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Praktikum | Was ist ein Praktikum f. d. Umwelt? | Ehemalige berichten | FÖJ |
Ehemalige berichten - Auszüge aus Praktikumsberichten
Daniel (2005): ...Genau das durfte ich erfahren, was ein gelungenes Praktikum geben soll: Ich erhielt nicht nur einen Überblick über die Arbeit und Aufgaben des Naturparks, sondern ich dufte auch sonst viel Neues lernen und produktiv und kreativ sein. Mir wird dieses Praktikum immer in sehr guter Erinnerung bleiben.
Isabelle (2005 und Arbergebietsbetreuerin ab 2008): ...möchte ich in diesem Bericht nur etwas über mein Projekt "Naturpark barrierefrei" und in der Form einer "Epischen Komödie" mit dem Titel: "Auf der Suche nach dem retardierenden Moment" über eines der absoluten Highlights, den viertägigen Dreharbeiten für das BR-freizeitMAGAZIN am Großen Pfahl, am Weißenstein und in der Wildbachklamm Buchberger Leite erzählen. - Obwohl ich sicher bin, dass mir auch die vielen kleinen Highlights im Gedächtnis bleiben werden:
Bei einem Projekttag "Wasser" sagte ich: "Wir arbeiten jetzt wie die großen Forscher an der Uni, so richtig mit Untersuchungsprotokoll." Ein Junge strahlte mich ganz glücklich unter seiner Kappe an und meinte: "Hauptschüler, aber Forscher." - Den Satz hörte ich an diesem Tag noch oft! In Lalling lobte uns ein Lehrer: "Sie haben jetzt den Kindern in drei Stunden das beigebracht, wozu ich mindestens eine Woche gebraucht hätte. Und ich bin sicher, sie werden sich das heute Gelernte auch ganz bestimmt merken." Ein Mädchen aus Frauenau meinte bei einem Projekttag "Hecke": "Das ist ja wie eine Hecken-Safari!" Oder... Stefanie (2006): ...Dank dieses Praktikums wurde mein Blick wieder für die kleinen Besonderheiten in der Natur sensibilisiert, wogegen man in der Stadt oft abstumpft. Ich möchte diese Naturverbundenheit und die Umweltbildung, die ich hier erleben und erfahren durfte, nicht mehr missen.
Tobias (2007): ...Diese Projekttage haben mir sehr viel Spaß gemacht. Der Umgang mit den Schülern erfordert jeden Tag aufs Neue eine große Portion Einfühlungsvermögen und Geduld. Wenn ich aber merkte, dass die Schüler einen neuen oder anderen Zugang zur Natur bekamen und uns mit großen Augen anschauten, fühlte ich mich sehr aufgehoben....Meine Mitpraktikantin Isa drückte es immer so aus: "Wenn aus jeder Klasse nur einer bewusster mit dem Wasser umgeht oder im Wald aufmerksamer auf Pflanzen oder auf verschiedene Tierspuren achtet, ist einiges erreicht. Und das schafft man bei jedem Projekttag." Isabelle (2007 und Arbergebietsbetreuerin ab 2008): ...Wir Praktikanten arbeiteten uns in bisher für uns eher unbekannte Wissensgebiete ein....Faszinierend ist z.B., welche Heilmittel man aus Kräutern herstellen kann....Eines unserer "Kräuterzaubereien" war unser Blutwurztee, der wie der gleichnamige hochprozentige Likör aus der Wurzel der Blutwurz hergestellt wird. Komischerweise assoziierten die meisten Besucher, denen wir an unserem Stand auf der Gartenschau in Waldkirchen den Tee anboten, die Pflanze gleich mit dem Schnaps. Folgender Dialog verdeutlicht diese scheinbare (d.h. gespielte) "Angst" vor der Blutwurz: I: Wollen Sie Blutwurz-Tee? Besucher: Nein, keinen Blutwurz!!!! Ich muss noch fahren! I: Nein, ich meine doch: Teeeee!!! Die Sage von den Farnvögeln... Nils (2008):...Mein Praktikum im Naturpark hat mir sehr viele Einblicke in die unterschiedlichsten Arbeitsbereiche gegeben. Gerade das ist es auch, was den Naturpark für ein Praktikum so interessant macht....Auf diesem Weg möchte ich nochmals allen Mitarbeitern des Naturparks danken, die mir das Praktikum und damit viele einzigartige Erlebnisse ermöglicht haben. Joanna (2009): ...Neben der Umweltbildung umfassten unsere Aufgaben die Begleitung und Unterstützung der Gebietsbetreuer bei Führungen, Kontrollgängen, sowie bei der Instandhaltung von bestehenden Besucherlenkungsmaßnahmen. Letzteres forderte unser aller Muskelkraft, als meine Praktikumsbetreuerin Isa, meine Mitpraktikantin Melanie und ich am Großen Arbersee mit einem Tretboot Baumstämme, die im Wasser als Ablanderungen dienen und sich vom Ufer losgerissen hatten, wieder an ihren angestammten Platz schleppen mussten....Das "Praktikum für die Umwelt" im Naturpark Bayerischer Wald war für mich eine sehr erlebnisreiche, lehrreiche und vor allem sehr schöne Zeit. Für die drei Monate, die ich ganz sicher nie vergessen werde, möchte ich dem gesamten Naturpark-Team ganz herzlich danken.
Melanie (2009): ...Unbedingt zu erwähnen ist aber auch die wunderschöne Umgebung des Bayerischen Waldes, die mir vielfältige Möglichkeiten bot, meinen sportlichen Aktivitäten in der Natur freien Lauf zu lassen. Die abendlichen Radtouren, die Laufrunden durch den angrenzenden Nationalpark und die wunderschönen Wanderungen auf die höchsten Berge des Bayerischen Waldes und Böhmerwaldes waren beeindruckend. Das werde ich mit Sicherheit sehr vermissen. Gregoìre (2009) aus Frankreich: ... Die Ziele meines Praktikums waren, einen Einblick in die Welt des Naturschutzes in Deutschland zu bekommen, die Forstverwaltung mit der meines Heimatlandes Frankreichs zu vergleichen, mein Deutsch zu verbessern und eine andere Kultur zu erleben....Meiner Meinung nach sind die Ziele des Praktikums 100-prozentig erfüllt... Und ich habe hier sehr engagierte offene Leute getroffen, die mich ihre Welt haben entdecken lassen. Vielen Dank an Euch alle!!! 
Uwe (2010):
Leider verging die Zeit viel zu schnell. Man hat das Gefühl, gerade so richtig dabei zu sein, und nun hat es auch schon wieder ein Ende. Jedoch kann ich mit Freude zurückblicken, denn die Erwartungen, die ich an das Praktikum gestellt hatte, wurden voll und ganz erfüllt. Ich konnte nicht nur Einblicke in die Umweltbildung bekommen, sondern mir wurde auch genügend Freiraum gegeben, um eigene Ideen mit einzubringen. Das hat mir besonders gut gefallen, da man ja bekanntlicherweise aus seinen eigenen Erfahrungen und Fehlern am besten lernt. Hierfür möchte ich dem ganzen Naturparkteam, vor allem aber meiner Betreuerin Isa herzlich danken. Auch hatte jeder zu jederzeit immer ein offenes und freundliches Ohr für meine Anliegen. Zum oben genannten Freiraum zählte auch, die Erkundung des Bayerischen Waldes durch Führungen mit Isa und den anderen Gebietsbetreuern und das "Zeit-Lassen" für selbstständige Unternehmungen. Ich hätte es fast geschafft, die interessantesten Punkte des Bayerischen Waldes von Süd nach Nord abzuwandern, wenn nicht ein andauernder Regen am letzten Wochenende die "Schachten und Filze"- Tour vermasselt hätte. Aber der Liebe Gott hat es wohl so gewollt, dass ich nach meinem Praktikum noch einmal vorbeischaue, um die Wanderlücke zu schließen. Bei dieser Gelegenheit werde ich es natürlich nicht versäumen, auch im Naturparkhaus Grüß Gott zu sagen. Hierher kommt man immer wieder gerne zurück.
Vera (2010):
Die Arbeit im Naturpark war genauso, wie ich sie mir vorgestellt habe, wenn nicht sogar noch schöner! Alle meine Erwartungen wurden erfüllt, selbst die Skepsis, vor einer Schulklasse mit 30 Kindern zu stehen, war gleich nach dem ersten Projekttag verschwunden. Die Projekttage haben mir sehr viel Spaß bereitet und nicht nur die Kinder, auch ich habe viel gelernt dabei! Es war eine unglaublich schöne, einzigartige und lehrreiche Zeit. Und auch wenn es einmal mehr zu tun gab, so war doch immer ein Ausgleich gegeben durch das viele Draußen-Sein und den Naturgenuss! Ebenfalls toll fand ich, dass auch uns Praktikanten gleich Verantwortung in die Hände gelegt wurde, indem wir schon nach einer Woche unseren ersten Projekttag übernehmen durften. Ich möchte mich ganz herzlich bei allen Naturparkmitarbeitern in Zwiesel sowie den Außenstellen bedanken, sie haben mich sofort herzlich aufgenommen und selbstverständlich als vollständige Mitarbeiterin angesehen sowie von Anfang an in alle Arbeitsabläufe integriert. Wenn es einmal irgendwelche Fragen oder Unklarheiten gab, war sofort jeder da, um weiter zu helfen. Besonderer Dank gilt dabei Isa, die sich wirklich besonders Mühe mit uns gegeben hat, uns oft auf ihre Touren mitgenommen hat und auch tolle Tipps zum Wandern gab.

Lisa (2010): In meinem Praktikum habe ich mich dank der sehr guten Atmosphäre im Naturparkteam gleich wohl gefühlt. Die Offenheit und Freundlichkeit der Mitarbeiter gaben mir gleich das Gefühl, angenommen zu sein. Ich lernte die vielfältigen Aufgabenbereiche kennen, die es in einem Naturpark gibt. Ich konnte besonders im Bereich Umweltbildung und Öffentlichkeitsarbeit selbstständig und eigenverantwortlich mitarbeiten und Erfahrungen sammeln. Das Einbringen eigener Ideen war sehr erwünscht. Daher möchte ich mich beim gesamten Team und besonders bei meiner Betreuerin Isa, die immer ein offenes Ohr für die Anliegen der Praktikanten hatte, bedanken für die schönen und lehrreichen Wochen. Ich werde mich gerne an die Zeit im Naturpark erinnern. Es war toll, in einer Gegend zu arbeiten, wo andere Urlaub machen. Das Praktikum war leider viel zu kurz!!! Martin (2010): Die Vielseitigkeit der Aufgaben innerhalb dieses Praktikums hat mich positiv überrascht. Dank einer intensiven Praktikantenbetreuung konnte ich von Anfang an Projekte übernehmen und viele eigene Ideen einbringen. Das Naturparkgebiet durfte ich bei Führungen, Kontrollgängen und Exkursionen kennen und schätzen lernen. Vor allem die intensive Öffentlichkeitsarbeit haben den Alltag im Naturparkteam abwechslungsreich und spannend werden lassen. Aber auch die netten Gespräche und der sehr kollegiale Umgang innerhalb des Teams waren motivierend und zeigten die Offenheit, Aufgeschlossenheit und Freundlichkeit aller Mitarbeiter. Zusätzlich konnte ich an freien Tagen ausgedehnte Wanderungen in einer landschaftlich und kulturhistorisch reizvollen Landschaft genießen. Ein wirklich gelungenes Praktikum!
Katharina (2011):
Kaum fühlt man sich im Bayerischen Wald so richtig heimisch, schon sind die drei Monate wieder um. Dennoch konnte ich in dieser - viel zu schnell verflogenen - Zeit eine Menge Erfahrungen sammeln. So hatte ich die Möglichkeit, während den Projekttagen an Schulen auch wieder eigenes (teilweise in Vergessenheit geratenes) naturkundliches Wissen hervor zu kramen. Es tat so gut, wieder mit geschärftem Sinn und Hintergrundwissen die Wälder und Wiesen zu durchstreifen. Die Begeisterung der Schüler an den unterschiedlichen Themen ist meist auf uns Praktikanten übergesprungen und hat uns bleibende Eindrücke gegeben. Ein besonderes Highlight war auch die Zählung in einer Fledermaus-Wochenstube, wo wir über 400 Jung- und Alttiere auf einem Haufen erleben durften und die Kontrolle von Fledermauskästen zur Unterstützung des Artenschutzprojektes „Fledermaus“. Wahnsinnig gut gefallen hat mir, dass das „Draußen-Sein“ häufig Bestandteil unserer Arbeit war und wir dadurch auch die tolle Region kennen lernen konnten. Durch die Mitwirkung an einem GIS-Projekt und die Konzeption von Lehrpfaden bekam ich die Chance, von den Naturpark-Mitarbeitern und meinem Mitpraktikant Jan noch eine Menge PC-Kenntnisse zu erwerben. Ich werde noch lange von vielen Eindrücken zehren können und bin glücklich, dass ich mich für dieses Praktikum entschieden habe. An dieser Stelle möchte ich mich noch einmal ganz herzlich bei Isa bedanken, welche es mir durch ihr Engagement ermöglicht hat, in nahezu alle Bereiche einmal hinein schnuppern zu können. Auch bei allen anderen Mitarbeitern und Gebietsbetreuern möchte ich mich bedanken. Ihr habt mitgeholfen, mir eine super Zeit im Bayerischen Wald zu bescheren. Jan (2011):  Schon beim Bezug der Unterkunft wurde mir klar, dass das Praktikum im Naturpark außergewöhnlich interessant wird: Direkt neben meinem Zimmer verläuft die deutsch-tschechische Grenze. Außerdem grenzen hier vier Großschutzgebiete aneinander. Und spannend ging es weiter. In unserer Einsatzstelle wurden wir Praktikanten nett begrüßt und sofort in das kleine Team integriert. In der ersten Woche bekamen wir eine ausführliche Einführung in das Naturparkgebiet und in laufende Projekte. Ab der zweiten Woche durften wir dann schon Projekttage eigenständig leiten und uns daneben auch anderen Projekten zuwenden. Die große Bandbreite an Aufgaben und Möglichkeiten hat mir an dem Praktikum besonders gut gefallen. Ein großer Bestandteil waren hierbei natürlich die Veranstaltungen in Grundschulen. Dabei konnte ich vor allem von meiner Mitpraktikantin Kathi viel über den Umgang mit Schulkindern lernen. Aber auch über die Ökosysteme Wald, Hecke, Wiese und Bach konnten wir unser Wissen auffrischen und erweitern. Wie bei den Projekttagen hatten wir auch bei der Planung eines Reptilienlehrpfades die Möglichkeit, eigene Ideen einzubringen. Durch Fledermauskontrollen und Führungen bekamen wir daneben immer wieder die Möglichkeit auch die verstecktesten Winkel des Naturparks zu erkunden. Vielen Dank an das gesamte Naturpark-Team für dieses gelungene Praktikum! Und für alle die Lust haben auf ein vielseitiges und lehrreiches Praktikum an der frischen Luft: bewerbt euch! Michaela (2011):
Ich habe viele neue Dinge kennengelernt und die betrieblichen Strukturen eines Naturparks miterlebt. Ich war jederzeit willkommen und wurde bereits am ersten Tag aktiv mit in den Arbeitsalltag eingebunden. Alle Mitarbeiter des Naturparks waren mir gegenüber sehr aufgeschlossen und stets hilfsbereit. Für meine berufliche Zukunft weiß ich, wie wichtig Umweltbildung und Öffentlichkeitsarbeit in unserer Gesellschaft sind. Ich habe gesehen, wie Mensch und Natur nebeneinander bestehen können, ohne dass der Mensch als Tourist negativ auf sie einwirkt. Der Große Arber ist ein hervorragendes Beispiel dafür, was für eine enorme Bedeutung Naturerleben für uns Menschen hat, wie wichtig Infrastruktur ist, um die Natur für jedermann zugänglich zu machen. Aber auch wie unachtsam der Tourist mit der Natur umgeht, wenn er nicht ab und an auf die Empfindsamkeit unseres Ökosystems hingewiesen wird. Hier denke ich an Besucherlenkungsmaßnahmen, die - egal wie klein sie auch sind - bereits große Wirkung zeigen. Oder an Führungen, die den Interessierten die Augen für die Kostbarkeiten der Natur öffnen. Aber auch an Aktionen mit Kindern, die riesigen Spaß daran haben, den Ungarischen Enzian von erdrückenden Heidelbeeren zu befreien. Durch ein gezieltes und vor allem spielerisches Aufmerksam-Machen kann man den Menschen so vieles vermitteln, sie darauf hinweisen wie jeder seinen Beitrag leisten kann, um die Schönheit unserer Kulturlandschaft für nachfolgende Generationen zu bewahren. Für mich waren diese drei Monate im Naturpark eine große Bereicherung. Sowohl aus beruflicher als auch aus persönlicher Sicht. Cora-Michal (2012): Das Praktikum für die Umwelt war für mich ein voller Erfolg. Die vielfältigen Aufgaben, die Arbeit mit den verschiedensten Menschen und die Zusammenarbeit im Team des Naturparks Bayerischer Wald e.V. haben dazu beigetragen, dass ich viel über Natur und Naturschutz gelernt habe und mich persönlich weiterentwickeln konnte. Während des Praktikums erfuhr ich, wie wichtig es ist, vor allem Kinder und Jugendliche für das Thema Natur und Naturschutz zu begeistern und wie schön es ist, gemeinsam mit ihnen Spannendes zu entdecken. Im Bayerischen Wald gibt es die „Borkenkäfer-Problematik“. Die Meinungen zu diesem Thema sind so fest gefahren, dass es schwierig ist, Kompromisse zu finden. Kinder sind offener und helfen „beim Brücken bauen“. |