Die
Glasindustrie [12] profitierte ebenfalls
von der Eröffnung der Eisenbahnlinien: Die Glashütten
siedelten sich nun in der Nähe der Schienen an und stellten
den Betrieb von Holz- auf Kohlefeuerung um. Mit der Eisenbahn
wurde schließlich auch der Transport riesiger Mengen Holz
aus dem Waldgebirge möglich. Um das unwegsame Gelände
mit den steilen Anstiegen zu erschließen, mussten große
Mengen Erde bewegt und tiefe Einschnitte in den Fels vorgenommen
werden. Neben zahlreichen Brücken und Tunnels im Bayerischen
Wald wurde 1877 mit der Ohebrücke bei Regen die zweithöchste
Eisenbahnbrücke Bayerns fertiggestellt.