"Für Tausende von Deutschen ist der baierische Wald
eine terra incognita, für andere Tausende ein deutsches Sibirien,
eine unwegsame unwirthliche Wildniß aus Felsen, Wald und
Sumpf, bewohnt von wilden Thieren und halbwilden Menschen",
heißt es 1879 in der Berliner "Illustrierten Zeitung".
Der Verfasser des Berichtes beschreibt das Waldland aber trotzdem
als idyllisch und sehenswert, und er lobt vor allem die Waldbahn.
Die Eisenbahnverbindung schuf die Voraussetzungen für die
rasante Entwicklung des Fremdenverkehrs und war ein wichtiger
Anstoß für die wirtschaftliche Entwicklung im Bayerischen
Wald. Im Jahr 1909 startete der erste Zug mit Wintersportlern
in Regensburg. Kurz vor dem Zweiten Weltkrieg fuhren jährlich
rund 50.000 Menschen mit den Wintersportzügen in den Wald
.
