Die bayerisch-böhmische Grenzlinie

Eine nach heutigen Maßstäben akzeptable Grenzlinie zwischen Bayern und Böhmen gab es im Mittelalter nicht. Aber obwohl der dichte Wald eine nahezu undurchdringlich Barriere bildete, schützen auf beiden Seiten Grenzwächter den Gebirgssaum: die Choden [07] von Domažlice und die Künischen Freibauern [06] am Fuße des Berges Osser. Endgültig festgelegt wurde die Grenzlinie erst in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts.