August 2016


Tour mit dem Gebietsbetreuer Johannes Matt am kommenden Mittwoch

Drachselsried. Schwarzeck, Heugstatt und Enzian sind zwar weniger bekannt als der Große Arber, aber ebenso schöne Ausflugsziele in der Arberregion. Der Arbergebietsbetreuer Johannes Matt vom Naturpark Bayerischer Wald lädt zusammen mit der Gemeinde Drachselsried zu einer Wanderung auf diese Bayerwaldgipfel ein.

Treffpunkt ist am Mittwoch, 10. August, um 10 Uhr an der Tourist-Info Drachselsried beziehungsweise um 10.15 Uhr am Parkplatz Schareben. Der Wanderung dauert rund fünf Stunden. Die Teilnehmer sollen an Rucksackverpflegung und an festes Schuhwerk denken.

Im Anschluss an die Wanderung besteht die Möglichkeit zur Einkehr in der Berghütte Schareben Die Teilnahme an der Wanderung ist für Feriengäste und Einheimische kostenlos. Um eine Voranmeldung bis morgen, Dienstag, bis 12 Uhr in der Tourist Info Drachselsried,  09945/905033, wird gebeten.vbb 


Naturpark und Gartenbauverein informierten

Frauenau. Viele der heimischen Fledermausarten sind in ihrem Bestand gefährdet oder vom Aussterben bedroht. Der Naturpark Bayer. Wald lud daher zusammen mit dem Gartenbauverein Frauenau zu einer Infoveranstaltung über die Tiere ein.

Der Gartenbauverein widmet sich jedes Jahr in seinem Jahresprogramm einem Naturschutzthema schwerpunktmäßig. Diesmal veranstaltete man zusammen mit dem Naturpark einen Vortrag im Hotel St. Florian und eine Abendexkursion. Referentin war die Fledermausexpertin Susanne Morgenroth.

Beim Vortrag wurde über Biologie und Lebensweise der Fledermäuse berichtet und auch ein Pflegetier hergezeigt, das mit Mehlwürmern gefüttert werden konnte. Bei der anschließenden Wanderung erkundete man einen Waldrand und gewässernahe Bereiche im Flanitztal. Dort konnten die Teilnehmer verschiedene Arten mit Fledermausdetektoren erfassen. Diese Hilfsmittel übersetzen die für den Menschen meist unhörbar hohen Rufe der Fledermäuse in hörbare Signale. Sehr gut beobachten ließen sich Wasserfledermäuse beim Jagen von Insekten an der Wasseroberfläche. Einen Hinweis gab es auch zu den Langohr-Fledermäusen in der Kirche.

Der Naturpark nimmt Hinweise zu Wochenstuben und Fledermausquartieren entgegen unter09922/80 24 80. Wer Fledermäuse an Gebäuden hat, sollte sich melden und kann sich im Gegenzug beraten lassen. Die Wochenstubenzeit, in der die Mütter ihre Jungen großziehen, geht für heuer bald zu Ende. Weitere Infos erhält man unter www. fledermaus-bayern.de oder beim Besuch im Europäischen Fledermauszentrum in den NaturparkWelten im Grenzbahnhof Eisenstein (www.naturparkwelten.de).löf 


Naturpark dankt dem Nationalpark für die gute Zusammenarbeit – 49. Jahreshauptversammlung

Zwiesel. Der Naturpark Bayerischer Wald e.V. tagte im Rahmen seiner 49. Jahreshauptversammlung diesmal in der Bauhütte Perlesreut.

Vorsitzender Heinrich Schmidt begrüßte alle Landkreis- und Gemeindevertreter und die Ehrengäste, darunter MdL Max Gibis. In einem straffen Zeitplan wurde das Programm abgearbeitet und zwei Kassenprüfer neu gewählt.

In einem besonders ausführlichen Bericht ging der Vorsitzende auf die Schwerpunkte der Vereinstätigkeit und der Förderabwicklung ein. Zahlreiche Projekte konnten im vergangenen Jahr realisiert werden, beispielsweise die Erstellung neuer Lehrpfade in Teisnach und in Schwarzach sowie die Produktion einer Reihe von Flyern und Broschüren. Außerdem ist eine mobile Ausstellung zu Fledermäusen entstanden. Derzeit läuft die Ausstattung mit Übersichtswanderkarten für den Landkreis Freyung-Grafenau. Auch im Artenschutz gibt es Schwerpunkte, vor allem bei den Fledermäusen und im Botanischen Bereich, beispielsweise im Landkreis Deggendorf.

Anschließend stellte Geschäftsführer Hartwig Löfflmann in seinem Bericht die finanzielle Abwicklung der umfangreichen Projekte und Maßnahmen vor. Der Naturpark hat demnach auch im abgelaufenen Geschäftsjahr eine ausgeglichene Bilanz.

Der Höhepunkt dieses Jahres ist der Gewinn des „Fahrtziel Natur“ – Awardes, für den sich Naturpark und Nationalpark gemeinsam beworben hatten. Die Auszeichnung ist mit einem Werbepaket in Höhe von 25 000 Euro dotiert, im Oktober wird zudem eine Pressereise zum Thema „Fahrtziel Natur“ stattfinden. Der Vorsitzende bedankte sich für die gute Zusammenarbeit mit dem Nationalpark. „Nur gemeinsam können wir unsere Region voranbringen“, sagte Heinrich Schmidt.

Zum Schluss der Veranstaltung fand die Verleihung des Ehrenzeichens des Naturparks an 2. Vorsitzenden Heinrich Lobmeier statt. In einer kurzen Laudation ging Heinrich Schmidt auf das ehrenamtliche Engagement von Heinrich Lobmeier ein: Er begann bereits 1983 als 3. Vereinsvorsitzender und wurde 1990 zum 2. Vorsitzenden gewählt. Uneigennützig steht er seither dem Verein in seiner ruhigen Art mit Rat und Tat zur Seite.

Zum Schluss der Jahreshauptversammlung bedankte sich Schmidt bei allen Mitgliedern, besonders bei den Landkreisen und Gemeinden für die vertrauensvolle Zusammenarbeit und vor allem auch bei allen Fördermittelgebern namentlich beim Bayer. Umweltministerium sowie bei der Regierung von Niederbayern für die Begleitung von Projekten. Anschließend führte Bürgermeister Manfred Eibl durch das denkmalgeschützte Ensemble der Bauhütte Perlesreut.löf