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Der Bayerische Pfahl Vor über 300 Millionen Jahren erstreckte sich quer durch
Europa ein Gebirge, das noch um einiges breiter war als die heutigen
Alpen und sich durch das Aufeinandertreffen der Europäischen
und der Afrikanischen Platte gebildet hatte. In den nachfolgenden
Jahrmillionen wurde es tiefreichend abgetragen, so daß
man heute an den Orten, an denen es an der Erdoberfläche
aufgeschlossen ist, in sein Inneres blicken kann. Eine der Strukturen,
die dabei zum Vorschein kommen, ist der Bayerische Pfahl, der
wie eine bloßgelegte Wirbelsäule aus dem Boden ragt.
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Ausflugstips: Entlang fast der gesamten Länge des Bayerischen Pfahls
existiert ein Wanderweg. Besonders eindrucksvoll sind die Quarzfelsen
bei Viechtach, wo es auch einige Informationen zu einem ehemaligen
Steinbruchbetrieb im Pfahlquarz gibt. |
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![]() © Bayerische Staatssammlung für Paläontologie und Geologie |