Grenzzone oder ökologische Modellregion

Ehemalige Kolchose bei SrníAuf tschechischer Seite veränderte die Vertreibung der deutschen Bevölkerung nach 1945 [40] [45] [49] [57] das Bild der Kulturlandschaft grundlegend. Viele Dörfer im Sperrgebiet [32] [48] verfielen oder wurden zerstört, Neusiedler aus allen Teilen der Tschechoslowakei kamen in den Šumava und die Landwirtschaft wurde in Großbetrieben kollektiviert. Bis zur Öffnung der Grenzen im Jahr 1989 war die Region als "Grenzzone" stark abgewertet. Heute wird das Waldgebirge als "Raum für die Zukunft" und "europäische ökologische Modellregion" bewertet.