Gebietsbetreuung in Bayern

In Bayern sind insgesamt derzeit, außerhalb der Nationalparke, etwa 37 Gebietsbetreuer im Einsatz. Alle Standorte der Gebietsbetreuer und mehr Informationen finden Sie auf der Homepage der Gebietsbetreuer in Bayern und auf der Internetseite des Bayerischen Naturschutzfonds.

Bei den Führungen der Gebietsbetreuer kann die Natur hautnah erlebt werden. In ganz Bayern finden Exkursionen und Veranstaltungen von den Gebietsbetreuern statt. Seien Sie mit dem Gebietsbetreuer unterwegs und endecken Sie Ihre Heimat neu!

 

Und das haben Sie von Ihrer Gebietsbetreuung...

  • Ilz-Gebietsbetreuer Stefan Poost bei einer FührungGebietsbetreuer sind "vor Ort" für Sie da:

Als Experten beraten Sie sie kompetent in allen Fragen rund um ihr Gebiet. Sie sind durch ständige Präsenz Anlaufstelle für Einheimische, Touristen, Verbände, Schulen, Kindergärten, Gemeinden, Förderer, Presse, Rundfunk und das Fernsehen.

  • Gebietsbetreuer bewerben nachhaltig ihr Gebiet:

Sie machen die naturkundlichen Besonderheiten ihres Gebiets bekannt und fördern damit den sanften Tourismus.

Sie gewinnen interessierte Mitstreiter für den Naturschutz, unterstützen und koordinieren ehrenamtliche Arbeit und binden sie alle erfolgreich in lokale Projekte ein.

  • Gebietsbetreuer vermitteln:

Sie arbeiten mit Behörden und Gemeinden zusammen und äußern sich zu Planungen. Sie kennen dieKonfliktbereiche in ihren Gebieten und fördern die Konsenzfindung bei anstehenden Zielkonflikten, nicht nur am "Runden Tisch".

  • Gebietsbetreuer bieten Ihnen Umweltbildung aus erster Hand:

Umweltbildung für jedes Alter!Sie leiten Natur-Erlebnisführungen in ihre Gebiete und informieren dabei sachkundig und engagiert.

Sie vermitteln Umweltbewusstsein undsensibilisieren für Naturschutzthemen.

Sie erarbeiten zum Schutze ihrer Gebiete Strategien zur Besucherlenkung und setzen diese um.

Sie laden zu Vorträgen ein.
Sie organisieren Ausstellungen und Projekttage mit wechselnden Themenschwerpunkten für Schulklassen aller Schularten und für Kindergärten.

Aufgaben

Gebietsbetreuer in Bayern...auf der BUGA 2005Ihre Arbeit ist sehr abwechslungsreich, da ihr Aufgabenfeld sehr weit gespannt ist. Es umfasst u.a.

  • Öffentlichkeitsarbeit  
  • Umweltbildung
  • Besucherlenkung
  • Beratung der Bevölkerung
  • koordinierende und konzeptionelle Arbeiten in der Projekt- und Gebietsentwicklung
  • qualifizierte Umweltbeobachtung/Monitoring mit Arten- und Methodenkenntnis
  • Mithilfe bei der Umsetzung der Schutzgebietsverordnungen
  • Ansprechpartner für ehrenamtliche Naturschützer, Verbände, Schulen, Flächeneigentümer, Nutzer, Naturinteressierte, Behörden und Medien
  • Gebietsbetreuer machen ihr Gebiet bekannt und setzen sich für Nachhaltigen Tourismus ein
  • Erhebung von naturschutzfachlichen Daten, die sie für fachliche Konzepte nutzen, bereiten sie auf und stellen sie für Planungen der Naturschutzbehörden zur Verfügung

Ausbildung

Die hauptamtlich beschäftigten Gebietsbetreuer haben einenaturwissenschaftliche (z.T. auch zusätzlich eine pädagogische) Fachhochschul- oder Universitätsausbildung beispielsweise in den Bereichen:

  • Biologie
  • Geographie
  • Forstwirtschaft/Forstwissenschaft
  • Landschaftsarchitektur mit Schwerpunkt Landschaftspflege oder Landschaftsökologie

Träger

Träger der Gebietsbetreuerstellen sind Naturschutzverbände, andere Vereine oder Kommunen. Sie werden vom Bayerischen Naturschutzfonds und vom Europäischen Sozialfonds finanziell unterstützt. Die unteren Naturschutzbehörden der jeweiligen Landkreise und die höheren Naturschutzbehörden an den jeweiligen Bezirksregierungen begleiten die Gebietsbetreuer naturschutzfachlich und organisatorisch. Zusammen mit der Bayerischen Akademie für Naturschutz und Landschaftspflege fördern sie zudem den Erfahrungsaustausch

Mit der 1995 beim Naturpark Bayerischer Wald für den Großen Arber eingerichteten Schutzgebietbetreuerstelle war bayernweit die erste hauptamtliche "Naturwacht" an einem Naturpark im Einsatz. Mittlerweile sind im Naturparkgebiet auch am Pfahl und entlang der Ilz Gebietsbetreuer unterwegs. Heute ist die Betreuung einer Vielzahl von Projekten in den jeweiligen Regionen damit verbunden.