Geologische Karte (Klick vergrößert)

Geologie - ein kurzer Überblick

Prägend für die Geologie des Naturparks ist die "Böhmische Masse", mit dem Bayer- und Böhmerwald am Westrand. Die Böhmische Masse ist Teil eines uralten Gebirgsmassivs, das seit dem Erdalterum die Geologie Mitteleuropas dominiert. Zum größten Teil stammt dieses Urgestein aus der Zeit vor 350 bis 500 Millionen Jahren, doch finden sich auch Gesteinsalter von mehr als 800 Millionen Jahren. Zum Vergleich: die Auffaltung der Alpen begann vor ca. 65 Millionen Jahren.

Bei den in unserem Raum vorkommenden Gesteinen handelt es sich hauptsächlich um "Umwandlungsgesteine" (Metamorphite), wie zum Beispiel Gneise, die u.a. aus bis zu einer Milliarde Jahre alten Meeresablagerungen entstanden sind. Später wurden diese Gneise von Gesteinsschmelzen aus dem Erdinnern durchzogen, die beim Erkalten den Granit bildeten. Das Donautal bildet beim geologischen Aufbau eine Ausnahme, es ist durch eiszeitliche Niederterrassen und nacheiszeitliche Aufschüttungen geprägt. Der Naturpark beherbergt eine geologische Besonderheit, den Pfahl. Dieser mit Quarz und Schiefer gefüllte "Riss" im Grundgebirge erstreckt sich über mehr als 140 km in nahezu schnurgerader Linie von der Oberpfalz bis nach Oberösterreich.

Detaillierte Informationen zur Geologie erfahren Sie hier: Eiszeit - Glas - Gold - Granit - Pfahl und mehr...