Naturschutzgebiet "Halser Ilzschleifen"

Halser IlzschleifeDer sogenannte "Halser Nebenpfahl" ist ebenso, wie sein großer Bruder bei Viechtach, eine sehr alte Bruchlinie, an der vor mehr als 330 Milllionen Jahren Erdbewegungen stattfanden und verläuft parallel zum großen Pfahl, etwa von Aicha v.Wald nach Hals.

Durch Hebungen und Senkungen entlang dieser Bruchlinie entstandenen auch hier die typischen Pfahlschiefer (Mylonite). Auf ihrem Weg durch Terziäre Ablagerungen stieß die Ilz schließlich auf den Pfahlschiefer und grub sich tief in einer Doppelschleife in den Fels.

Burgruine Hals

 

Der Felsen der Ruine Hals ist Lebensraum für viele wärmeliebende Arten. In den Spalten und Ritzen finden Mauereidechsen und Schlingnatter ideale Lebensbedingungen. Streifenfarn, Zimbelkraut und Mauerpfeffer sind Arten aus dem Pflanzenreich.

Daneben zeugen aber auch Pflanzen wie Flieder oder Efeu, von der menschlichen Besiedelung des Burgberges. Damit der Felsen nicht verbuscht oder zuwächst, werden im Zuge von Pflegemaßmahmen immer wieder Sträucher und Bäume entfernt.