, Beobachtungsständen und Naturweihern die Natur erkunden. Die vielfältigen Angebote wenden sich an Einheimische und Urlauber. Große und kleine Naturfreunde sind herzlich dazu eingeladen. Für Schulklassen und Gruppen werden Projektaktionen zu Themen wie Pfahl, Wiese, Hecke, Bach, Weiher oder Wunderwelt der Insekten angeboten. Für ältere Jahrgangsstufen sind Themen wie Energie, Klima, Ökologie, Erdgeschichte oder gesunde Ernährung aus der Natur aktuell. Im Juni findet zusätzlich der Sonderprojekttag „GPS-Rallye und digitale Naturfotographie“ statt, der zeitgleich mit der Sonderausstellung „Natur im Fokus“ angeboten wird. Im Alten Rathaus kann man neben der Dauerausstellung „Der Pfahl im Bayerischen Wald“ in diesem Jahr die Sonderausstellungen „Vom (K)altbau zum Sonnenhaus“, „Gesteine und Mineralien im Bayerischen Wald“ oder "Nachhaltige Ernährung - Essen für die Zukunft" kostenlos besichtigen. Ab Pfingsten stehen regelmäßig Führungen am Großen Pfahl auf dem Programm. Die LBV - Kindergruppe „Die Pfahldrachen“ trifft sich hier im zweiwöchigen Abstand. Bei Vorträgen, Seminaren oder Fortbildungen können sich Interessierte über Themen wie gesunde Ernährung aus der Natur, Kräuterpädagogik, Pfahl, Klima und Energie informieren. Die Veranstaltungen werden aus dem Förderprogramm „Umweltstationen“ des Bayerischen Umweltministeriums mit finanziert. Die fachkundigen Referenten bieten praxisnahe Beratung und Aufklärung an, auch zur privaten und beruflichen Fortbildung. „Die Weiterbildung von Multiplikatoren ist uns ein wichtiges Anliegen“, erklärt Heinrich Schmidt als Leiter der Umweltstation. Eine Fortbildung zum Thema „Pfahl und Kulturlandschaft – grüner Mantel des weißen Quarzriffes“ (22.Mai) wird für Vermieter und Touristiker angeboten. Das Jahresthema der Umweltbildung in Bayern ist „G´scheit Essen mit Genuss und Verantwortung“. Nach dem Motto „gesunde Ernährung aus der Natur“ findet dazu eine Kräuterexkursion (24.Mai) für Lehrkräfte und Erzieherinnen statt. Im Seminar „Alte und junge Streuobstbäume schützen und nützen“ (6.Juli) werden Informationen zur Pflege und Ökologie von Streuobstbeständen und eine praktische Anleitung zum Sommerschnitt an Bäumen gegeben. „Bäche und Weiher als Lebensadern in der Landschaft – Gewässergüte einfach bestimmen“ (19.Juli) ist der Inhalt einer Weiterbildung für Lehrkräfte und KindergärtnerInnen. „Wildpflanzen sammeln, verwerten und genießen“ kann man bei einer Beerenexkursion (27.Juli) oder einer Pilzwanderung (21.September). Neben vielen weiteren Aktionen rundet ein Seminar (19.Oktober) über „Erneuerbare Energien und Energiegenossenschaften – gemeinsame Wege in die Energiezukunft – wie Bürger und Umwelt von der Energiewende profitieren“ das Angebot ab. Der neu erstellte Flyer, der auch die vielen weiteren Angebote beschreibt, kann bei der Umweltstation Viechtach, Stadtplatz 1 in der Pfahl-Infostelle im Alten Rathaus angefordert werden (bitte Rückporto beilegen). Alle Interessierten sind zu den kostenlosen Veranstaltungen herzlich eingeladen. Rückfragen unter 09942 – 90 48 64.


Im Rahmen des Naturpark - Bildungsprogramms 2012 bietet der Naturpark Bayer. Wald e.V. eine Botanische Frühjahrsexkursion im Ilztal an. Treffpunkt ist am Sonntag, 29.04.2012 um 14:00 Uhr am Parkplatz an der Schneidermühle. Unter dem Motto „Raus aus dem Winterschlaf“ wird der Biologe Karel Kleyn zusammen mit dem Naturpark Gebietsbetreuer Stefan Poost die Exkursion leiten. Erste Frühlingsboten und Maßnahmen im Naturschutzgebiet „Obere Ilz“ werden den Teilnehmern näher erläutert. Die Veranstaltung findet bei jedem Wetter statt und dauert etwa zwei Stunden. Wetterfeste Kleidung und gutes Schuhwerk sind erforderlich. Anmeldung ist nicht notwendig. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.


„Der Vordere Bayerische Wald im Frühjahr – Weiher, Moore und Donauseitentäler bei Wiesenfelden“: Unter diesem Motto steht der Tag der Natur- und Landschaftsführer im Landkreis Straubing-Bogen am letzten Aprilwochenende. Die Veranstaltung wird vom Naturpark Bayerischer Wald e.V. angeboten. Alle Natur- und Landschaftsführer sowie interessierten Naturfreunde, die sich über diese Ausbildung informieren möchten, sind herzlich zu den kostenlosen Exkursionen eingeladen. Die Veranstaltung beginnt am Samstag, den 28. April um 10:00 Uhr am Rathaus Wiesenfelden. Eine Anmeldung ist bis Donnerstag, den 26. April unter 09922 – 802480 erforderlich. Am Vormittag findet eine Exkursion zu Weihern und Mooren um Wiesenfelden statt. Die ca. vier km lange, zweistündige Wanderung verläuft über die Naturschutzgebiete am Beckenweiher und Brandtmoos zum Naturerlebnisweg Kobelberg. Vom barrierefreien Naturlehrpfad am Beckenweiher führt die Strecke über den Goldsteig und Jakobsweg zum Waldgasthof Schiederhof. Referent ist Matthias Rohrbacher, Gebietsbetreuer des Naturparks. Am Nachmittag findet ab 14:00 Uhr eine Exkursion zu den Donauseitentälern statt. Die ca. sechs km lange, zweistündige Wanderung verläuft vom Schiederhof durch das Tal des Leithenbaches nach Pillnach. Referent am Nachmittag ist Diplom Agraringenieur Robert Rossa, der auch das Bayern-Netz-Natur Projekt Donauseitentäler betreut. Er berichtet über Landschaftspflegemaßnahmen und geht auf die Flora und Fauna in den Donauseitentälern ein. Die Veranstaltung endet um ca. 16:30 Uhr in Pillnach mit einer Rückfahrt der Teilnehmer im Bus nach Wiesenfelden.